Der frühere Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney hat sich bei den innerparteilichen Vorwahlen vom Dienstag in Texas erwartungsgemäß die noch fehlenden Delegiertenstimmen für die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten gesichert. Romney hat nun deutlich mehr als die erforderlichen 1144 Stimmen, um beim Parteitag Ende August in Tampa in Florida offiziell zum Herausforderer von Präsident Barack Obama nominiert zu werden. Die anstehenden Vorwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien sowie in fünf weiteren Staaten sind somit fast bedeutungslos.
Der erste Mormone, der zur Wahl steht
Romneys Nominierung galt seit dem Rückzug seines stärksten Rivalen Rick Santorum Mitte April als sicher. Der 65 Jahre alte Romney war schon im Januar als Favorit in die Vorwahlen gestartet und hatte die Angriffe aller kurzfristig aufsteigenden Rivalen abgewehrt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas sagte Romney am Dienstagabend: „Wir werden uns mit nichts weniger zufrieden geben, als dass wir Amerika wieder auf den Pfad zu Vollbeschäftigung und Wohlstand bringen.“ Romney zeigte sich geehrt, „dass Amerikaner überall im Land“ ihn unterstützt hätten.
Romney ist der erste Mormone, der von einer der beiden großen Parteien für das höchste politische Amt in den Vereinigten Staaten nominiert wird. In jüngsten Umfragen liegen Präsident Obama und sein Herausforderer in der Wählergunst gleichauf. Für die Wahl am 6. November ist mit einem knappen Ausgang zu rechnen.
Nun ist es also geschafft:
Lothar Troeller (Lo.Troeller)
- 30.05.2012, 20:56 Uhr