An der korrelierten Zustandsänderung bestimmter Teilchen ist quantenmechanisch nicht zu rütteln. Würde man ihr eine Geschwindigkeit zur Informationsübertragung zuordnen, sie läge weit über der Lichtgeschwindigkeit, wie nun in einem Experiment bestätigt wurde. Von Manfred Lindinger
Der alljährlich verliehene und mit ungefähr 100.000 Euro dotierte Preis des Stockholmer Wasserinstituts wird heute an John Anthony Allan vergeben, der für seine Forschungen zum nachhaltigen Management der Ressource Wasser geehrt wird.
Ein neuer Antikörper führt die T-Zellen des Immunsystems an die Tumorzellen heran und sorgt auf diese Weise für die effiziente Zerstörung der Krebszellen. Jüngste Studien zeigen gute Ansprechraten bei bestimmten Formen von Lymphomen. Von Hildegard Kaulen
Haufen über Haufen: Eine internationale Forschergruppe hat im Virgo-Haufen über 11 000 Kugelsternhaufen ausgemacht, die rund hundert von dessen 2000 Galaxien begleiten. Von Günter Paul
Wenn schadhafte Proteine nur noch schleppend entsorgt werden, dann hat eingesetzt, was wir als Alterungsprozesse kennen. Nun haben amerikanische Forscher an Mäusen gezeigt, wie sie sich genetisch bremsen lassen. Von Nicola von Lutterotti
Nicht nur Menschen und höhere Säugetiere lernen, ihr Bild im Spiegel zu erkennen, sondern auch die klugen Elstern demonstrieren diese Fähigkeit. Das haben Psychologen an der Frankfurter Universität nun mit neuen Experimenten bestätigt.
Wissenschaft muss sich in Szene zu setzen wissen und Olympia in Peking bietet dazu einige Gelegenheiten: Einige Beispiele aus der Disziplin, Studien im Zeichen Olympias unter die Leute zu bringen. Von Catherine Grim
Bisher ging man davon aus, dass sich das Erdmagnetfeld nur sehr langsam verändert, so wie auch die verursachenden Konvektionsströme im Erdinneren. Doch nun fand man unerwartet starke kurzzeitige Schwankungen. Von Horst Rademacher
Mit optischen Metamaterialien lässt sich Auflösungsvermögen erhöhen oder Licht sogar um Gegenstände herumleiten. Bislang kämpfte man mit den Wellenlängen des sichtbaren Lichts und zu hohen Dämpfungseffekten. Zwei neue raffinierte Werkstoffe versprechen Abhilfe. Von Rainer Scharf
Mit steigender Niederschlagsintensität war nach den Klimamodellen zu rechnen. Doch nun zeigt eine empirische Studie, dass der bei globaler Erwärmung zu erwartende Anstieg starker Regenfälle viel deutlicher ist, als bisher zu erwarten war.
Es gibt sie doch: die schöne und überraschungsreiche theologische Buchveröffentlichung. Nicht immer stammt sie von einem Fachvertreter, manchmal erscheint sie an einem eher verborgenen Ort, leicht zu übersehen. Man sollte also nicht vorschnell in das beliebte Horn der Theologieverdrossenheit stoßen, sondern sich auf die Suche machen.