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Rechtsextremismus-Verdacht : Entscheidung über Zukunft des KSK am Dienstag

Soldaten des Kommando Spezialkraefte (KSK) der Bundeswehr bereiten bei einer in einer Übung in Calw das Abseilen aus einem Hubschrauber vor (Archivbild). Bild: AP

Die Verteidigungsministerin setzt weiter auf die Fähigkeit, Menschen aus extrem gefährlichen Situationen zu retten. Wird kommende Woche eine Reform des KSK verkündet?

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          Bei der Suche nach Konsequenzen aus dem Rechtsextremismus-Verdacht bei der Elite-Einheit Kommando Spezialkräfte (KSK) kommt das Verteidigungsministerium einer Lösung näher. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat für kommenden Montag einen Besuch mit einer Taskforce in Calw angekündigt, bei dem sie Gespräche mit Verantwortlichen und Soldaten des KSK führen will. Eine Entscheidung über die Auflösung oder eine Reform der Eliteeinheit soll am Dienstag fallen.

          Andreas Krobok

          Leiter Audio/Video bei FAZ.NET.

          „Die überwiegende Mehrheit der Soldaten steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Ihnen bin ich es schuldig, Rechtsextreme aus der Bundeswehr zu entfernen“, sagte Kramp-Karrenbauer im „F.A.Z. Podcast für Deutschland„, der an diesem Mittwoch um 17 Uhr gesendet wird. Das KSK stehe in Situationen zur Verfügung, in denen es um die Rettung von Menschenleben gehe. Diese Funktionsfähigkeit müsse erhalten werden.

          Im Mai waren im Garten eines Elitesoldaten ein Waffen- und Munitionslagen entdeckt worden. Seitdem steht das Kommando Spezialkräfte, das schon länger den Ruf hat, ein fruchtbares Biotop für Rechtsextremismus zu sein, unter Verdacht. Durch den Brief eines Offiziers an die Verteidigungsministerin verstärkte sich die Sorge, es könnte sich nicht allein um Einzelfälle handeln. Im Podcast sagte Kramp-Karrenbauer, keine Maßnahme dürfe ausgeschlossen werden. „Aber es geht nicht um eine martialische Geste, sondern um eine sachliche Analyse.“

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