Bei den Vorwahlen der Republikaner hat Mitt Romney auch Indiana, North Carolina und West Virginia gewonnen. Damit sicherte sich der bereits als voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat feststehende Multimillionär weitere wichtige Wahlmännerstimmen vor der Kür seiner Partei.
Romney fehlten vor dem Votum vom Dienstag nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP noch 288 Stimmen für die offizielle Nominierung. In den drei Staaten ging es um rund 100 Stimmen.
Einen ernsthaften Herausforderer hat Romney nicht mehr: Rick Santorum schied im April aus, der frühere Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, in der vergangenen Woche. Ron Paul hält seine Bewerbung aufrecht, liegt jedoch bei den Delegiertenstimmen abgeschlagen zurück.
Bei der Abstimmung über den Senatskandidaten für Indiana musste sich unterdessen der Politikveteran Richard Lugar gegen den Tea-Party-Herausforderer Richard Mourdock geschlagen geben. Für Lugar endet damit eine fast 40-jährige Senatskarriere. Eine Kandidatur als Unabhängiger schloss der 80-Jährige aus.
Wie kann man
Jürgen Dietze (dietzej)
- 09.05.2012, 08:27 Uhr