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EM-Kommentar Zu früh gefreut

 ·  Auf Prandellis Herausforderung fand Joachim Löw nicht die richtige Antwort. Die komplette Offensivumstellung schlug fehl. Die Hoffnung auf die Krönung seiner Spielergeneration ist geringer geworden.

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Ulrich König

Wem der Fußballgott seine Gunst erweist

Mario Gomez (Deutschland) geriet gegen die Niederlande in zwei fußballgöttliche Situationen und markierte wei Traumtore.
Mario Balotelli (Italien) geriet gegen Deutschland in zwei fußballgöttliche Situationen und markierte zwei Traumtore.
Was Balotelli kann, kann Gomez auch. Was Gomez kann, kann Balotelli auch. Es kommt immer darauf an, wem der Fußballgott seine Gunst erweist.

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 30.06.2012 15:50 Uhr

Die Deutschen waren besser

Die Italiener haben sich 90 Minuten lang mit Füßen und Händen gegen den deutschen Ansturm zur Wehr gesetzt. Ihr Erfolg war vor allem einer der Verteidigung.

Wie gefährlich es werden kann, wenn italienischen Stürmer "durchflutschen" hätten die Deutschen wissen können und müssen nach den vielen bitteren Erfahrungen in der Vergangenheit. Haben sie aber nicht. Deshalb haben sie dann leider auch zu Recht verloren.

Der deutsche Fußball ist inzwischen wirklich sehenswert, die Erfolge beeindruckend, der Ruf der Mannschaft ist beachtlich. Löw hat im Wesentlichen alles richtig gemacht.

Den Idealismus (ja, auch in Bezug auf die Nationalhymne) und den Ball im Blut mit Biß aber kann auch ein Trainer seinen Bürschchen nicht verordnen. Das haben sie oder sie haben es eben nicht. Auch deshalb haben sie zu Recht verloren.

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Cilenti Antonio

Deutschland-Italien ????????

Abgesehen davon das es bei diesen begegnungen Deutschland-Italien immer etwas besonderes ist,bin ich folgender meinung:
Es ist Schade für die Deutsche Nationalmannschaft,denn diese Spielt meiner meinung nach einen schönen und flotten Fussball. Fürs Auge wunderbar anzuseh. Was mich als Italiener stört sind die Medien die vor einem Turnier schon EM-oder WM meister sind. Diese stecken auch die Fans an. Was zum trügerischen schluß führt, das die enttäuschung um so größer ist. Leute aus den Medien: Das Spiel geht 90 min. und der Ball ist Rund. Lasst die tollen Deutschen Spieler ihr Spiel spielen und freut euch erst wenn der Schiri abgepfiffen hat. Ciao.

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Thomas Kobler

Wenn man dem Bundestrainer möglicherweise einen...

...Vorwurf machen könnte, dann den, dass er es mit der taktischen Feineinstellung vielleicht übertrieb. Er opferte dem Gefechtsgrundsatz "Ueberraschung" (Kroos) zwei andere wichtige Grundsätze: Einfachheit und Einheitlichkeit.

Damit Kroos seine Rolle erfüllen konnte, musste Boateng auf dem Flügel sehr offensiv auftreten, und Schweinsteiger sich dahinter um die Räume kümmern. Weil Pirlo Kroos geschickt in die Mitte lotste, war die ganze rechte Flanke ausser Tritt. Der deutschen Offensive fehlte dort mit einmal die Durchschlagskraft.

Die Auswechslung des ganzen Sturms gegen Griechenland war der Einheitlichkeit des deutschen Spiels gegen Italien abträglich. Gomez funktioniert am besten, wenn er uneingeschränkten Rückhalt spürt und Podolski eigentlich auch. Was gegen die Griechen taktisch aufging, war psychologisch teuer erkauft. Gomez und Poldi kamen nicht mehr ins Spiel.

Verführte die grosse Qualität der Alternativen im Kader den Bundestrainer dazu, Zauberlehrling zu spielen?

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Benno Wagner

Rumpelpass

"Die Zuschauer in Warschau jedenfalls unterstützten und applaudierten einem Team" -- das mag so eben noch durchgehen, wenn man funktionalistisch argumentiert, sollte auf diesem Publikationsniveau eleganter gelöst werden. Man hat ja gerade erst wieder gesehen, wie schnell man sich einen unaufholbaren Rückstand einhandeln kann.

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David van den Akker

Auch mit Kroos und Podolski

Italien war die bessere Mannschaft, in jeder Linie und in allen Details. Italien hat fuer jedes EM-Spiel seine Abwehrkette umstellen muessen, aber alle waren besser als die Deutsche gestern. Ein begabteres Mittelfeld als Pirlo - Montolivo - De Rossi gibt es nur bei Barcelona. Und Neuer ist auch noch laengst kein Buffon. Das einzige das man den Italiener gegenwerfen kann ist dass sie ihre Torchancen nicht ernst genug nehmen.

Deutschland hat sich einfach ueberbieten lassen, und nicht wegen der falschen Mann im Strafraum oder einen entauschenden Kapitän, aber wegen der falsche Mentalität. Noch vor dem 0:1 bekam sie Angst sie vor dem Gegner, und diese Angst ist es nie mehr losgeworden. Auch ein besserer Gegner kann man schlagen, dass haben zahlreiche deutsche Mannschaften schon gezeigt. Dazu braucht man aber genau die Arroganz die diesem Team fehlt bei wichtigen Spielen. Mit dem richtigen Glaube, so wie die Italiener es haben, kann man sich auch mit Kroos und Podolski den Titel holen.

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wolf haupricht

Das Schönreden von Niederlagen oder nicht überzeugenden Spielen......

ist typisch für Löw. Eigenkritik ist da fehl am Platz. In diesem Spiel hat nur einer versagt, der aber keine Verantwortung dafür übernehmen will. Das erinnert mich an Politiker, die stets das Richtige getan haben wollen, selbst wenn am Ende der Misserfolg steht. Wenn einer es wagen würde, berechtigte Kritik zu üben, wäre dies sein berufliches Ende. Und wer will das schon? Also Klappe halten und weiter so. Und Yogi wird so weiter machen, bis er in Rente geht. Schließlich ist er beim DFB fest angestellt. Ist das nicht ein lohnendes Ziel?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 18:11 Uhr
Dr. Thomas Bock

Danke,

Herr Hauprich! Wie recht Sie haben.

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Andreas Kurth

König Zufall

Es gibt eine Vielzahl seriöser wissenschaftlicher Untersuchungen,die sich mit dem Zufall im Fussball auseinandersetzen.Eine These ist,dass etwa 45% aller Tore aus einer Zufallssituation entstehen.(z.B. Martin Lames).Dabei sind noch nicht die krassen Fehlentscheidungen etc.
Quitzau u.a. schreiben dazu:
"Ein glücklicher Umstand zu einem relativ frühen Zeitpunkt des Spiels kann sich positiv auf die Tagesform bzw.das Engagement des bevorteilten Teams auswirken oder den Spielverlauf dahingehend beeinflussen,dass die Taktik zugunsten des „glücklichen“ Teams geändert werden kann."
Ein individueller Fehler ist nichts anderes als ein solcher Umstand.
Bei zwei in etwa gleichstarken Teams ist ein Fussballspiel nichts anderes als ein Münzwurf.
Nehmen wir das 2.Tor von Balotelli und den Schuss von Reuss.Balotellis Schuss sieht aus als würde ihm den Ball uber den Spann rutschen und Reuss hätte nur ein wenig mehr Effet gebraucht. Wie vollmundig würden dann alle Experten den Sieg D`s erklären?

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Thomas Seifert

Vielleicht sollten die fußballfachlich interessierten Kommentatoren hier...

...ein bisschen abwarten, bis all die Gelegenheitskucker, Hymnen-Fans und Testosteronis sich wieder abgeregt und auf ihre Sofas zurückgezogen haben? Bisweilen schwer erträglich, eine vernünftige Auseinandersetzung über zeitgemäßen Fußball - oder auch nur über die Fakten des gestrigen Spiels - scheint derzeit kaum möglich. Der deutsche Fußball hat - auch angesichts eines solchen Publikums - doch noch einiges an Wegstrecke in die Moderne vor sich...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 17:32 Uhr
Thomas Kobler

Da bin ich ja beruhigt, dass...

...ich nicht der Einzige bin, der denkt, dass eine Verpflichtung Andi Borgs in den Trainer- und Betreuerstab die Mannschaft nicht wirklich weiterbringen würde. Auch dass die Verwendung von Hautpflegemittel bei Unbeteiligten derart zu Reizungen und Halsschwellungen führen könnte, hätte ich auch nie geglaubt. Das Nutella-Glas flog schon gestern Nacht, gleich nach Schlusspfiff in die Glas-Sammeltonne, nachdem ich mir daraus noch eine letzte Schnitte deutschen Sauerteigbrots dick vollgestrichen hatte, und dazu das Deutschlandlied inbrünstig summte - war schon ein bisschen spät für "aus voller Kehle".

So, jetzt muss ich aber weiterzimmern am Marco Reus Schrein, sonst schaffen sie's 2014 wieder nur unter die besten Vier, und was dann wieder hier abgehen könnte - meiner lieber Herr Gesangsverein!

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perry hagedorn

an der Nationalhymne

Das singen der Nationalhymne zeigte vieles. Es gab einige die sangen nie.
Die Ehre für Deutschland zu spielen ging unter. Dagen die Italiener die besiegten Deutschland schon beim singen ihrer Hymne. Stolz gab ihnen die Kraft.
Solange man nicht stolz ist für Deutschland zu spielen sollte man es lassen. Mir würde es besser gefallen nur die auf dem Platz zu sehen die Stolz sind für Deutschland zu spielen, das hat nichts mit brauen Gedankengut zu tun. Ich bin Demokrat. Die meisten Italiener übrigens auch.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 29.06.2012 16:31 Uhr

füher lags am schlechten Nachwuchs,

aber noch nie hatte man so eine starke Bank wie heute und das liegt u.a. an der guten Nachwuchsarbeit eines Sammers oder Horst Hrubeschs und vieleicht lässt man die beiden jetzt mal ran. Löw hat mehr als einmal bei wichtigen Spielen taktisch daneben gegriffen und ist nicht länger tragbar. Würde dem DFB auch viel Geld sparen u. am besten Bierhoff geht gleich mit. Dieses PC brave Getue ist nicht mehr ertragbar, Typen mit Ecken u. Kanten brauch das Land, auch wenn weichgespülte Abundzugucker und "Freunde der Sonne" das anders sehen mögen.

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René Ewald
René Ewald (ysenburg) - 29.06.2012 16:16 Uhr

Gratulation an Italien

Italien war einen Balotelli und einen Buffon besser. Gratulation zum redlich verdienten Sieg. Finalteilnahmen und Turniersiege werden halt doch noch auf dem Platz errungen und nicht mit der grossen Klappe in den Interviews vorher, so dass der Sieg der Italiener nichts weiter ist als der Triumph der Arbeit über die Selbstherrlichkeit.
Zudem ist es bezeichnend, dass es mal wieder ein Dortmunder ist, der den Bayern die Feier vermasselt, Glückwunsch Mats.

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Engelbert Kühlwetter

"Euphoria" allein reicht nicht.

Wo war ein "Kaiser", Netzer, Matthäus, Effenberg oder Sammer, der schon vorher sein Veto gegen die Aufstellung einlegt: "Trainer so nicht," Der selbstbestimmt nach dem 0:1 offenen Zoff riskierend vom Trainer andere Leute fordert, der mit Siegergen das Heft in die Hand nimmt und mitsamt seiner Elf unter Blut, Schweiß und Tränen unmögliches möglich machen kann?
Es gab die Elf, die ein 0:2 gegen einen Weltmeister unter widrigeren Umständen in einen Sieg drehte; dennoch 3 Tage später in einem heroischen Kampf gegen besagte Italiener plus Schiri nach 120 Min. unterlag, dabei dem Gegner derart zusetzte, dass er im WM-Finale sang und klanglos unterging. Diese Niederlage war unverdient und ungerecht, die gestrige dagegen verdient und gerecht.

Es zählt nur das "eine Törchen" mehr, dazu braucht es im Extremsituationen aber die Selbstüberwindungkraft der Siegertypen: "Sich selbst überwinden ist der allergrößte Krieg; sich selbst überwinden ist der allerschönste Sieg". (Friedrich von Logau).

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Jürgen Heberle
Jürgen Heberle (jojocw) - 29.06.2012 15:18 Uhr

Keine Nationalhymne für D.

Als ich die Italiener ihre Nationalhymne singen sah, wusste ich, dass es wieder nichts wird.
Wie's auch in anderen Kommentaren steht, wir haben einen Haufen "Jungs". Plattgebügelt von der polititschen Korrektheit, die für D. das Singen der Nationalhymne praktisch nicht zulässt. Und auch sonst keine wirklich selbstbewussten kantige Charakter hervorbringt.

Wie ein Kommentator schrieb, ein Fall für den Psychologen.

Konsequenterweise sollte man die deutsche Nationalhymne allerdings auch nicht mehr spielen.
Allerdings nur die deutsche, denn bei den anderen Ländern könnte man das niemals durchsetzen. Da gäbe es ein Aufruhr sondergleichen.

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Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 29.06.2012 15:18 Uhr

Vercoachter Angstfussball

Nach dem gestrigen Ausscheiden stellen sich mehrere Fragen:
1. Inwieweit glaubt der Trainer selbst an das, was er behauptet? Wenn man sich ansieht, wie die Angstaufstellung mit Kroos und dem bisher vor allem defensiv überzeugenden Podolski funktionierte, muss man sich schon fragen, was denn das mit "wir machen unser Spiel und die anderen sind uns egal" zu tun hatte.
2. Wieso wurde die Schwachstelle der Raute, mit der Italien spielt, nicht genutzt? Die Raute schafft Freiräume auf den Flügeln bei schnellen Kontern. Durch die Wahl Podolski/Kroos wurde das Ausnutzen dieser systemimmanenten Schwäche des italienischen Spiels von vornherein erheblich limitiert.
3. Kann die Generation Lahm/Schweinsteiger/Podolski überhaupt einen bedeutenden Titel gewinnen? Nach 4 Halbfinals und 2 CL Endspielen sind die Zweifel daran inzwischen umfassend.
4. Ist Löw noch der richtige Trainer? Wenn ja, Wie kann Löw dafür sorgen, dass die Mannschaft in entscheidenden Spielen nicht fahrlässig Tore herschenkt?

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Klaus Peter Menzel

Angst vor dem Erfolg?

Zweifellos eine fantastische junge Mannschaft und sicher auch ein sehr guter Bundestrainer. Aber was um Himmelswillen reitet ihn - schon gegen die Spanier 2010 - ein außergewöhnliches deutsches Team hervorragender Fußballspieler und gute Botschafter Deutschlands - dessen große Stärke der gut abgesicherte Offensiv-Fußball ist, so umzustellen?
Unsere Stärke ist der schnelle u brillante Offensiv-Fußball! Wann immer deutsche Mannschaften versuchten zu taktieren, ging das schief.
Man spielt aus der Stärke heraus u bleibt es auch!! Sollen sich doch die Anderen auf uns einstellen - dann haben die das Problem.
Angriff ist oft die beste Verteidigung. Ode soll diese Fußballer-Generation in die Fußballgeschicht als die ewigen Zweiten/Dritten eingehen? Das kann doch wirklich keiner wollen!! Die Gutmenschen der Gesellschaft, deren weiche Sprüche -.. ein dritter Platz ist doch eigentlich auch ganz schön .. bleiben am Besten bei dieser Einstellung in ihrer Hängematte, bis man sie rauswirft.

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Christoph Runge

Herzliche Glückwünsche an Italien, dass überzeugend gewann!

Beim DFB, einem nicht kleinem Unternehmen mit Präsident Niersbach sowie den Sponsoren sollte man ehrlich bilanzieren:
2006 nichts
2008 nichts
2010 nichts
2012 nichts

1000 mal berührt 1000 mal nichts passiert, jedenfalls bei starken Gegenern. Löw hätte nach
dem ersten Tor(nach ca. 20 Min.) umstellen müssen. Er tat es erkennbar nicht und bekam
sogar noch in der ersten Habzeit den nächsten rein. Da wars bereits vorbei.

Von leitenden Angestellten die Einkünfte im hohen siebenstelligen Bereich erzielen ,werden
andere Ergenisse erwartet. Die Löw/Flick Zeit dürfte abgelaufen sein. Wäre Deutschland
wenigstens mit Pech im Elfmeterschießen rausgeflogen, aber 2 Tore in einer Halbzeit ist eine
Demütigung, mit der selbst Italien ncht gerechnet hatte!

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Arno Malocchio

So ist Fußball

Ich kann die maßlose Kritik, die in deutschen Landen jetzt wieder aufkommt nicht nachvollziehen. Es liegt wahrscheinlich auch an er deutschen Mentalität, alles immer möglichst negativ zu beurteilen und sich als Richter aufzuspielen. Die deutsche Mannschaft hat in den letzten Jahren hervorragendes geleistet und das Erreichen des Halbfinales war eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Es gehört einfach auch eine große Portion Glück dazu, einen Titel zu erringen. Selbst überragende Mannschaften, wie Dortmund oder Bayern scheitern teilweise an ambitionierten Amateurmannschaften im DFP-Pokal. Daher: Es war nur eine Niederlage und ja: Gegen Italien. Aber ein einziges Spiel kümmert sich nicht, um die Geschichte. Und noch was: Wie oft haben deutsche Mannschaften unverdient Titel errungen oder zumindest Endspiele erreicht? Dass ist jetzt irgendwie ausgleichende Gerechtigkeit. Früher haben wir die Holländer bedauert und gleichzeitig auch bewundert. Jetzt trifft dies eben für uns zu.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 16:20 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 29.06.2012 16:20 Uhr

Man erreicht nie unverdient ein Finale....

und ich will kein 2. Holland sein. Mir sind durch Kampfgeist geholte Titel lieber als Schönspielerei die nicht bringt.

Die Italiener haben absolut verdient gewonnen, wie auch 2006 (nur das glaubte mir niemand!!).

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Grigory Shevchenko

Alles "richtig" machen ist fürs Gewinnen nicht genug

DFB-Kicker sind alles, was man heute sein muss - diszipliniert, politkorrekt, "diverse", jung, offen, propere "role models" etc., etc. Gähn. Leidenschaftlich, mit Machismo, tatöwiert, abgezockt, unvorhersagbar, rau, agressiv - vielleicht braucht man solche, um das Team wirklich wachzurütteln und an sich glauben zu lassen. Aber wie soll man dan Nutella-Werbeverträge abstauben?!

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Thomas Wiesengrund

Eigenartige Art der Loyalität

Man musste den Eindruck gewinnen, dass einige Spieler gesetzt waren und deren Leistung nicht hinterfragt wurde. Schweinsteiger und Podolski haben bei Löw einen riesigen Stein im Brett, deren Leistung gegenüber ist er absolut blind. da wird schöngeredet und fabuliert bis zum Kollaps.
Aber man hat auch gesehen warum Bayern diese Saison Vizekusen den "Titel" abgenommen hat. Keine Kampfkraft, kein Aufbäumen, eine Lethargie we ich sie noch nie von einer deutschen Mannschaft gesehen habe.
Nur der (Löw)e hat seine Jungen um sich geschart und freundliche Geschichten erzählt. Das hat viele gefreut, nur nicht die deutschen Fans.
So ist der Löw(e) an seinem eigenen Mut gescheitert, der hat ihn im entscheidenden Augenblick nämlich verlassen und aus seinen Löwenbabys sind Angsthasen geworden.

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Jahrgang 1965, Korrespondent für Sport in Berlin.

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