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Lufthansa-Großaktionär Thiele : „Meines Erachtens sind nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden“

Gesprächsbereit: Heinz Hermann Thiele, der Großaktionär der Lufthansa Bild: privat

Im Interview mit der F.A.Z. kritisiert Großaktionär Heinz Hermann Thiele den bevorstehenden Einstieg des Staates bei der Lufthansa. Er fordert: „Der Lufthansa-Chef sollte ein Gespür dafür entwickeln, was die Großaktionäre denken.“

          7 Min.

          Herr Thiele, der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr sagt, er habe über den Einstieg des Staates bei der Lufthansa im Interesse der Aktionäre „hart verhandelt“. Sehen Sie das auch so?

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Das kann ich gar nicht beurteilen. Es fehlt die Transparenz, weil Herr Spohr die mit dem Bund behandelten Alternativen nicht benannt hat. Die muss der Vorstand auf den Tisch legen. Ich schätze Herrn Spohr, aber mir reicht die Aussage von ihm nicht, es sei alles geprüft worden und eigene Vorstellungen seien nicht durchsetzbar gewesen. Ich glaube, man hätte intensiver verhandeln können.

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