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Kommentar
Die Europäische Zentralbank soll Griechenland mit weiteren 9 Milliarden Euro finanzieren - mit Geld aus ihrem Notfallprogramm für Banken. Mit Geldpolitik hat das nichts mehr zu tun. Das ist reine Staatsfinanzierung - auch wenn die EZB das leugnet. Mehr Von Holger Steltzner 52 318
Es ist unlauter, Stabilitätsregeln als „Austeritätsdogma“ zu verunglimpfen. Vor allem Frankreich kann den gewährten Spar-Aufschub nicht mit einer unerwarteten Konjunkturschwäche rechtfertigen. Mehr Von Heike Göbel 82 150
Warum soll ein normaler Mensch heute sein Geld zur Bank bringen? Der Zins wird gefressen von der Inflation. Mehr Von Winand von Petersdorff 38 59
Die EU stellt Frankreich und Spanien eine zweijährige Verlängerung ihrer Fristen zum Defizitabbau in Aussicht. Von der angeblich erfolgten „Härtung“ des Europäischen Stabilitätspakts ist in der Praxis nichts zu sehen. Mehr Von Heike Göbel 29 58
Mit vielen kostspieligen Ankündigungen hat Italiens neuer Ministerpräsident Letta erst einmal seine heterogene große Koalition ruhiggestellt. Doch wie die teuren Versprechen bezahlt werden sollen, ist noch nicht klar. Mehr Von Tobias Piller, Rom 12 26
Als Kind der Griechenland-Krise wurde 2010 die Troika installiert. Ein immer größerer Teil des Euroraums wird von diesem Dreigestirn mitregiert. Der IWF trägt über die Troika zu einer Amerikanisierung der Wirtschaftspolitik in Europa bei. Mehr Von Patrick Welter, Washington 64 103
Große Finanzsysteme sind nicht schlimm. Wenn Haftung wieder ernst genommen wird - wie in Zypern. Mehr Von Rainer Hank 20 41
In Zypern öffnen die Banken. Das bringt den Zyprern ihr verlorenes Geld nicht zurück. Doch Europa wird durch die Verluste sicherer. Mehr Von Patrick Bernau 66 67
Durch ihr Agieren stellt die Eurogruppe selbst die Legitimität von Zyperns „Rettung“ infrage. Und: Ihre stümperhaften Rettungsversuche haben das Vertrauen in die Sicherheit von Euro-Bankkonten zerstört. Mehr Von Holger Steltzner 113 279
In Zypern zahlen die Bankgläubiger. Das ist keine Katastrophe. Die „Systemrelevanz“ hat ihren Schrecken verloren. Mehr Von Patrick Bernau 43 65
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