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Task Force „Takuba“ : Europäische Länder schicken Spezialkräfte in den Anti-Terror-Einsatz nach Mali

  • Aktualisiert am

Im Einsatz, aber nicht bei „Takuba“: Ein Soldat der Bundeswehr steht mit einem Sturmgewehr vom Typ G36 am Flughafen nahe des Stützpunktes in Gao. Bild: dpa

Hunderte europäische Elitesoldaten sollen ab kommenden Sommer den Anti-Terror-Kampf in Mali unterstützen. Der Beitrag Deutschlands soll vorerst allerdings vor allem politischer Natur sein.

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          Eine Gruppe von elf europäischen Staaten – darunter Deutschland – will den Kampf gegen Dschihadisten in Mali künftig mit Spezialkräften unterstützen. Angesichts der immer noch besorgniserregenden Sicherheitslage in Mali und in der Sahelzone insgesamt unterstütze die Ländergruppe die Bildung einer Task-Force mit dem Namen „Takuba“, teilten die beteiligten Staaten am Freitagabend in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der Name steht für ein afrikanisches Schwert, das vor allem von den Tuareg, aber auch von anderen Ethien in der Vergangenheit im Norden und Westen Afrikas benutzt wurden.

          Zu den Unterzeichnern der Task Force „Takuba“ gehören Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Norwegen, die Niederlande, Portugal, Tschechien, Großbritannien und Schweden. Die Unterstützung Deutschlands für „Takuba“ ist vorerst allerdings vor allem politischer Natur.

          „Takuba“ sollen mehrere hundert Sicherheitskräfte angehören. Die Taskforce soll ab kommendem Sommer unter französischem Kommando ihre Arbeit in der Region Liptako aufnehmen. Das Grenzgebiet zwischen Mali und Niger gilt als Rückzugsort von Dschihadistengruppen.

          Vorerst beteiligen sich nur Belgien, Dänemark, Estland, die Niederlande und Portugal personell an dem von Frankreich vorangetriebenen Projekt. Die Spezialkräfte sollen auch die französische Mission „Barkhane“ in der Sahel-Zone sowie eine gemeinsame Truppe von fünf Sahelstaaten unterstützen. Die Bundeswehr ist in Mali im Rahmen von UN- und EU-Missionen im Einsatz.

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