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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Super-Dienstag“ Weiter alles offen

 ·  Der wichtigste Tag im Vorwahlkampf der Republikaner ist vorbei: Mitt Romney gewinnt in Ohio, Alaska, Idaho, Massachusetts, Vermont und Virginia, Rick Santorum in North Dakota, Oklahoma und Tennessee, Newt Gingrich in Georgia. Entschieden ist aber auch nach dem „Super Dienstag“ noch nichts.

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© AFP Der Republikaner Mitt Romney

Romney gewinnt auch in Alaska - Mitt Romney hat sich auch die letzte Wahl am „Super Dienstag“ für sich entscheiden können. Nach Auszählung von 86 Prozent der Stimmen in Alaska liegt Romney mit 33 Prozent uneinholbar in Führung. Rick Santorum erringt demnach 29 Prozent, Ron Paul 24 Prozent. (08 Uhr 40)

Neuer Zwischenstand aus Alaska - Inzwischen sind 68 Prozent der Stimmen in Alaska ausgezählt. Mitt Romney liegt weiter in Führung. Doch Rick Santorum hat sich auf Platz 2 vorgeschoben. Romney liegt bei 33 Prozent, Santorum bei 30 Prozent. Auf Platz 3 nun Ron Paul mit 21 Prozent vor Newt Gingrich mit 15 Prozent. (08 Uhr 10)

Und wieder Palin - Sarah Palin war bis Juli 2009 Gouverneurin von Alaska, entsprechend ging sie dort auch am „Super Dienstag„ ins Wahlbüro, um ihre Stimme im Vorwahlkampf der Republikaner abzugeben. Im Interview mit dem Fernsehsender CNN brachte sie sich nochmals in Stellung: Sollte sie auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner für eine eigene Kandidatur vorgeschlagen werden, würde sie sich dem Vorschlag nicht verschließen. Palin stimmte in Alaska übrigens für Gingrich. (07 Uhr 52)

Santorum aktuell lediglich auf Platz 3  - Noch ist alles offen in Alaska. Bisher sind 16 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgezählt: In Führung liegt Mitt Romney mit 601 Stimmen, gefolgt von Ron Paul mit 482 Stimmen. Rick Santorum liegt derzeit lediglich auf Platz 3 mit 428 Stimmen. (07 Uhr 25)

Alaska - Aus dem „Super-Dienstag“ ist inzwischen auch in Amerika ein „Super-Mittwoch“ geworden. Doch noch ist der wichtigste Wahltag nicht vorbei. Noch offen ist das Ergebnis im Bundesstaat Alaska. Aktuell liegt auch hier MItt Romney in Führung. (07 Uhr 05)

Neuer Zwischenstand des Super-Dienstags - In zehn Bundesstaaten wird am Super-Dienstag gewählt. Nach Romneys Sieg in Ohio ergibt sich folgender Zwischenstand: Romney: 5, Santorum: 3, Gingrich 1, Paul: 0. Jetzt ist nur noch der Bundesstaat Alaska offen. (06 Uhr 42)

Romney gewinnt Ohio - Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtet, dass Mitt Romney auch Ohio in gewonnen hat. (06 Uhr 31)

Romney gewinnt in Ohio und ist trotzdem kein klarer Sieger am „Super Dienstag“

Alle Blicke richten sich auf Ohio - Aktuell führt Mitt Romney mit 451.972 Stimmen vor Rick Santorum mit 439.932 Stimmen. (06 Uhr 30)

Romneys Vorsprung in Ohio wächst - 96 Prozent der Stimmen in Ohio sind ausgezählt, und Mitt Romney Vorsprung wächst. Romney liegt derzeit knapp 12.000 Stimmen vor seinem Kontrahenten Rick Santorum. Doch noch ist nichts entschieden. (06 Uhr 25)

Palin bringt sich ins Gespräch - Als sei der Vorwahlkampf nicht spannend genug, hat sich die ehemalige Gouverneurin des Bundesstaats Alaska, Sarah Palin, wieder als mögliche Präsidentschaftskandidatin ins Gespräch gebracht. „Alles ist möglich, ich schlage keine Türen zu, die vielleicht da draußen offen sind“, sagte sie dem Fernsehsender CNN. Palin könnte sich demnach eine Kandidatur beim Nominierungsparteitag im August vorstellen, sollte keiner der aktuellen Bewerber bei den Vorwahlen die nötige Mehrheit an Delegiertenstimmen gewinnen. (05 Uhr 50)

Swing State Ohio - Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen liegt Romney in Ohio laut CNN mit 38 Prozent der Stimmen hauchdünn vor Santorum, der auf 37 Prozent kommt. Beide liegen nur wenige tausend Stimmen auseinander. (05 Uhr 38)

Romney gewinnt  in Idaho - Mitt Romney hat die republikanische Vorwahl im Bundesstaat Idaho klar gewonnen, wie amerikanische Fernsehs - Kopf-an-Kopf in Ohioender berichten. Er brachte es damit am „Super Tuesday“ zu seinem vierten Erfolg, nachdem er bereits in Massachusetts, Virginia und Vermont gesiegt hatte. Romney innerparteilicher Rivale im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur, Rick Santorum, entschied die Vorwahlen in Tennessee, Oklahoma und North Dakota für sich. Im besonders wichtigen Staat Ohio liefern sich beide Bewerber weiter einen erbitterten Zweikampf: Nach Auszählung von 87 Prozent der Stimmen liegt Romney mit 38 Prozent vor Santorum, dem derzeit 37 Prozent zugeschrieben werden. (05 Uhr 17)

Gleichstand in Ohio - Nach Angaben des Senders CNN liegen Santorum und Romney in Ohio nach Auszählung von 84 Prozent der Stimmen mit jeweils 37 Prozent der Stimmen nahezu gleichauf: Santorum erzielt bis dato 358.742 Stimmen, Romney 356.172. Nicht zuletzt damit bleibt völlig offen, wen die Republikaner als Kandidat gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama aufstellen werden. (04 Uhr 57)

Santorum gewinnt in North Dakota - Rick Santorum hat in North Dakota seinen dritten Vorwahl-Erfolg eingefahren. Mehrere amerikanische Sender erklärten Santorum zum Sieger der Vorwahl. Nach Auszählung von 77 Prozent der Stimmen liegt Santorum dem Nachrichtsender CNN zufolge mit 41 Prozent klar vor dem texanischen Kongressabgeordneten Ron Paul, der derzeit auf 27 Prozent kommt. Mitt Romney erhält demnach 24 Prozent der Stimmen in North Dakota. Newt Gingrich erzielt acht Prozent. Zuvor hatte Santorum bereits die Vorwahlen in Tennessee und Oklahoma gewonnen. In Ohio liegt er weiter nah bei Romney: Nach Auszählung von 72 Prozent der Stimmen liegt Santorum laut CNN mit zwei Prozentpunkten in Führung. (04 Uhr 35)

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Romney und Santorum - In Ohio ist der Ausgang der Wahl weiter unklar. Nach Auswertung von 60 Prozent der Stimmen liegt Santorum mit 38 Prozent in Führung, nur zwei Prozentpunkte vor Romney. Aus Alaska, North Dakota und Idaho liegen zunächst noch keine Ergebnisse vor. (04 Uhr 10)

Santorum spricht von „Siegesfeier“ - Rick Santorum hat euphorisch auf seine Erfolge bei den Vorwahlen in Tennessee und Oklahoma reagiert. Bei einem Auftritt vor Unterstützern am Dienstagabend (Ortszeit) in Steubenville im Staat Ohio sprach er bereits von einer „Siegesfeier“. „Wir haben im Westen gewonnen, im Mittelwesten und im Süden und wir sind bereit, überall in diesem Land zu gewinnen“, sagte er. Laut jüngsten Hochrechnungen könnte Santorum zudem die als besonders wichtig erachtete Vorwahl in Ohio gewinnen. Nach Auszählung von rund 40 Prozent der Stimmen liegt er dort mehrere Prozentpunkte vor Mitt Romney, dem eigentlichen Favoriten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Der Multimillionär gewann am Dienstag in Vermont, Virginia und Massachusetts. Santorum stellte sich in seiner Rede als Außenseiter dar, der trotz geringer Ausgangschancen - vor allem wegen mangelnder finanzieller Ausstattung - große Erfolge feiern kann. „Es gab keinen einzigen Staat, in dem ich mehr Geld ausgegeben habe als die Leute, gegen die ich dort gewann“, sagte er. (03 Uhr 55)

Santorum in North Dakota vorn - Rick Santorum ist anscheinend kurz davor, die Vorwahl im Bundesstaat North Dakota für sich zu entscheiden. Nach Auszählung von etwa 25 Prozent der Stimmen liegt er deutlich mit 41 Prozent vor seinem Hauptrivalen Mitt Romney, der auf 26 Prozent kam. Sollte Santorum das Rennen in North Dakota gewinnen, wäre das nach Tennessee und Oklahoma sein dritter Sieg am „Super Tuesday“. Romney hat bisher in Massachusetts, Virginia und Vermont gewonnen. (03 Uhr 47)

Ohio weiter umkämpft - Rick Santorum kann auch auf einen Sieg bei der wichtigen Vorwahl in Ohio hoffen. Nach Auszählung von knapp 20 Prozent der Stimmen liegt er laut CNN mit 38 Prozent hauchdünn vor dem Favoriten Mitt Romney (37 Prozent). Nachwahlbefragungen von amerikanischen Sendern hatten Romney dagegen zunächst knapp vor Santorum gesehen. (03 Uhr 20)

Santorum gewinnt in Oklahoma - Der konservative frühere Senator Rick Santorum hat die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Oklahoma gewonnen, nach Tennessee ist das sein zweiter Sieg am sogenannten „Super Tuesday“. Tennessee hat 58 und Oklahoma 43 Delegierte für den Nominierungsparteitag im Spätsommer zu vergeben. (03 Uhr 16)

Zwischenstand - Im Kampf um die Nominierung der Republikaner für die amerikanische Präsidentenwahl hat der frühere Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney am sogenannten „Super Tuesday“ mehrere Bundesstaaten gewonnen. Hochrechnungen zufolge gewann Romney erwartungsgemäß die Vorwahlen in Vermont, Virginia und in seinem Heimatstaat Massachusetts. Sein schärfster Rivale Rick Santorum siegte demnach in Tennessee, möglicherweise auch in Oklahoma. Der Ausgang der Abstimmung in Ohio, die als die wichtigste angesehen wurde, war zunächst so knapp, dass die Fernsehstationen keine Prognose über den Sieger abgaben. Insgesamt wird in zehn Bundesstaaten gewählt. Für Romney und Santorum ging es darum, sich vom jeweiligen Konkurrenten abzusetzen. Den beiden übrigen Kandidaten, Newt Gingrich und Ron Paul, werden kaum Chancen auf die Nominierung eingeräumt. Gingrich setzte sich allerdings in seinem Heimatstaat Georgia durch. Mit den Ergebnissen in Idaho, Alaska und North Dakota wirde im Laufe der Nacht gerechnet. Das Hauptaugenmerk richtet sich vor allem auf das von der Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit schwer gezeichnete Ohio. Dort liegt Romney nach Auszählung von zwölf Prozent der Stimmen knapp vor Santorum. Hier gibt es besonders viele Delegiertenstimmen für den Parteitag im Sommer zu gewinnen, auf dem der Obama-Herausforderer offiziell nominiert wird. Ein Sieg in Ohio und gute Resultate anderswo dürften Romney zum Favoriten für die Nominierung machen. (03 Uhr 10)

Santorum Sieger in Tennessee - Rick Santorum hat die Vorwahlen im Bundesstaat Tennessee gewonnen. Prognosen mehrerer amerikanischer Fernsehsender zufolge setzte sich Santorum in dem konservativen Südstaat durch. Für Santorum ist es der erste Sieg am „Super-Dienstag“, an dem insgesamt zehn Vorwahlen stattfanden. Ein weiterer Erfolg Santorums zeichnet sich in Oklahoma ab, wo er laut Nachwahlbefragungen derzeit vorne liegt. (02 Uhr 46)

Knappes Rennen in Tennessee - In Tennessee deutet sich ein knappes Rennen zwischen Rick Santorum und Mitt Romney an. Santorum führt laut CNN relativ deutlich mit 35 Prozent, eine Bestätigung für den Sieg gab es aber noch nicht. Romney kam demnach auf 28 Prozent, Gingrich auf 23 Prozent und Paul auf elf Prozent. (02 Uhr 25)

Santorum vor Sieg in Oklahoma? - Der ultrakonservative ehemalige Senator Rick Santorum könnte in Oklahoma als Sieger hervorgehen. Nach einer Prognose des Fernsehsenders Fox News hat sich Santorum in dem Bundesstaat gegen seine drei Kontrahenten Romney, Gingrich und Paul durchgesetzt. CNN prognostizierte die gleiche Rangfolge: Santorum holte demnach 38 Prozent, Romney 25 Prozent, Gingrich 24 Prozent und Paul zwölf Prozent. (02 Uhr 12)

Romney gewinnt in Massachusetts - Romney hat nach Angaben amerikanischer Sender erwartungsgemäß in Massachusetts gesiegt. Romney war früher Gouverneur des Neuengland-Staates, seine innerparteilichen Kontrahenten hatten ihm daher praktisch von vornherein das Feld überlassen. (02 Uhr 04)

Romney gewinnt auch in Vermont - Nach den ersten Fernsehhochrechnungen siegte Romney neben Virginia auch in Vermont. (01 Uhr 40)

Knappes Rennen in Ohio- In Ohio deutet sich ein knappes Rennen zwischen dem moderaten Mitt Romney und dem strikt konservativen Rick Santorum an. Nach ersten Prognosen des Senders CNN kommt Romney auf 40 Prozent der Stimmen, Santorum auf etwa 36 Prozent. Ohio gilt als die mit Abstand wichtigste Abstimmung an diesem „Super Tuesday“. Der Bundesstaat ist ein klassischer „Swing State“ mit wechselnden Mehrheiten für Demokraten und Republikanern. Wer die republikanischen Anhänger hier nicht mobilisieren kann, dürfte im Duell mit Präsident Barack Obama im Herbst große Probleme haben. (01 Uhr 34)

Romney gewinnt in Virginia - Mitt Romney hat amerikanischen Medien zufolge die republikanische Vorwahl im Bundesstaat Virginia gewonnen. Romney habe sich deutlich gegen den radikalliberalen Kongressabgeordneten Ron Paul durchgesetzt, meldeten die Fernsehsender MSNBC, CNN und Fox News. Die beiden anderen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, Newt Gingrich und Rick Santorum, standen am „Super Tuesday“ in dem Südstaat nicht auf dem Wahlzettel. (01 Uhr 29)

Romney in Front - In den Bundesstaaten Virginia und Vermont liegt zu Beginn der Auszählung der amerikaweite Favorit Mitt Romney vorn. Dies ergaben Nachwahlbefragungen der Nachrichtensender CNN und MSNBC. (01 Uhr 18)

Gingrich gewinnt in Georgia - Der ehemalige Parlamentspräsident Newt Gingrich hat die Vorwahlen der Republikaner in Georgia gewonnen. Das meldeten mehrere amerikanische Fernsehsender kurz nach Schließung der Wahllokale am Dienstag Ortszeit. Für Gingrich ist es der zweite Vorwahl-Sieg nach seinem Erfolg im Januar in South Carolina. Das bevölkerungsreiche Georgia hat 76 Delegierte zu vergeben, so viele wie kein anderer der neun Vorwahl-Staaten am „Super-Dienstag“. (01 Uhr 05)

Alte Wähler - Nach Angaben der „New York Times“ ist nur einer von zehn Wählern der Republikaner in den Bundesstaaten Georgia, Massachusetts, Ohio und Tennessee jünger als 30 Jahre alt gewesen. (00 Uhr 02)

Obama wünscht Romney ’viel Glück’ - Am „Super Tuesday“ der Republikaner-Vorwahlen hat der amerikanische Präsident selber seinem möglichen Herausforderer Mitt Romney gute Wünsche mit auf den Weg gegeben. Barack Obama war auf einer Pressekonferenz am Dienstag von Reportern gefragt worden, was er zu Romneys harscher Kritik an seiner Iran-Politik sage. Romney habe Obama als nutzlosesten amerikanischen Präsidenten seit Jimmy Carter bezeichnet. Auf die Frage der Reporter, was er Romney darauf sagen würde, antwortete Obama lachend: „Viel Glück heute Abend!“ (21 Uhr 37)

Am „Super Tuesday“ geht es am Dienstag um zusammen 410 Delegierte für den republikanischen Nominierungsparteitag Ende August. In zehn Bundesstaaten wird derzeit abgestimmt:

OHIO: Dort hat die Abstimmung bereits um 12 Uhr 30 mitteleuropäischer Zeit  begonnen; die Wahllokale schließen zwölf Stunden später. Der Staat im Mittleren Westen ist bei Präsidentschaftswahlen stets hart umkämpft. Erhebungen sehen den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und den ehemaligen Senator Rick Santorum Kopf an Kopf.

VIRGINIA: In dem wichtigen Bundesstaat durften die Wähler schon um 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit an die Urnen, Schluss ist dann um 1 Uhr am Mittwoch. Dort treten allerdings nur Mitt Romney und der Abgeordnete Ron Paul an. Newt Gingrich und Rick Santorum hatten es nicht geschafft, jeweils 10.000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln - die Voraussetzung, um zur Wahl zugelassen zu werden. Erhebungen sehen klar einen Sieg des Favoriten Romney im Vorwahlrennen am Horizont.

TENNESSEE: Dort öffneten die Wahllokale um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit und schließen 13 Stunden später. Beobachter in Washington gehen davon aus, dass Romney die Kandidatur sicher ist, wenn er neben Ohio auch die Wahl in dem Südstaat für sich entscheidet. Doch sehen Erhebungen Romney und Santorum beinahe gleichauf - das verspricht Spannung.

VERMONT: In dem kleinen Neuengland-Staat haben die Wähler zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe, zwischen 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit  und 1 Uhr am Mittwoch. Romney liegt Umfragen zufolge vorne, allerdings nicht allzu deutlich vor seinem ärgsten Mitbewerber Santorum.

GEORGIA: Dort haben die Wahllokale um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit geöffnet und schließen zwölf Stunden später. Es ist der Heimatstaat des ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich - und dort sagen ihm die Umfragen auch einen klaren Sieg voraus. Es wäre erst Gingrichs zweiter.

MASSACHUSETTS: Hier darf ebenfalls schon seit 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit gewählt werden, allerdings eine Stunde länger als in Georgia. In dem Ostküstenstaat war Favorit Romney früher Gouverneur. Ein Sieg des Multimillionärs ist Umfragen zufolge deutlich zu erwarten.

OKLAHOMA: In dem konservativen Staat im Mittleren Westen konnten die Wähler ab 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit an den Start gehen und haben dann zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe. Umfragen prognostizieren einen klaren Sieg für den erzkonservativen und tiefreligiösen Santorum.

NORD DAKOTA: In dem dünn besiedelten Staat im Norden der Vereinigten Staaten bestimmen die Bürger auf Wahlversammlungen (Caucus) zwischen 00 Uhr 30 und 03 Uhr 30 am Mittwoch mitteleuropäischer Zeit ihren republikanischen Favoriten.

IDAHO: Dort gehen die Wahlversammlungen zur Kür des Kandidaten um 04.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Mittwoch zu Ende.

ALASKA: In dem weit abgelegen Staat treffen sich die Bürger zwischen 02.00 und 07.00 Uhr am Mittwoch zum Caucus.

Unterstützung für Romney - Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat vor den Vorwahlen in zehn Bundesstaaten am Dienstag wichtige Unterstützung erhalten. So sprach sich der einflussreiche Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus Eric Cantor für die Wahl Romneys aus. Cantor gilt als Wortführer fiskalkonservativer Republikaner und genießt zudem den Respekt der rechtskonservativen „Tea Party“-Bewegung. (rüb.)

Meilenstein im Vorwahlkampf

Der „Super-Dienstag“ bei den innerparteilichen Vorwahlen an diesem Dienstag findet im Vergleich zum Wahljahr 2008 vier Wochen später statt und ist auch weniger gewichtig als der seinerzeit „Mega Dienstag“ genannte Wahltag vom 5. Februar 2008 mit Vorwahlen in gleich zwei Dutzend Bundesstaaten. Doch die Abstimmungen der Republikaner in immerhin zehn Bundesstaaten dürften den Wettlauf zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten auch heuer wesentlich prägen.

Es geht am Dienstag um zusammen 410 Delegierte für den republikanischen Nominierungsparteitag Ende August in Tampa in Florida; weitere 27 Delegierte aus Alaska werden am Ende eines zweiwöchigen „Caucus“-Urwahlverfahrens bestimmt, das am Dienstag beginnt. Das entspricht einem Anteil von zusammen knapp einem Fünftel aller Delegierten. Insgesamt nehmen 2286 stimmberechtigte Delegierte an der „Republican National Convention“ in Tampa teil, zum Wahlsieg bei der Kandidatenkür sind 1444 Delegiertenstimmen erforderlich. Derzeit führt Mitt Romney mit 185 Delegierten vor Rick Santorum (90), Newt Gingrich (33) und Ron Paul (23). In der letzten landesweiten Umfrage der Meinungsforscher des Gallup-Instituts konnte Romney mit 35 Prozent Zustimmung seinen Vorsprung auf Santorum mit jetzt noch 24 Prozent ausbauen. Auch im besonders hart umkämpften Bundesstaat Ohio konnte Romney nach seinen Siegen in Arizona, Michigan und Washington seinen noch vor zwei Wochen klaren Rückstand auf Santorum so weit verkürzen, dass er nun eine reale Gewinnchance im „Buckeye State“ (von Buckeye Tree, der OhioRosskastanie) hat. Die meisten Delegierten werden am Dienstag in Georgia vergeben (76 Delegierte); dort gilt der frühere „Sprecher“ des Repräsentantenhauses Gingrich als klarer Favorit, denn in dem Südstaat hat er 1979 seine politische Laufbahn begonnen. Auch in dem Nachbarstaat Tennessee (58) sowie in Oklahoma (43) liegt Gingrich in jüngsten Umfragen in Führung. In Virginia (49) stehen weder Gingrich noch der frühere Senator aus Pennsylvania Santorum auf den Stimmzetteln, weil sie nicht die ausreichende Zahl von Unterschriften beibringen konnten.

Romney gilt deshalb in Virginia sowie auch in Vermont (17), Idaho (32) und zumal in Massachusetts (41) als wahrscheinlicher Sieger, weil er in dem liberalen Neuenglandstaat von 2003 bis 2007 Gouverneur war. Santorum setzt praktisch alle seine Hoffnung auf einen Sieg im ultimativen „Schlachtfeldstaat“ Ohio (66): Er stammt aus dem Nachbarstaat Pennsylvania und wendet sich mit seiner rechtskonservativen Botschaft vor allem an die Industriearbeiter der unteren Mittelschicht. Aber auch in den Südstaaten Tennessee und Oklahoma hat Santorum jüngst seinen Rückstand auf Gingrich verkürzt. Der libertäre texanische Abgeordnete Ron Paul hat seine begrenzten Ressourcen ganz auf die „Caucus“-Staaten Alaska (27) und North Dakota (28) konzentriert, wo ihm freilich Romney dank dessen gutgefüllter Wahlkampfkasse und mit seiner professionell organisierten Kampagnenorganisation auf den Fersen bleibt. Wie immer der „Super-Dienstag“ für den Spitzenreiter Mitt Romney ausgehen mag, im Vergleich zu 2008 wird es ein überragender Sieg sein: Damals gab Romney zwei Tage nach dem „Mega-Dienstag“ vom 5. Februar seine Kandidatur auf und räumte für den späteren Präsidentschaftskandidaten John McCain aus Arizona das Feld. In diesem Jahr dürfte Romney die Wettlaufstrecke bis zum Nominierungsparteitag zurücklegen. (rüb.)
 

Quelle: stah. mit rad. - und Agenturen
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