Während sich die führenden republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Newt Gingrich bei einer Fernsehdebatte in Florida ein heftiges Wortgefecht lieferten, wird sich Präsident Barack Obama in der Nacht zum Mittwoch mit seiner Rede zur Lage der Nation selbst in den Wahlkampf einschalten.
Wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte, werde der Präsident das Versprechen von mehr wirtschaftlicher Gerechtigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt seiner Rede wie seiner Wahlkampagne stellen. Ins Ausland verlagerte Arbeitsplätze sollen nach Amerika zurückgeholt, heimische Energieressourcen verstärkt ausgebeutet, die Bildungschancen für alle und die Aufstiegschancen für die Mittelschicht verbessert werden. Es gehe um den „Aufbau einer Wirtschaftsordnung, die für alle gut ist und nicht nur für die wenigen Reichen“, hieß es aus dem Weißen Haus.
Die Rede zur Lage der Nation im Livestream ab 3.00 Uhr
Obama werde in seine Rede eine „Blaupause“ für die Ankurbelung der Wirtschaft skizzieren, hieß es. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Wiedergeburt der amerikanischen Industrie, der heimischen Energieproduktion und der Ausbildung von Arbeitern liegen.
Die Rede zur Lage der Nation ist Obamas dritte in seiner Amtszeit. Auch wenn Regierungsvertreter ankündigten, die „state of the union“ werde neue politische Vorhaben Obamas für die nächsten Monate enthalten, ist unwahrscheinlich, dass der Präsident vor den Wahlen im November größere Initiativen wagt.
Trauiger kann ein Wahlkampf nicht sein.
Alexander Schug (Clone1337)
- 24.01.2012, 22:13 Uhr
Gleichzeitig...
Eddie Bruns (Eagle9999)
- 24.01.2012, 18:57 Uhr