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Streit um Plattform in Amerika : „Waffen sind erlaubt, Tiktok nicht“

Ein Mann vor einem Tiktok-Logo auf einer Messe in Hangzhou im Oktober 2019 Bild: Reuters

Microsoft ringt um die Smartphone-App, und Donald Trump will Geld dafür sehen. Die Tiktok-Gemeinde ist in Aufruhr.

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          Als der Softwarekonzern Microsoft am Sonntagabend Verhandlungen über den Kauf der Smartphone-App Tiktok bestätigte, gab er sich alle Mühe, Donald Trump zu schmeicheln. Das Unternehmen verstehe, wie wichtig es sei, die Bedenken des Präsidenten auszuräumen. Es schätze, dass Trump persönlich involviert sei, und freue sich auf einen weiteren Dialog mit ihm. Vorstandsvorsitzender Satya Nadella habe direkt mit Trump gesprochen.

          Hendrik Ankenbrand

          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Gustav Theile

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Es gibt Gründe für derlei Diplomatie. Denn Trump hat am Freitag noch verkündet, Tiktok wegen seiner Verbindungen zum chinesischen Mutterkonzern Bytedance in den Vereinigten Staaten ganz verbieten zu wollen und auch nicht für den Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen zu sein. Übers Wochenende hinweg haben sich die Wogen aber offenbar geglättet, und Trump sagte am Montag, er habe Nadella seinen Segen gegeben. Er überraschte dabei aber auch mit der Aussage, „ein sehr substantieller Teil des Kaufpreises“ müsste an die amerikanische Regierung fließen.

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