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Multimedia
„I Care, I Write, I Share“: Das ist das Erste, was man auf der Seite des Folksängers lesen kann, und klickt der Interessierte dann auf „Care“, offenbart der Barde sein wahres Selbstverständnis. Die Hälfte der Einnahmen aus CD-Verkäufen, Konzerten und Spenden fließen an die wohltätigen Organisationen Warchild und Freemewildlife. Damit aber nicht genug, überzeugen die Songs der aktuellen EP „Homeless“ mit ihrer stillen Inbrunst und dem verinnerlichten Widerstand. Inhaltlich ist der Gute dabei immer ganz nah an der Tiefenökologie des Norwegischen Philosophen Arne Naess – man könnte auch sagen: ein hoffnungsloser Positivist. Mehr
Und weiter geht’s mit New Wave: Mit alarmierendem Stimmeinsatz und hektischen Riffs braust die holländische Ambulanz mit Schwarzlicht durch die City. Die Band ist mit ihrem Soundtrack zum letztjährigen Fifa-Video-Bolzer von Electronic Arts berühmt geworden, bietet ihre Songs unter Creative-Commons-Lizenz zum Gratis-Download an und hat sich trotzdem auch in den regulären Verkaufskanälen durchsetzen können. Momentan feilt man am nächsten Album, um sich dann gleich wieder ins Tourmobil zu stürzen. Mehr
„Everything At Once“ Mehr
Und noch eine kleine Folknummer aus den USA hinter der mehr steckt als man zuerst vermuten mag. Die Amerikanerin mit asiatischen Wurzeln ist als Saxophonsolistin ein Star der Jazz und Fusion Szene, konzertiert auch mal mit klassischen Orchestern und hat in ihren jungen Jahren bereits eine schier unübersehbare Zahl von Awards der Jazz Szene abgeräumt. Momentan befindet sie sich mit ihrem Quintett auf Welttournee und gastiert im April und Mai auch auf diversen Jazzfestivals in Deutschland. www.gracekellymusic.com Mehr
Punk ist so wie fast jeder Undergroundstil heute im Mainstream zu Hause und Josie machen da keine Ausnahme. So haben sie sich nach dem gleichnamigen Song der amerikanischen Punkpopper Blink 182 benannt und bleiben diesen Grenzen treu. Ihr aktuelles Album „Leave“ steht auf der Bandseite zum Download bereit und verspricht ein kurzweiliges Intermezzo in deutsche Skater- und Snowboardromantik. www.josiepage.de Mehr
Hörprobe: „So Blue“ Mehr
Die deutsche Band The Nuri passen in keine einzige Schublade. Verortet man sie erst im Metalbereich, findet man sich im nächsten Moment in futuresken Synthesizerlandschaften wieder. Über alle Genres erhaben, begleitet die phantastische Stimme der Sängerin mit „The Gathering“-Anklang durch die ausufernde Stilvielfalt der Band, die auf ihrer Homepage neben dem Gratis-Dowload-Link auch klassische Verkaufsformate anbietet. www.thenuri.de Mehr
Hörprobe: „Just Make It Stop“ Mehr
Der Folk Pop des Bostoners glänzt durch allerlei Popzitate. Zuletzt erregte er im März mit seiner Balletinszenierung im Oberon Theatre in Cambridge großes Aufsehen, die sein aktuelles Liverepertoire zu einem Bühnenstück verwob. Zugegeben, die Kombination von klassischem Tanz und Indiefolk ist gewöhnungsbedürftig, aber die Videos auf seiner Webseite beweisen, wie Spannungsreich auch diese Synergie wirken kann. George befindet sich gerade mit seiner Band auf kleiner USA-Tournee und promoted seine Auftritte vor allem durch das Netz. www.georgewoodsmusic.com Mehr
Am treffendsten umschreibt man die jungen Österreicher wohl als Neohippies. Ihre Vision vom Sommer hat nicht nur psychedelische Züge sondern gleitet mitunter ins Mystische ab. Mit dem dunklen Folkeinschlag als Basis all ihrer Songs, könnte die Band als Soundtrack-Lieferant für einen verregneten Sommer dienen. Aber wer will das schon. www.theartificialharbor.com Mehr
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