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Doping im Biathlon Moskauer Zeitung nennt Namen

04.02.2009 ·  Weltcup-Spitzenreiterin Jekaterina Jurjewa befindet sich offenbar unter den drei russischen Biathleten, bei denen positive Dopingtests durchgeführt wurden. Die betroffenen Athleten haben unterdessen die Öffnung der B-Probe beantragt.

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Weltcup-Spitzenreiterin Jekaterina Jurjewa befindet sich offenbar unter den drei russischen Biathleten, bei denen positive Dopingtests durchgeführt wurden (siehe: Geheimnis um Biathlon-Proben: Wer war wann wie positiv?). Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die russische Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“, die auch die Namen der beiden anderen Athleten veröffentlichte: Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko. Das Blatt berief sich auf inoffizielle Quellen; die Internationale Biathlon Union (IBU) bestätigte die Namen zunächst nicht.

Unterdessen haben die beim Weltcup im schwedischen Östersund positiv getesteten Biathleten die Öffnung der B-Proben beantragt. Dies solle „so schnell wie möglich“ geschehen, sagte Nicole Resch, Generalsekretärin IBU. Jurjewa ist Weltmeisterin im 15-Kilometer-Einzelrennen, die viermalige Weltmeisterin Achatowa gehörte zur russischen Olympiasieger-Staffel 2006, und Jaroschenko holte bei der WM 2008 Staffel-Gold. Russlands Sportminister Witali Mutko sagte in Moskau, dass ihm die Namen der Dopingverdächtigen bekannt seien. „Für uns alle war das ein Schock.“

Besseberg: Kein Epo

Offiziell wird Weltverbandspräsident Anders Besseberg die Namen nicht vor Öffnung der B-Probe bekanntgeben. Besseberg sagte gegenüber russischen Medien, dass es sich bei der nachgewiesenen Substanz nicht um das Blutdopingmittel Epo handelt. Es sei eine völlig neue Substanz.

Offenbar wurde bei den Zielkontrollen des Weltverbandes beim ersten Saison-Weltcup im Dezember in Östersund eine neue Generation von Manipulationsmitteln. In den vergangenen Monaten waren Fahnder in verschiedenen Sportarten schon auf das Epo-Nachfolgepräparat Cera gestoßen.

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