29.10.2007 · Eishockey-Bundestrainer Krupp nominierte für den Deutschland-Cup mit Verteidiger Osterloh nur einen Profi der Frankfurt Lions. Kopitz und Wörle dürfen sich für künftige Länderspieleinsätze aber Chancen ausrechnen.
Von Marc HeinrichIn der Deutschen Eishockey Liga haben die Frankfurt Lions nach der 0:2-Niederlage vom Sonntag in Iserlohn den Spitzenplatz verloren. Zwei Heimpartien gegen Duisburg an diesem Mittwoch und am Samstag gegen Düsseldorf bleiben der Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz, um den ersten Rang zurückzuerobern, ehe für den Großteil des Teams eine siebentägige Spielpause ansteht.
Grund: in Hannover findet der alljährliche Deutschland-Cup statt, ein Einladungsturnier, an dem neben der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes die Nationalmannschaften Japans, der Schweiz, der Vereinigten Staaten, der Slowakei und Dänemarks teilnehmen.
„Immer mit hundertprozentigem Einsatz“
Bundestrainer Uwe, Krupp, der unlängst beim beeindruckenden Heimsieg gegen Berlin (4:0) am Ratsweg auf der Tribüne saß, nominierte für diese Kräftemessen lediglich einen Löwen: Sebastian Osterloh. Der 24 Jahre alte Verteidiger hatte sich bei der Weltmeisterschaft in Moskau im April nachhaltig für höhere Aufgaben empfohlen und ist nun rechtzeitig nach einer Bauchmuskelverletzung wieder fit geworden. „Osterloh erfüllt seine Aufgaben immer mit hundertprozentigem Einsatz“, begründete Krupp die Berufung des Abräumers.
Weitere Frankfurter Kandidaten für die kommende WM Anfang Mai in Kanada sind Abwehrmann Lasse Kopitz und Angreifer Tobias Wörle. Beide, so Krupp, müssten ihre augenblicklich gute Verfassung aber erst noch über einen längeren Zeitraum in diesem Winter beweisen, ehe auch sie mit einer Einladung in den Klub der Besten rechnen dürften.