20.06.2012 · Schriftzeichen, Drachen, Kindernamen, Nationalflaggen. Der Trend zum Tattoo ist beileibe nicht neu - aber bei dieser EM springt der Körperschmuck besonders ins Auge.
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Schon Ötzi war tätowiert – und das war vor über 5000 Jahren!
Alles andere als ein kurzlebiger Trend also. Daß Ötzi auch
schon Fußball gespielt hat, dürfen wir auch ohne
archäologischen Beleg mit Sicherheit vermuten. Nur die
Einführung des Schiedsrichters dürfte einer jüngeren
Kulturschicht zuzuordnen sein. Das Public Viewing hingegen können
wir getrost zu den Morgengaben rechnen, die Adam seiner Eva überreichte.
.... für den Kampf. Ein Tattoo ist für mich immer noch ein Merkmal der intellektuellen Unterschicht..und damit meist auch der sozialen..bei Profi-Fußballern trifft die soziale Unterschicht auf Grund von Vita und Geld meist nicht zu.
Ich mag Tattoos nicht. Kleidung kann man wechseln, Frisuren, den Wohnort, den Beruf, die ideologische Einstellung kann man ändern - aber das Tattoo bleibt. Ich bin überzeugt, das die meisten ihre Tattoos in 20 oder 30 Jahren nicht mehr haben wollen. Dann können die Tattoowierer mit Weglasern mit den selben Kunden wieder ein Geschäft machen.
Während immer mehr Menschen sich über das Jahrhunderte alte
"Brandmarken" von Tieren (Pferden, Rindern, ...) echauffieren,
rennen immer mehr gleichzeitig zum Menschenhautlocher.
Und man kann mir nicht erzählen, dass es hier nicht gewisse
Überschneidungen gibt, nämlich bei den sog. "Alternativen".
Ich habe nie verstanden, wie sich jemand freiwillig und für immer etwas auf seine Haut einbrennen lässt. Absolut unverständlich. Übrigens, jede Mode vergeht.....
nun, das ist ein weiterer Beweiss, dass Fussbaler zu einem grossen Teil eben nicht
gerade zu den intelligenten Menschen zählen. Die würden sich ihren Körper nicht so verunstalten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2012 11:04 UhrNun, das ist ein weiterer Beweis, dass Herr Banaschak zu einem großen Teil...
...sehr geprägt ist von Klischees. Fußballer - alle wenig
intelligent! Tätowierte Menschen - dito! Ergo: tätowierte
Fußballer sind bestenfalls wenig intelligent. Kennen Sie einen
einzigen Profi-Fußballer persönlich, um sich ein Bild
über die Intelligenz wenigstens eines einzelnen Fußballers
machen zu können? Wenn Sie jetzt noch Männer mit aus Ihrer
Sicht zu langen Haaren, Frauen mit Silikonbrüsten und Botox-Lippen,
Mädchen mit zu kurzen Röcken... hinzuaddieren, leben Sie ja zu
50% von geistigen Tieffliegern umgeben!
Und was "verunstalten" ist, sollten Sie mal schön jedem
selbst überlassen!
Weiter so, Herr Banaschak, bleiben Sie sich treu - und nicht zuletzt den
Klischees! Nix für ungut!
Nun, es wäre eine weitere soziologische Untersuchung dieses "Phänomens" notwendig. Aber wenn die Tatoos wirklich solche sind (also dauerhaft) und nicht nur wieder entfernbare Bemalung, dann dient dieses dem Fussballer auch dazu, dem Gegner "zusätzlichen" Respekt einzuflössen. Wenn dieses dann weiterhin dazu führt, das der "Trend" zu bösen Fouls (Ellbogen, Grätschen usw) erkennbar nachlässt, wäre allen geholfen. Weitere Gründe können sein : "...Tarnung, Trauer und Schutz vor äusseren Einflüssen, Dämonen und Magie". Na, und dann wären wir ja endlich wieder beim Fußball - oder?
..........aber bei dieser EM springt der Körperschmuck besonders ins Auge.
Von wegen "Schmuck". Schaut euch mal den Schmuck an, wenn er mit dem/der Besitzer/in in die Jahre und Fülle gekommen ist: zum Weglaufen!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:27 UhrSchmuck!
Es gibt doch auch unschöne Ketten und Ringe, die bezeichnet man
doch auch als Schmuck. Als hässlichen.
Wie solchen Körper"schmuck"... ;-)