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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Olympia-Kontrolle Auch Cösters B-Probe positiv - Gang vor CAS geplant

 ·  Nun liegt das Ergebnis vor: Auch die B-Probe von Christian Ahlmanns Pferd Cöster ist positiv. Dort wurde ebenfalls die verbotene Substanz Capsaicin nachgewiesen. Nun droht Ahlmenn eine Sperre - doch er will sich dagegen zur Wehr setzen.

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Auch die B-Probe von Christian Ahlmanns Pferd Cöster ist positiv. Dieses Ergebnis teilte der Weltreiter-Verband FEI am Mittwochabend der deutschen Reiterlichen Vereinigung FN mit. In der am 22. August bei den Olympischen Spielen im Beisein des deutschen Team-Arztes Björn Nolting in Hongkong geöffneten B-Probe wurde ebenfalls die im Wettkampf verbotene Substanz Capsaicin nachgewiesen.

Die FEI hat eine Anhörung von Ahlmann (Marl) für den 6. September in Lausanne angesetzt. Wie bei Ahlmanns Pferd Cöster bestätigten auch die Analysen der B-Proben bei den Pferden des Norwegers Tony Andre Hansen (Camiro), des Iren Denis Lynch (Lantinus) und des Brasilianers Bernardo Alves (Chupa Chup) die Ergebnisse aus den Untersuchungen der A-Proben. Auch hier wurde die verbotene Substanz Capsaicin festgestellt. Alle vier Paare wurden sofort von den Olympischen Spielen suspendiert und für weitere Turniere gesperrt.

Springreiter wollen sich in Münster aussprechen

Ahlmann hatte bereits erklärt, dass er ein Mittel mit Capsaicin zur Rückenmassage seines Pferdes eingesetzt habe. Der 33-Jährige kündigte an, dass er beim Internationalen Sportsgerichtshof CAS in Lausanne gegen seine Sperre vorgehen werde. Derweil wollen sich Deutschlands Springreiter am Donnerstag am Rande des Turniers in Münster zu einer Aussprache treffen. Der erweiterte Championatskader will mit Bundestrainer Kurt Gravemeier die Vorfälle von Hongkong bereden.

Ahlmann sieht sich nicht als Doping-Sünder

Dort hatte die deutsche Equipe auch sportlich enttäuscht und sowohl im Team- als auch im Einzelspringen eine Medaille verpasst. Bis auf den gesperrten Ahlmann werden alle deutschen Hongkong-Teilnehmer in Münster beim „Turnier der Sieger“ starten. Allerdings lassen Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Marco Kutscher (Hörstel) ihre Olympia-Pferde zur Schonung im Stall und satteln ihre Zwei- oder Drittpferde.

Quelle: FAZ.NET mit Material vom sid
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