Home
http://www.faz.net/-hfm-70ree
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Tätowierte Fußballspieler Gestochen scharf

 ·  Schriftzeichen, Drachen, Kindernamen, Nationalflaggen. Der Trend zum Tattoo ist beileibe nicht neu - aber bei dieser EM springt der Körperschmuck besonders ins Auge.

Artikel Bilder (9) Lesermeinungen (10)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hans-Jörg Rechtsteiner

Schon Ötzi war tätowiert – und das war vor über 5000 Jahren!

Alles andere als ein kurzlebiger Trend also. Daß Ötzi auch schon Fußball gespielt hat, dürfen wir auch ohne archäologischen Beleg mit Sicherheit vermuten. Nur die Einführung des Schiedsrichters dürfte einer jüngeren Kulturschicht zuzuordnen sein. Das Public Viewing hingegen können wir getrost zu den Morgengaben rechnen, die Adam seiner Eva überreichte.

Empfehlen
Michael Meier
Michael Meier (never1) - 20.06.2012 18:46 Uhr

Gladiatoren....

.... für den Kampf. Ein Tattoo ist für mich immer noch ein Merkmal der intellektuellen Unterschicht..und damit meist auch der sozialen..bei Profi-Fußballern trifft die soziale Unterschicht auf Grund von Vita und Geld meist nicht zu.

Empfehlen
Heiko Schmidt

Bitte ein reiner Körper

Ich mag Tattoos nicht. Kleidung kann man wechseln, Frisuren, den Wohnort, den Beruf, die ideologische Einstellung kann man ändern - aber das Tattoo bleibt. Ich bin überzeugt, das die meisten ihre Tattoos in 20 oder 30 Jahren nicht mehr haben wollen. Dann können die Tattoowierer mit Weglasern mit den selben Kunden wieder ein Geschäft machen.

Empfehlen
Johann Schulz-Gebeltzig

Mensch und Tier

Während immer mehr Menschen sich über das Jahrhunderte alte "Brandmarken" von Tieren (Pferden, Rindern, ...) echauffieren, rennen immer mehr gleichzeitig zum Menschenhautlocher.

Und man kann mir nicht erzählen, dass es hier nicht gewisse Überschneidungen gibt, nämlich bei den sog. "Alternativen".

Empfehlen
Patrik Justen
Patrik Justen (pjusten) - 20.06.2012 17:20 Uhr

Rätselhaft

Ich habe nie verstanden, wie sich jemand freiwillig und für immer etwas auf seine Haut einbrennen lässt. Absolut unverständlich. Übrigens, jede Mode vergeht.....

Empfehlen
Paul Banaschak

nun, das ist ein weiterer Beweiss, dass Fussbaler zu einem grossen Teil eben nicht

gerade zu den intelligenten Menschen zählen. Die würden sich ihren Körper nicht so verunstalten.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 11:04 Uhr
Marc Ritter

Nun, das ist ein weiterer Beweis, dass Herr Banaschak zu einem großen Teil...

...sehr geprägt ist von Klischees. Fußballer - alle wenig intelligent! Tätowierte Menschen - dito! Ergo: tätowierte Fußballer sind bestenfalls wenig intelligent. Kennen Sie einen einzigen Profi-Fußballer persönlich, um sich ein Bild über die Intelligenz wenigstens eines einzelnen Fußballers machen zu können? Wenn Sie jetzt noch Männer mit aus Ihrer Sicht zu langen Haaren, Frauen mit Silikonbrüsten und Botox-Lippen, Mädchen mit zu kurzen Röcken... hinzuaddieren, leben Sie ja zu 50% von geistigen Tieffliegern umgeben!

Und was "verunstalten" ist, sollten Sie mal schön jedem selbst überlassen!

Weiter so, Herr Banaschak, bleiben Sie sich treu - und nicht zuletzt den Klischees! Nix für ungut!

Empfehlen
gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 20.06.2012 16:48 Uhr

Kriegsbemalung??

Nun, es wäre eine weitere soziologische Untersuchung dieses "Phänomens" notwendig. Aber wenn die Tatoos wirklich solche sind (also dauerhaft) und nicht nur wieder entfernbare Bemalung, dann dient dieses dem Fussballer auch dazu, dem Gegner "zusätzlichen" Respekt einzuflössen. Wenn dieses dann weiterhin dazu führt, das der "Trend" zu bösen Fouls (Ellbogen, Grätschen usw) erkennbar nachlässt, wäre allen geholfen. Weitere Gründe können sein : "...Tarnung, Trauer und Schutz vor äusseren Einflüssen, Dämonen und Magie". Na, und dann wären wir ja endlich wieder beim Fußball - oder?

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 20.06.2012 15:28 Uhr

..........aber bei dieser EM springt der Körperschmuck besonders ins Auge.

Von wegen "Schmuck". Schaut euch mal den Schmuck an, wenn er mit dem/der Besitzer/in in die Jahre und Fülle gekommen ist: zum Weglaufen!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:27 Uhr
Johann Schulz-Gebeltzig

Schmuck!

Es gibt doch auch unschöne Ketten und Ringe, die bezeichnet man doch auch als Schmuck. Als hässlichen.

Wie solchen Körper"schmuck"... ;-)

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Malocher unter dem Korb

Von Anno Hecker

Die Provinz hat der Metropole den Rang abgelaufen: Harte Arbeit hat den Basketball in Deutschland vorangebracht - nicht nur bei Meister Bamberg. Doch gerade Nachwuchsspieler werden manchmal zu schnell hochgejubelt. Mehr 1

Ergebnisse, Tabellen und Statistik