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Flüchtlinge : Hessen gibt 475.000 Euro für freiwillige Ausreisen aus

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Abschied: Knapp 420 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr aus Hessen freiwillig in ihr Herkunftsland zurückgekehrt Bild: dpa

Knapp 420 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr aus Hessen freiwillig in ihr Herkunftsland zurückgekehrt. Dafür hat das Land 475.000 Euro ausgegeben. Eine Frage harrt aber einer Antwort.

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          Wer als Flüchtling mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen freiwillig in sein Herkunftsland zurückkehrt, reist anschließend meist nicht wieder ein. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage zweier AfD-Abgeordneter im hessischen Landtag hervor. Demnach sind im vergangenen Jahr 418 Personen in ihr Herkunftsland zurückgekehrt. Eine Person ist danach abermals nach Deutschland gekommen und hat einen Asylantrag gestellt. 2018 waren 435 Personen zurückgekehrt, drei reisten wieder nach Deutschland.

          Wohin die Asylsuchenden zurückgingen, werde statistisch nicht erfasst, erklärte das Innenministerium in Wiesbaden. Jedoch kamen zwischen 2017 und 2019 die meisten Heimkehrer aus Syrien.

          Im Zweifel zurückzahlen

          In Hessen können Flüchtlinge für ihre Rückkehr eine finanzielle Hilfe des Landes beantragen. Im Jahr 2019 gab Hessen dafür laut Innenministerium rund 475.000 Euro aus. So erhalten freiwillige Rückkehrer neben einem Zuschuss zu den Reise- und Transportkosten auch eine Starthilfe. Außerdem können die Kosten für eine ärztliche Begleitung und Dolmetscher erstattet werden.

          Wollen die Personen später wieder nach Deutschland einreisen, müssen sie den Angaben zufolge das Geld zurückzahlen. Im Merkblatt zur Förderrichtlinie heißt es: „Davon kann unter bestimmten Voraussetzungen abgesehen werden (erneuter Aufenthalt nicht von Dauer, Wiedereinreise aus Gründen, die der Antragsteller nicht zu vertreten hat, Ausreise vor mehr als 5 Jahren etc.).“

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