Es ist schon ein gewohnter Anblick: Nach der Verkündung der Prognose bricht sich auf der Wahlparty der Piratenpartei die Freude Bahn. Ob in Berlin, im Saarland, in Schleswig-Holstein oder nun in Nordrhein-Westfalen - stets sind die Piraten die gar nicht so heimlichen Sieger der Landtagswahl.
Dabei scheint es gleichgültig zu sein, mit welchen Personen die Partei in den Wahlkampf zieht, ob sie gut vorbereitet ist wie in Berlin oder von Neuwahlen überrumpelt wird wie in Saarbrücken oder Düsseldorf. Es scheint auch nichts zu bedeuten, wie die politische Landschaft geformt ist - welche Partei den Ministerpräsidenten stellt, ob Wechselstimmung herrscht oder wie es den vermeintlich geistesverwandten Grünen ergeht.
Auch die Wahlbeteiligung und der Schauplatz der Wahl machen keinen Unterschied - ob Metropole oder Provinz, ob landwirtschaftlich öde oder industriell verkrustet, stets sind gut sieben bis acht Prozent den Piraten sicher. Was auch immer die Anziehungskraft der Partei im Einzelnen ausmachen mag: die Vorzeichen in den Ländern ändern an dieser nichts. Und im Bund wird es 2013 wohl nicht anders sein.
@Herr Michael Leh Wirklich?
eduard kramer (illampu)
- 14.05.2012, 17:34 Uhr
Diese neue Infantilisierung in der politischen Arena ...
Michael Leh (Michael007)
- 14.05.2012, 17:03 Uhr
Kann schon sein...
Thomas Junggeburt (Thommy65)
- 14.05.2012, 16:15 Uhr
Wo ist das Piraten-Wunder geblieben?
Ralf Kowollik (InterNETkobold)
- 14.05.2012, 15:13 Uhr