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Interaktive Chronologie: Spuren des Terrors

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Der Terror des IS

Anschläge von IS-Terroristen und Sympathisanten seit 2014

Vereinigte Staaten

AP

Gedenken an die Opfer des Terroranschlags von Orlando.

Am 12. Juni 2016 fand in Orlando der größte islamistische Anschlag in den Vereinigten Staaten seit dem 11. September 2001 statt. Der Attentäter Omar Mateen erschoss im Schwulenclub „Pulse“ 49 Menschen, weitere 53 wurden verletzt. Er hatte mit dem IS sympathisiert. Auch im Jahr 2015 gab es in den Vereinigten Staaten mehrere Anschläge mit vielen Toten. Der letzte erfolgte in San Bernardino, wo ein Ehepaar 14 Menschen tötete und 21 verletzte.

Kanada

REUTERS

Polizisten auf dem Parlamentshügel.

In Kanada kam es im Oktober 2014 zu zwei Anschlägen. In beiden Fällen handelte es sich um Einzeltäter. Einer tötete einen Soldaten, indem er ihn mit dem Auto überfuhr. Der andere erschoss einen Soldaten und stürmte ins kanadische Parlament in Ottawa, wo er von Sicherheitskräften erschossen wurde.

Marokko

Der IS war in Marokko im Jahr 2015 relativ ruhig. Ein Anschlag gelang den Dschihadisten nicht. Das lag auch an den Bemühungen der Sicherheitskräfte, die sowohl im April als auch im Januar mehrere Unterstützer der Terroristen verhaften konnten.

Frankreich

AP

Verletzte werden vor dem Bataclan Theater von Rettungskräften versorgt.

In Frankreich fand die verheerendste Attacke in einem westlichen Land im Jahr 2015 statt. Zehn Attentäter verübten am 13. November mehrere Anschläge in Paris. Sie schossen mit automatischen Waffen auf Cafés, bevor sie den Konzertsaal Bataclan stürmten. Bei der Anschlagsserie kamen 130 Menschen ums Leben. Bei einem Attentat im August in einem Zug von Amsterdam nach Paris gab es nur Verletzte, da amerikanische Soldaten in Zivil den Attentäter überwältigen konnten. Das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris, im Januar 2015, bei dem zwölf Menschen ermordet wurden, wiederum verübten Täter, die sich auf Al Qaida beriefen.

Dänemark

REUTERS

Spuren des Hasses: Einschusslöcher in einem Fenster des Krudttønden-Cafés in Kopenhagen.

Dänemark ist seit der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen im Visier der islamistischen Extremisten. Im Jahr 2015 verübte der IS wieder einen Anschlag. Ein Sympathisant der Extremisten tötete im Februar in der Hauptstadt Kopenhagen zwei Ausländer und verletzte fünf Polizisten.

Algerien

Auch in Algerien gibt es Dschihadistengruppen, die sich auf den IS berufen. Der bislang letzte größere Vorfall mit Bezug zum IS ereignete sich im September 2014, als ein französischer Tourist von Islamisten entführt wurde.

Libyen

Im Oktober 2014 verkündete der „Schura-Rat der Islamischen Jugend“ in der libyschen Stadt Darna seine Loyalität zum IS, wenige Monate später setzte sich die Terrororganisation in Sirte fest. Im Februar 2015 verbreitete der IS ein Video, das die grausame Ermordung von 21 Christen nahe der Stadt zeigte. Das Land hat ein großes Sicherheitsproblem, da es keine durchsetzungsfähige Regierung gibt.

Nigeria

AP

Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau.

Anfang März 2014 schwor Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau IS-Führer Abu Bakr al Bagdadi die Treue. Seine Gruppe war militärisch in Bedrängnis geraten - es drohte der Beginn einer Bodenoffensive durch nigrische und tschadische Truppen. Fachleute bezweifeln, dass Boko Haram und der IS tatsächlich kooperieren. Boko Haram scheint aber die Methoden des IS schon länger genau zu studieren und zu imitieren. Immer wieder führte die Terrorgruppe Anschläge durch, oft auf belebte Ziele wie Marktplätze oder Busbahnhöfe, bei denen viele Menschen getötet wurden.

Türkei

AP

Türkische Polizisten patrouillieren vor dem Atatürk-Flughafen in Istanbul.

Lange Zeit nahm die türkische Regierung die Tätigkeiten des IS in ihrem Land hin, da sie ihre Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen die Kurden gerichtet hatte. Trotzdem verübten die Islamisten Anschläge, die sich sowohl gegen Türken als auch gegen Touristen richteten. Zuletzt starben im Juni dieses Jahres mindestens 41 Menschen durch Selbstmordattentäter am Istanbuler Atatürk-Flughafen.

Irak, Syrien

2014 kontrolliert der IS große Gebiete im Irak und in Syrien. Am 29. Juni des Jahres ernannte sich ihr Anführer, Abu Bakr al Bagdadi, zum Kalifen des Territoriums. Er hatte sich im April 2013 von Al-Qaida-Führer Ayman al Zawahiri losgesagt. Danach wurde seine Truppe in Syrien zu einem mächtigen Rivalen der Nusra-Front, des von Abu Muhammad al Dschaulani geführten syrischen Al-Qaida-Ablegers. Der Vormarsch des IS wurde mit internationaler Hilfe, Luftangriffen der amerikanisch geführten Koalition und von Iran unterstützten schiitische Milizen gebremst. Doch gelang es trotz Geländegewinnen nicht, die Miliz entscheidend zu schwächen. Mit Hilfe effektiver Propaganda und Logistik konnte der IS fortwährend neue Kämpfer aus Afrika, Asien und Europa anwerben und auch zu Anschlägen außerhalb seines Einflussgebietes motivieren, die für den IS ein Mittel der Kriegsführung sind. 2016 fanden immer wieder Anschläge des IS im Irak statt; zuletzt starben Anfang Juli mindestens 125 Menschen bei Anschlägen in Bagdad. Auch in Syrien greifen die Islamisten ihre Feinde außerhalb des Herrschaftsgebietes an. Im Juni dieses Jahres starben zwölf Menschen bei einem Anschlag in Damaskus. Insgesamt sind allein in Syrien im Kampf gegen den IS mehr als 55.000 Menschen umgekommen, meldete die Syrische Beobachtungstelle für Menschenrechte aus London.

Ägypten

DPA

Ein ägyptischer Polizist nach einem Anschlag in einer Bahnstation in Kairo.

Im November 2014 unterstellte sich die ägyptische Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis dem IS und benannte sich in „Provinz Sinai“ um. Die Gruppe stieg zur gefährlichsten Terrororganisation des Landes auf. Sie nimmt für sich in Anspruch, für den Absturz eines voll besetzten russischen Passagierflugzeugs am 31. Oktober 2015 verantwortlich zu sein. Unbestritten gehen andere Terrorangriffe auf das Konto der Gruppe, etwa auf das italienische Konsulat im Herzen von Kairo. Vor allem aber setzen die Dschihadisten der ägyptischen Armee zu, die einen verlustreichen Kampf auf dem Sinai führt.

Afghanistan

Der IS verkündete am 26. Januar in einer Audiobotschaft die „Expansion des Islamischen Staats nach Khurasan“ (eine historische Bezeichnung für eine Region, die das heutige Afghanistan, Teile Pakistans und Teile Zentralasiens einschließt). Frühere Talibankommandeure, ein afghanischer und ein pakistanischer, wurden zu Gouverneur und Vizegouverneur der neuen „Provinz“ ernannt. In Afghanistan verüben die Islamisten weiterhin Anschläge und entführen Menschen. Damit geraten sie auch in Konflikt mit den Taliban.

Saudi-Arabien

AFP

Bei einem Bombenattentat auf eine schiitische Moschee werden 21 Menschen getötet und 120 weitere Besucher verletzt.

Das schiitische Saudi-Arabien war immer wieder Ziel von Anschlägen der radikalen Sunniten vom „Islamischen Staat“. Viele Tote gingen auf das Konto von Selbstmordattentätern, die sich zur Gebetszeit vor Moscheen in die Luft sprengten. Der Staat geht mit Härte gegen die Islamisten vor und verhaftete immer wieder eine große Anzahl mutmaßlicher Terroristen.

Jemen

Im Februar 2015 verkündete die Dschihadisten-Gruppe „Ansar al Scharia“, künftig IS-Führer Bagdadi zu folgen und in seinem Namen Anschläge zu verüben. Für die jemenitische Al-Qaida-Filiale ist damit Konkurrenz auf sicher geglaubtem Terrain entstanden. Zuletzt bekannte sich der IS zu zwei Bombenanschlägen in Aden/Jemen, bei denen im Mai dieses Jahres 45 Menschen umkamen.

Pakistan

Auch Pakistan betrachtet der IS als Teil seines Herrschaftsgebietes. Die rund 30 Millionen Schiiten des Landes befinden sich in Alarmbereitschaft, müssen sie doch jederzeit mit Angriffen durch die Extremisten rechnen. Momentan sind die Taliban allerdings noch die größere Gefahr, die mit opferreichen Anschlägen die Sicherheitskräfte herausfordern.

Bangladesch

Mehr als 100 Millionen Muslime leben in Bangladesch, und der Islam ist als Staatsreligion in der Verfassung verankert. Der IS ist im vergangenen Jahr vor allem im letzten Viertel aktiv gewesen. Mehrere Anschläge gehen auf sein Konto.

Australien

AP

Geiseln fliehen am frühen Dienstagmorgen aus dem Café in Sydney.

Auch Australien wird vom IS als Feind angesehen, da sich das Land am Kampf gegen die Islamisten beteiligt. Immer wieder versuchten Anhänger der Terrormiliz, Anschläge in den Städten des Landes durchzuführen, von denen viele allerdings von der Polizei aufgedeckt und vereitelt werden konnten. Der bislang letzte größere Anschlag erfolgte im Dezember 2014, als ein Mann in einem Café in Sydney mehrere Geiseln nahm. Bei der Beendigung der Geiselnahme durch die Polizei kamen zwei Menschen und der Geiselnehmer ums Leben. Nach Angaben der Regierung kämpfen auch mehrere Australier auf den Schlachtfeldern in der Levante für die Islamisten.

Tunesien

DPA

Ein IS-Kämpfer tötet 38 Urlauber, hauptsächlich Briten, in einem Hotel, bevor er von Einsatzkräften erschossen wird.

Tunesien wurde immer wieder von Anschlägen der Islamisten erschüttert. Im Juni 2015 beispielsweise tötete ein als Urlauber getarnter Terrorist 38 Menschen in einem Hotel, bevor er selbst getötet wurde. Im März kamen 22 Menschen bei einem Anschlag auf ein Museum ums Leben, für den der IS die Verantwortung übernahm. Das Land an der Mittelmeerküste hat aber noch ein anderes Problem: Etwa 3000 Tunesier kämpfen in der Levante unter dem Banner Bagdadis.

Belgien

Google

Mehr als 30 Tote bei Anschlägen am Brüsseler Flughafen und in einer U-Bahn-Station

Bei schweren Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen und eine U-Bahn nahe des Regierungsviertels sind am 22. März mehr als 30 Menschen getötet worden, hunderte wurden verletzt. Der IS bekannte sich zu der Tat. Schon sein Längerem ist Belgien ist eine Keimzelle des islamistischen Terrors in Europa: Aus Molenbeek, einem Stadtteil Brüssels, stammten die Waffen, die im Januar 2015 beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zum Einsatz kamen. Nach den Anschlägen in Paris im November 2015 flüchteten mehrere Drahtzieher nach Brüssel, unter ihnen Salah Abdeslam. Vier Monate lang konnte der Terrorist untertauchen, erst im März 2016 wurde er festgenommen.

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Chronologie der Anschläge
2017

1. Januar 2017, Türkei

AFP

Der Istanbuler Nachtklub „Reina“ wird Ziel eines Terrorangriffs. 39 Menschen werden getötet, Dutzende teils schwer verletzt. Ein Überwachungsvideo zeigt den Täter am Eingang der Diskothek.

2016

31. Dezember 2016, Irak

Bei einem Anschlag auf einen belebten Markt in der Innenstadt von Bagdad werden Dutzende Menschen getötet. Zwei Selbstmordattentäter sprengen sich in die Luft und reißen mindestens 28 Menschen in den Tod.

19. Dezember 2016, Deutschland

dpa

Ein islamistischer Attentäter tötet in Berlin 12 Menschen. Er stiehlt einen Sattelzug, erschießt dessen polnischen Fahrer und steuert den Lkw gegen 20 Uhr in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Der mutmaßliche Täter, der Tunesier Anis Amri, kann flüchten und untertauchen. Tage später wird er bei einer Verkehrskontrolle nahe Mailand von der Polizei erschossen. Zum Anschlag bekennt sich der „Islamische Staat“.

24. November 2016, Irak

Ein mit Sprengstoff beladener Tanklaster explodiert an einem Kontrollpunkt am Eingang zur Stadt Hilla. Abermals ist es ein gezielter Angriff auf Schiiten. Mehr als 50 Tote gibt es bei diesem IS-Anschlag.

17. November 2016, Irak

Ein Autobombe in der Stadt Fallujah fordert ca. 40 Menschenleben, 60 Menschen sind verletzt worden.

12. November 2016, Indonesien

Bei einem Anschlag auf eine Kirche in Indonesien ist ein Kleinkind getötet worden, drei weitere Kinder wurden verletzt. Ein Angreifer auf einem Motorrad hatte in Samarinda auf der Insel Borneo einen Brandsatz auf eine Kirche geworfen.

12. November 2016, Pakistan

Ein Bombenanschlag auf einen religiösen Schrein in der pakistanischen Provinz Baluchistan fordert mindestens 52 Menschenleben, mindestens 105 Menschen sind verletzt worden.

6. November 2016, Irak

Ein Anschlag in Samarra und in Tikrit fordert viele Menschenleben. In beiden Fällen ist eine Autobombe gezündet worden.

4. November 2016, Türkei

Nur wenige Stunden nach der Festnahme prokurdischer Oppositionspolitiker ist im Südosten der Türkei eine Autobombe explodiert. Es gibt acht Tote bei dem Anschlag in der Kurdenmetropole.

25. Oktober 2016, Pakistan

Ein Bombenanschlag hat in Pakistan mehr als 60 Menschen in den Tod gerissen. Die Opfer waren vor allem Anwälte und Polizisten, die sich vor einer Klinik versammelt hatten.

16. Oktober 2016, Türkei

AFP

Istanbul - Ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz Islamischer Staat hat sich während einer Razzia im südosttürkischen Gaziantep in die Luft gesprengt und drei Polizisten mit in den Tod gerissen. Acht Menschen wurden verletzt.

15. Oktober 2016, Irak

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Trauerfeier im Rahmen des Aschura-Festes in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 35 Menschen sind verletzt worden, wie der Fernsehsender Al-Sumaria berichtete. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich über das IS-Sprachrohr Amak zu der Bluttat.

17. September 2016, Irak

In einem Einkaufszentrum im amerikanischen Bundesstaat Minnesota verletzt ein Mann acht Menschen mit einem Messer. Ein „Soldat des Islamischen Staats“, meldet die Nachrichtenagentur Amak, die dem IS nahesteht.

6. September 2016, Irak

Durch eine Autobombe in einem Geschäftviertel sind erneut mehrere Menschen getötet und viele verletzt worden. Zu der Tat bekennt sich der IS.

29. August 2016, Jemen

Fast 50 Tote und 80 Verletzte sind das blutige Ergebnis eines Selbstmordanschlags des IS auf eine Gruppe von Soldaten, die zusammen auf die Auszahlung ihres Solds warteten.

18. August 2016, Irak

Bei einem Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Qayyarah (Kajjara) sind nach Armeeangaben 18 Soldaten einer Spezialeinheit getötet worden.

6. August 2016, Belgien

Ein Mann greift in der belgischen Stadt Charleroi zwei Polizistinnen mit einer Machete an, eine von ihnen wird schwer verletzt. Der Täter, ein 33 Jahre alter Algerier, der seit 2012 in Belgien lebt, wird von einem Polizisten niedergeschossen und stirbt später im Krankenhaus. Der IS bekennt sich über sein Sprachrohr, die Nachrichtenagentur Amak, zu der Tat.

27. Juli 2016, Syrien

Bei einem Anschlag in der von Kurden kontrollierten Stadt Kamischli sterben 67 Menschen, weitere 185 werden verletzt. Die Explosionen nahe einer Justizbehörde und einem Polizeihauptquartier im Nordosten Syriens seien die Antwort auf den Kampf der Kurden gegen die Dschihadisten, teilt der IS in einer Botschaft im Internet mit. Es ist der schwerste Anschlag des IS in Syrien seit Monaten.

26. Juli 2016, Frankreich

AFP

Zwei Männer stürmen mit Messern bewaffnet während dem morgendlichen Gottesdienst eine katholische Kirche in der Normandie. Sie töten den Priester und nehmen fünf Geiseln, eine davon wird schwer verletzt. Wenig später werden die Täter von der Polizei getötet. Sie hatten sich nach Angaben der französischen Behörden zum IS bekannt.

24. Juli 2016, Irak

Nahe eines Kontrollpunktes im Norden Bagdads sprengt sich ein Mann in die Luft und reißt mindestens 15 Menschen mit sich in den Tod. Mindestens 30 weitere werden verletzt. Der IS bekennt sich über sein Sprachrohr, der Nachrichtenagentur Amak, zu dem Anschlag.

24. Juli 2016, Deutschland

Im bayerischen Ansbach sprengt sich Mohammad Daleel vor einem Musikfestival selbst in die Luft, er verletzt 15 Menschen und tötet sich selbst. In einem Video auf dem Handy des syrischen Flüchtlings gab er an, im Namen Allahs zu handeln. Vor der Tat holte er sich wohl im Chat mit IS-Kontaktmännern Rat. Auch soll er einem IS-nahen Zeitschrift zufolge bereits seit 2006 für die Terrormiliz in Syrien und im Irak aktiv gewesen sein.

23. Juli 2016, Afghanistan

Während einem Protestmarsch in Kabul sprengen sich zwei Männer in die Luft und reißen 80 weitere Menschen mit sich in den Tod. 260 Menschen werden verletzt. Der IS bekennt sich zu dem Anschlag. Dem Sender „BBC“ zufolge wurde den Männern die Tat von einem IS-Kommandanten befohlen. In Kabul ist es der blutigste Anschlag seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Jahr 2001.

18. Juli 2016, Deutschland

In einem Regionalzug in Würzburg greift ein Mann mit einer Axt die Fahrgäste an, er verletzt vier von ihnen schwer, einen leicht. Der Täter soll ein 17 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan gewesen sein. Er chattete wohl vor der Tat mit IS-Kontaktmännern.

14. Juli 2016, Frankreich

dpa

Mohamed Lahouaiej Bouhlel rast in Nizza in die Menschenmenge, die sich zur Feier des Nationalfeiertages dort an der Strandpromenade versammelt hat. 84 Menschen sterben, der Täter wird von der Polizei erschossen. Der IS bekennt sich zu dem Anschlag. Eine Verbindung des Täters zur Terrormiliz gibt es den französischen Behörden nach aber nicht. Gegen fünf mutmaßliche Verbündete wird ermittelt.

8. Juli 2016, Irak

Bei einem Angriff auf ein schiitisches Mausoleum nördlich von Bagdad sterben 35 Menschen, 60 weitere werden nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte verletzt. Die drei Täter griffen das Heiligtum während einer Feier zum Ende des Fastenmonats Ramadan mit Mörsergranaten an, nach einem Schusswechsel sprengten sie sich selbst in die Luft. Der IS bekannte sich zu dem Attentat.

7. Juli 2016, Bangladesch

Mehrere Unbekannte werfen kurz vor Gebetsbeginn zur Feier des Ende des Fastenmonats Ramadan Sprengsätze und greifen eine Gruppe von Polizisten an. Zwei Polizisten sterben, das dritte Opfer ist einer der mutmaßlichen Täter. Der IS bekennt sich zu der Tat in der Stadt Kishoreganj, die etwa 100 Kilometer nördlich von Dhaka liegt. Die Regierung bestreitet jedoch, dass der IS im Land aktiv ist und hält einheimische Täter für verantwortlich.

4. Juli 2016, Irak

Schwerer Anschlag in Bagdad: Ein mit Sprengstoff beladener Lieferwagen explodiert in einem Einkaufsviertel der irakischen Hauptstadt. Der IS bejubelt fast 300 Tote.

1. Juli 2016, Bangladesch

Bangladesch: Ein Sondereinsatzkommando der Armee hat eine Geiselnahme in einem Restaurant im Diplomatenviertel von Dhaka beendet. 20 Geiseln sind getötet worden. Der IS brüstet sich damit, dass unter den Opfern viele Ausländer sind.

28. Juni 2016, Türkei

Am Abend des 28. Juni 2016 haben drei Selbstmordattentäter den Istanbuler Flughafen angegriffen. Mindestens 45 Menschen sind getötet worden, 239 Verletzte.

12. Juni 2016, Vereinigte Staaten

Bei dem Massaker in dem Nachtclub „Pulse“ in Orlando im US-Bundesstaat Florida sind 49 Menschen getötet und 53 verletzt worden. Der IS-Sympathisant Omar Mateen wurde durch Polizisten getötet.

22. März 2016, Belgien

AP

Mehr als 30 Menschen werden bei Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen und auf eine U-Bahn im EU-Viertel getötet, Hunderte werden verletzt. Das Leben in der belgischen Hauptstadt kommt zum Erliegen. Der IS bekannte sich zu der Tat.

19. März 2016, Türkei

Eine Explosion hat eine beliebte Einkaufsstraße in Istanbul erschüttert. Ein Selbstmordattentäter hat mehrere Menschen mit in den Tod gerissen. Die Tat wurde der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zugerechnet.

21. Februar 2016, Syrien

Bei schweren Anschlägen in den syrischen Großstädten Homs und Damaskus sind mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Die insgesamt sechs Explosionen zielten auf Alawiten in Homs und Schiiten in der syrischen Hauptstadt. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt.

31. Januar 2016, Syrien

Bei einem Doppelanschlag nahe einem Schiitenheiligtum im Süden der syrischen Hauptstadt Damaskus sind dutzende Menschen getötet worden. Erst hatte es eine Explosion einer Autobombe gegeben und bei Eintreffen von Hilfskräften sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft. Der IS bekannte sich zu der Attacke.

12. Januar 2016, Türkei

Bei einem Selbstmordanschlag in Istanbul werden elf Deutsche getötet und neun weitere zum Teil schwer verletzt. Die türkischen Behörden machen den IS für den Anschlag verantwortlich.

11. Januar 2016, Irak

In der irakischen Hauptstadt Bagdad kommen bei einer Anschlagsserie mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. In Bagdad stürmten Bewaffnete nach der Explosion einer Autobombe ein Einkaufszentrum. Die Attentäter wurden von den Sicherheitskräften getötet, acht Menschen starben. Am gleichen Tag kamen bei einem Doppelanschlag nordöstlich von Bagdad weitere 20 Menschen ums Leben.

2015

31. Dezember 2015, Nordsyrien

Bei einem Doppelanschlag in der kurdischen Stadt Qamaschli in Nordsyrien kommen mindestens 17 Menschen ums Leben. Der IS übernahm die Verantwortung für die Taten der beiden Selbstmordattentäter.

2. Dezember 2015, Vereinigte Staaten

Bei einem Terroranschlag in San Bernardino werden 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Ein vom IS kontrollierter Radiosender bezeichnet die beiden Attentäter aus Kalifornien als „Soldaten des Kalifats“.

13. November 2015, Frankreich

REUTERS

Bei mehreren simultanen Angriffen kommen in Paris mehr als 100 Menschen ums Leben. Der IS bekennt sich zu den Anschlägen.

12. November 2015, Libanon

Der „Islamische Staat“ übernimmt für zwei Selbstmordattentate auf eine Einkaufsmeile zur Hauptgeschäftszeit die Verantwortung. Bei dem Anschlag kommen 43 Menschen ums Leben.

4. November 2015, Ägypten

Ein Ableger des IS in Sinai bekennt sich zu einem Selbstmordattentat, das vier Polizisten das Leben kostet.

4. November 2015, Bangladesch

Bei einer Messerstecherei und Schießerei, zu denen sich der IS bekennt, wird ein Polizist getötet und ein weiterer verletzt.

31. Oktober 2015, Ägypten

Ein Ableger des IS in Sinai bekannte sich zu einem Anschlag auf eine russische Passagiermaschine, bei dem alle 224 Insassen ums Leben kamen. Die Ermittler konnten nicht feststellen, war oder was das Flugzeug zum Absturz brachte.

24. Oktober 2015, Bangladesch

Bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Prozession an einem Feiertag, zu dem sich der IS bekennt, wird eine Person getötet, dutzende weitere werden verletzt.

10. Oktober 2015, Türkei

AP

Zwei Explosionen töten mehr als 100 Menschen, die sich zu einer Friedenskundgebung in der türkischen Hauptstadt Ankara versammelt haben. Türkische Behörden machen den „Islamischen Staat“ für den Anschlag verantwortlich.

6. Oktober 2015, Jemen

Eine Serie von Bombenanschlägen in den beiden größten Städten des Landes tötet 25 Menschen.

3. Oktober 2015, Bangladesch

Der IS übernimmt für die Erschießung eines japanischen Rikschafahrers die Verantwortung.

28. September 2015, Bangladesch

Der „Islamische Staat“ bekennt sich zur Erschießung eines italienischen Entwicklungshelfers.

24. September 2015, Jemen

25 Menschen werden von zwei Bomben getötet, die vor einer Moschee während eines Gebets zum islamischen Opferfest explodieren.

18. September 2015, Libyen

Terroristen, die mit dem „Islamischen Staat“ sympathisieren, greifen ein Gefängnis auf einem Luftwaffenstützpunkt in Tripolis an.

2. September 2015, Jemen

Ein Ableger des IS im Jemen bekennt sich zu zwei Bombenanschlägen auf eine Moschee, bei denen 20 Menschen ums Leben kommen.

26. August 2015, Ägypten

Ein IS-Ableger in der ägyptischen Provinz Sinai bekennt sich zu einem tödlichen Anschlag auf zwei Polizisten.

21. August 2015, Frankreich

DPA

Ein Mann überfällt mit einer Maschinenpistole, einer Pistole und einem Messer bewaffnet den Thalys-Zug von Amsterdam nach Paris. Er verletzt mehrere Menschen, wird jedoch von anderen Passagieren überwältigt. Die Behörden geben an, der Täter sei den Sicherheitskräften aufgefallen, weil er Sympathien zum IS gehabt haben soll.

20. August 2015, Ägypten

Ein IS-Ableger übernimmt die Verantwortung für einen Bombenanschlag auf die Geschäftsstelle der ägyptischen Sicherheitsbehörde.

12. August 2015, Ägypten

Ein Ableger des „Islamischen Staats“ begründet die Enthauptung eines kroatischen Arbeiters mit der „Haltung Kroatiens im Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘“.

10. August 2015, Vereinigte Staaten

Ein Mann wird in New Jersey verhaftet, weil er angeblich versucht hat, Unterstützung für den IS zu organisieren.

8. August 2015, Vereinigte Staaten

Ein frischvermähltes Pärchen wird in Mississippi festgenommen, weil sie versucht haben sollen, dem IS beizutreten.

7. August 2015, Saudi Arabien

Der „Islamische Staat“ bekennt sich zu einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee, bei dem 15 Menschen sterben, darunter 12 Mitglieder einer Polizeieinheit.

29. Juli 2015, Vereinigte Staaten

Ein Mann aus Buffalo wird in New York verhaftet, weil er versucht haben soll sich dem IS anzuschließen.

28. Juli 2015, Vereinigte Staaten

Ein Mann wird in Florida verhaftet, weil er einen Bombenanschlag auf einen Badestrand in Key West geplant haben soll, um seine Sympathie zum IS auszudrücken.

22. Juli 2015, Italien

Die italienische Polizei nimmt zwei Männer fest, die mehrere Angriffe auf italienische Wahrzeichen planten und IS-Propaganda Online verbreiteten.

21. Juli 2015, Großbritannien

REUTERS

Ein Mann, der am 14. Juli 2015 festgenommen wurde, wird für den Plan angeklagt, einen amerikanischen Soldaten zu überfahren und dann mit einem Messer zu töten. Möglicherweise wollte er dabei auch einen Sprengstoffgürtel tragen.

20. Juli 2015, Türkei

Ein Türke von dem angenommen wird, dass er Beziehungen zum IS hatte, tötet bei einem Selbstmordanschlag 32 Menschen in einem Kulturzentrum in Suruc.

19. Juli 2015, Saudi-Arabien

Der saudische Innenminister berichtet, dass Sicherheitskräfte mehr als 400 Personen festgenommen hätten, die in den vorhergehenden Monaten Kontakt zum IS gehabt haben sollen.

16. Juli 2015, Ägypten

Ein Ableger des IS in der ägyptischen Provinz Sinai berichtet von dem erfolgreichen Angriff auf ein ägyptisches Marineschiff und verbreite über soziale Medien Bilder, die den Einschlag einer Rakete in das Schiff zeigen sollen. Es soll sich um den ersten Angriff auf ein Militärschiff handeln.

12. Juli 2015, Kosovo

Bei dem Versuch des IS, die Nahrungs- und Wasserversorgung der Hauptstadt Pristina zu vergiften, werden fünf Männer festgenommen.

11. Juli 2015, Ägypten

Bei einer Explosion vor dem italienischen Konsulat in der Innenstadt von Kairo, für die der IS die Verantwortung übernimmt, wird ein Mensch getötet.

10. Juli 2015, Türkei

Bei einer Razzia am frühen Morgen in Istanbul und der Provinz Sanliurfa beschlagnahmt die Polizei große Mengen Munition und militärische Uniformen und nimmt 21 mögliche Angehörige des IS fest.

4. Juli 2015, Vereinigte Staaten

Der geistig verwirrte Sohn eines Bostoner Polizeihauptmanns wird festgenommen, weil er eine Reihe tödlicher Anschläge im Namen des IS plante.

1. Juli 2015, Ägypten

Terroristen, die mit dem IS in Verbindung gebracht werden, töten dutzende Soldaten bei parallelen Angriffen auf ägyptische Armeestützpunkte und andere Sicherheitseinrichtungen im Norden der Sinai-Halbinsel.

26. Juni 2015, Tunesien

DPA

Ein als Urlauber getarnter IS-Kämpfer tötet 38 Urlauber, hauptsächlich Briten, in einem Hotel, bevor er von Einsatzkräften erschossen wird.

26. Juni 2015, Kuwait

Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in einer der größten schiitischen Moscheen in Kuwaits Hauptstadt während des Freitagsgebets in die Luft.

17. Juni 2015, Jemen

Ein IS-Ableger bekennt sich zu einer Reihe von Anschlägen mit Autobomben in der Hauptstadt Sanaa, bei der 30 Menschen ums Leben kommen.

13. Juni 2015, Vereinigte Staaten

Ein Student im New Yorker Stadtteil Queens will eine Terror-Organisation bei der Planung von Anschlägen auf Wahrzeichen in New York im Namen des IS unterstützen.

11. Juni 2015, Vereinigte Staaten

Zwei Männer in Boston werden der Verschwörung mit dem IS verdächtigt. Ein weiterer Mann wird von Polizisten erschossen, weil er sie mit einem großen Messer bedroht.

9. Juni 2015, Ägypten

Ein Ableger des IS auf der ägyptischen Halbinsel Sinai übernimmt für das Abfeuern von Raketen auf einen Luftwaffenstützpunkt internationaler Friedenstruppen die Verantwortung.

5. Juni 2015, Türkei

Bei einer Explosion auf einer politischen Versammlung in der kurdischen Stadt Diyarbakir werden zwei Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Türkische Behörden schreiben den Angriff dem IS zu.

31. Mai 2015, Libyen

Ein Selbstmordattentäter des IS tötete vier libysche Soldaten an einem Kontrollpunkt.

29. Mai 2015, Saudi-Arabien

Eine Woche nach einer identischen Attacke in der gleichen Region sprengt sich ein Attentäter vor dem Eingang einer schiitischen Moschee in die Luft und tötet drei Menschen.

22. Mai 2015, Jemen

Bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee, für den der IS die Verantwortung übernimmt, werden 13 Menschen verletzt.

22. Mai 2015, Saudi-Arabien

AFP

Bei einem Bombenattentat auf eine schiitische Moschee während des Mittagsgebets werden 21 Menschen getötet und 120 weitere Besucher verletzt.

3. Mai 2015, Vereinigte Staaten

Zwei Unterstützer des IS eröffnen in einem Vorort von Dallas vor einem Comic-Zeichenwettbewerb das Feuer. Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollten den Propheten Mohammed zeichnen. Die beiden Männer werden später vom IS als „Krieger des Kalifats“ bezeichnet.

30. April 2015, Jemen

Ein Ableger des IS im Jemen veröffentlicht ein Video, das die Ermordung 15 jemenitischer Soldaten zeigt.

28. April 2015, Saudi-Arabien

Saudische Behörden berichten von der Festnahme von 65 Personen wegen der Bildung einer zum IS gehörenden Terrororganisation.

26. April 2015, Malaysia

Malaysische Behörden berichten von der Festnahme von zwölf Männern, die Anschläge in Kuala Lumpur geplant haben sollen.

19. April 2015, Libyen

Der IS veröffentlicht ein Video in dem Kämpfer zweier libyscher IS-Ableger dutzende äthiopische Christen töten. Manche durch Erschießung, andere durch Enthauptung.

19. April 2015, Vereinigte Staaten

Sechs Angehörige der Somalisch-Amerikanischen Gemeinde in Minneapolis werden festgenommen, weil sie planten sich dem IS anzuschließen.

18. April 2015, Australien

Die australische Polizei nimmt fünf Männer fest, die im Namen des IS Terroranschläge planten.

13. April 2015, Marokko

Marokkanische Behörden nehmen fünf Männer einer Terrorzelle mit Verbindungen zum IS fest, die einen Anschlag in den Niederlanden planten.

12. April 2015, Libyen

Ein Ableger des IS in Tripolis bekennt sich zu einem Bombenanschlag vor der marokkanischen Botschaft.

12. April 2015, Ägypten

AFP

Bei drei separaten Angriffen von IS-Kämpfern auf ägyptische Sicherheitskräfte werden zwölf Menschen getötet.

12. April 2015, Libyen

Ein IS-Ableger in Tripolis bekennt sich zu einem Anschlag auf die südkoreanische Botschaft, bei dem zwei örtliche Polizeibeamte getötet werden.

8. April 2015, Saudi-Arabien

Ein IS-Kämpfer eröffnet auf eine Polizeipatrouille das Feuer und tötet zwei Polizisten.

5. April 2015, Malaysia

Malaysische Behörden nehmen 17 mutmaßliche IS-Sympathisanten fest, die Anschläge in Kuala Lumpur planten.

5. April 2015, Libyen

Bei einem Angriff des IS auf einen Kontrollpunkt werden vier Menschen getötet.

4. April 2015, Afghanistan

Der afghanische Vizepräsident beschuldigt den IS der Entführung von 31 Zivilisten im Februar.

2. April 2015, Ägypten

Bei Anschlägen eines IS-Ablegers in der ägyptischen Provinz Sinai mit Autobomben an Kontrollpunkten kommen 13 Menschen ums Leben.

26. März 2015, Vereinigte Staaten

Bundesbehörden verhaften in Illinois ein Mitglied der Nationalgarde, das angeblich versuchte sich dem IS anzuschließen und seinem Cousin bei der Planung eines Anschlags auf eine amerikanische Militärbasis half.

22. März 2015, Marokko

Marokkanische Behörden verhaften 13 Verdächtige mit Verbindungen zum IS.

20. März 2015, Jemen

DPA

Ein Ableger des IS bekennt sich zu mehreren koordinierten Anschlägen auf schiitische Moscheen während des Freitagsgebets, die mehr als 130 Menschen das Leben kosteten.

20. März 2015, Tunesien

Tunesische Behörden vereiteln den Versuch einer IS-Terrorzelle, mehrere Anschläge mit Autobomben in verschiedenen Städten des Landes durchzuführen.

18. März 2015, Tunesien

REUTERS

Der „Islamische Staat“ übernimmt die Verantwortung für einen Anschlag auf ein Museum in Tunis, bei dem 22 Menschen sterben. Bei den Toten handelt es sich hauptsächlich um europäische Touristen.

17. März 2015, Vereinigte Staaten

Ein Veteran der Air Force wird in New Jersey von seinem Job als Flugzeugmechaniker entlassen, weil er versuchte sich dem IS anzuschließen.

13. März 2015, Saudi-Arabien

Saudische Behörden inhaftieren zwei Männer, die angeblich Anschläge auf die amerikanische Botschaft in Riad planten.

20. Februar 2015, Libyen

Ein IS-Ableger in Derna bekennt sich zu drei Anschlägen mit Autobomben, bei denen 40 Menschen sterben.

15. Februar 2015, Libyen

Der IS veröffentlicht ein Video, das IS-Kämpfer zeigt, die im Januar entführte ägyptische Christen enthaupten.

15. Februar 2015, Dänemark

Ein in Dänemark geborener IS-Sympathisant tötet in Kopenhagen zwei Ausländer und verletzt fünf Polizisten.

3. Februar 2015, Frankreich

REUTERS

Französische Antiterrorbehörden nehmen in Vororten von Paris und in Lyon acht Menschen fest, die verdächtigt werden, Anhänger für den IS zu rekrutieren.

3. Februar 2015, Libyen

Bei einem Angriff auf ein Ölfeld töten mutmaßliche IS-Kämpfer zwölf Menschen, darunter auch vier Ausländer.

29. Januar 2015, Ägypten

Ein Ableger des IS in der ägyptischen Provinz Sinai bekennt sich zu mehreren Anschlägen, bei denen 24 Soldaten, sechs Polizisten und 14 Zivilisten getötet werden.

27. Januar 2015, Libyen

Ein Ableger des IS in Tripolis übernimmt die Verantwortung für den Angriff auf ein Luxushotel, bei dem acht Menschen ums Leben kommen. Es war der tödlichste Anschlag auf ein Ziel von westlichem Interesse seit den Anschlägen auf die amerikanische Auslandsvertretung in Bengasi.

24. Januar 2015, Spanien

Die Polizei nimmt vier Männer, die verdächtigt werden zu einer Terrorzelle des IS zu gehören und in Spanien Anschläge zu planen, in Ceuta fest.

23. Januar 2015, Libanon

Der IS greift einen Außenposten der libanesischen Streitkräfte an.

20. Januar 2015, Frankreich

Eine Antiterroreinheit verhaftet im Süden der Stadt Lunel fünf Männer, die im Verdacht stehen, Kämpfer für den IS zu rekrutieren und nach Syrien zu entsenden.

19. Januar 2015, Bangladesch

Die Behörden verhaften vier Männer, die behaupten zum IS zu gehören, ein Kalifat gründen zu wollen und einen Sturz der Regierung zu planen.

16. Januar 2015, Deutschland

Deutsche Polizisten nehmen in Berlin fünf Türken fest, die im Verdacht stehen, türkische und tschetschenische Kämpfer zu finanzieren und zu rekrutieren. Drei der Verdächtigen werden später wieder freigelassen.

15. Januar 2015, Belgien

Zur Vorbeugung von Angriffen führt die Polizei mehr als ein dutzend Razzien durch. Bei einer Schießerei mit zwei Männern in Verviers, die angeblich zu einer IS-Terrorzelle gehören, werden die mutmaßlichen Terroristen erschossen.

14. Januar 2015, Vereinigte Staaten

Ein Mann in Cincinnati wird festgenommen, weil er einen Anschlag auf das amerikanische Kapitol plante.

13. Januar 2015, Marokko

Marokkanische Behörden verhaften dutzende IS-Sympathisanten, die entweder den IS unterstützten oder im Verdacht standen für den IS zu rekrutieren.

12. Januar 2015, Libyen

Ein IS-Ableger in Tripolis bekennt sich zu einer Geiselnahme von 21 ägyptischen Christen.

11. Januar 2015, Frankreich

AFP

Ein Video taucht auf, das Ahmedy Coulibaly zeigt. Er hatte nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ mehrere Menschen in einem koscheren Supermarkt in Paris erschossen. In dem Video bekennt sich Coulibaly zum IS.

2014

15. Dezember 2014, Australien

In einem Café in Sydney nimmt ein Mann im Namen des IS 17 Geiseln.

22. November 2014, Saudi-Arabien

Ein dänischer Manager wird von Unterstützern des IS in seinem Wagen erschossen.

November 2014, Israel

Israelische Sicherheitskräfte decken in Hebron eine palästinensische Terrorzelle, die mit dem IS in Verbindung gebracht wird, auf.

23. Oktober 2014, Vereinigte Staaten

Ein Mann greift in New York vier Polizeibeamte mit einer Axt an. Der IS nennt die Attacke ein „direktes Ergebnis“ eines Aufrufs zur Gewalt im September.

22. Oktober 2014, Kanada

DPA

Ein zum Islam konvertierter Mann erschießt einen Soldaten, der vor dem nationalen Kriegsdenkmal in Ottawa Wache hält. Anschließen stürmt der Täter in das Parlament. Er gibt mehrere Schüsse ab, bevor er erschossen wird.

20. Oktober 2014, Kanada

Ein 25 Jahre alter Mann überfährt zwei Soldaten in der Nähe von Montreal. Einer der Soldaten stirbt.

24. September 2014, Algerien

Nach einem Aufruf des IS wird ein französischer Tourist von IS-Kämpfern entführt. Der Aufruf war eine Antwort auf die Luftschläge im Irak und in Syrien.

23. September 2014, Australien

Ein 18 Jahre alter IS-Sympathisant wird von Beamten einer Antiterroreinheit vor einer Polizeistation in Melbourne erschossen, nachdem er die Beamten mit einem Messer angriff.

18. September 2014, Australien

Nach einer Reihe von Antiterror-Razzien wird ein Mann festgenommen, der im Auftrag des IS eine willkürlich ausgesuchte Person in Sydney enthaupten wollte.

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Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 23.03.2016 11:44 Uhr