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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Nordrhein-Westfalen Röttgen holt Wissenschaftler in sein Schattenkabinett

 ·  Norbert Röttgen hat angekündigt, im Falle eines Wahlsieges in Nordrhein-Westfalen ein neues Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft einzurichten. An die Spitze will er den parteilosen Aachener Hochschulprofessor Günther Schuh berufen.

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© dpa Der Aachener Hochschulprofessor Günther Schuh

Der nordrhein-westfälische CDU-Chef und Bundesumweltminister Norbert Röttgen will im Fall eines Siegs bei der Landtagswahl im Mai den Wissenschaftler Günther Schuh zum Wirtschaftsminister machen. Der Prorektor für Industrie und Wirtschaft an der RWTH Aachen solle ein neues Ressort Wissenschaft und Wirtschaft führen, sagte Röttgen am Mittwoch in Düsseldorf.

Die Wissenschaft sei ein wichtiger Motor für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. Dies solle der 53 Jahre alte Wissenschaftler als Minister weiter vorantreiben. „Ich bin parteilos. Ich möchte das auch bleiben“, sagte Schuh, der nach eigenen Angaben von Röttgen vor zehn Tagen gefragt wurde. Als Minister wolle er unter anderem mehr Studierende für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen. „In Deutschland fehlen über 60.000 Ingenieure jetzt.“ Daran müsse sich etwas ändern.

Schuh hat nach eigenen Angaben Einblick in die Praxis der Unternehmen auch durch seine Aufsichtsratsmandate beim Maschinenbauer Heidelberger Druck und beim Spezialglashersteller Schott erhalten. „Selbstverständlich werde ich alle diese Funktionen abgeben, wenn wir denn gewinnen“, sagte Schuh. In Umfragen lag die CDU zuletzt deutlich hinter der SPD von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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