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Palästinenser-Antrag Die Momente der Wahrheit

 ·  In New York hat Abbas einen großen Auftritt vor den Vereinten Nationen und übergibt dem UN-Generalsekretär den palästinensischen Beitrittsantrag. In Ramallah bejubeln sie ihn derweil beim „Public Viewing“. Das Protokoll der Ereignisse.

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egon sunsamu

Abbas Note 6, setzen!

Hätte Abbas vor der UN-Versammlung die Hamas-Charta demonstrativ zerrissen, die heute noch die komplette, gewaltsame Auslöschung Israels fordert und mit dem von der Palestinenserführung und Israel unterschriebenen Friedensvertrag gewedelt, wäre ihm die Anerkennung als Staat sicher.
Wenn er in die Schule kommt, ohne die Hausaufgaben fertig zu haben muss er damit rechnen, dass er wieder unverrichteter Dinge heimgeschickt wird.

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chantalle ezer
chantalle ezer (ezer) - 25.09.2011 16:32 Uhr

Welche Wahrheit?????

Mahmoud Abbas hat seinen Antrag auf Staatsgründung bei Ban Ki Moon abgegeben und hat in seiner Rede (englisch), noch in den vorausgehenden und anschließenden Interviews (auf arabisch) erklärt was für eine Staatsform er anstrebt und wie er diesen Staat finanzieren möchte. Im Moment fließen fast unkontrolliert Milliarden USDollar und Euro nach und durch Ramallah und Gaza.
Also wann schlug die schlug die Stunde der Wahrheit?
Ch. Ezer

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 25.09.2011 15:50 Uhr

Es spitzt sich zu

Es wird klar sichtbar, dass die Zuegel in anderen Haendel liegen. Der Pharao hat es ja auch nicht geglaubt, dass er eben der Verlierer sein wird. Und bei uns gibt es auch heute noch Leute, die glauben, sie muessten sich auf die Seite der Gegner Israels stellen. Ich habe keine Angst um Israel, aber um unser Volk.
Und wer es nicht so sehen will wie ich, soll sich mal andere Gedangen machen. Israel ist das einzige demokratische Land im nahen Osten, in dem die Buerger nicht wie Ratten von der eigenen, nichtdemokratischen Regierun, abgeschossen werden!!!
Der Herr Obama hat vor einigen Tagen doch gesagt, dass man durch UN-Beschluesse kein Frieden schaffe kann. Der amerikanische Praesident lernd ziemlich schnell in den letzten Tagen und Wochen. Wo wird Europa und deutschland stehen? Etwa unter russischem, Putin, Schutz.

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Amal Younis

Zwanzig Jahre Verhandlungen.

Wer halbwegs klug ist, hat inzwischen gemerkt, dass Israel an keinem Frieden mit den Palaestinensern interessiert ist. Jedes Mal, wenn die Welt von den Palaestinensern noch mehr auf Teile ihrer minimalen, legitimen Forderung zu verzichten verlangt, stellt Israel an die Palaestinenser neue sehr absurde unerfuellbare Forderungen und stuetzt sich dabei auf einer noch mehr absurderen, um nicht gelogenen zu sagen, Begruendung. Bill Clinton, Jimmy Carter und James Baker, um nur einige wenige zu nennen, haben sehr eindeutig Israel die Schuld am Scheitern der nun seit genau einer Generation dauernden Verhandlungen gegeben. Die Antragstellung bei der UN sei daher sehr richtig und nicht weniger wichtig. Lediglich zwei bis drei Wochen werden die Palaestinenser dem UN-Sicherheitsrat Zeit geben zu einer definitiven Entscheidung zu kommen. Spaetestens im November, mit oder ohne die Empfehlung des Sicherheitsrates, soll die UN-Vollversammlung ueber dem palaestinensischen Antrag zu einer vollen UN-Mitgliedschaft abstimmen. Wenn danach Israel sich Richtung Frieden bewegt, dann wie schoen, wenn nicht, dann selber schuld.

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 25.09.2011 12:59 Uhr

Kartenhaus Naher Osten - Der "Stern Betlehems in der Zukunft"

Das Kartenhaus Naher Osten - sollte das Vorhaben scheitern, drohen dem Nahen Osten speziell Israel und Palästina ein Rückfall in Alte Zeiten bzw. Anschläge und blultige Bürgerkriegsfolgen.
Alle harte Arbeit der Diplomatie wäre dann umsonst gewesen, mag sein das hier 2 Hardliner kämpfen, aber es zeigt sich auch das "Bibi" (Netanjahu) und Abbas durchaus miteinander reden können und wollen, aber noch nicht die Gemeinsamkeiten herausgefiltert, die sie durch die historische und biblische Lage ihrer "Landbeanspruchung" nun mal erhalten haben. Jerusalem als neutrale Zone, es könnte ein Weg sein, wenn man Abbas für eine andere "Hauptstadt" interessieren kann.
Der Stern Betlehems leuchtet seit Jahrtausenden für alle 3 Weltreligionen und hat immer noch Gültigkeit.
Israel und Palästina haben eine Chance, wenn sich beide Seiten zum Wohle ihrer Bürger und deren Zukunft samt Wirtschaft versuchen, anzunähern und keine weitere harte Front zu machen und hier strikt und unbeugsam auf Standpunkten zu beharren, die wohl nur zu Anschlägen und Tod führen inkl. diplomatischer Eiszeit.

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Eileen MacDermot

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

"Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen..."

Dieser kurze Auszug aus der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen zeigt die grundsätzliche Problmatik auf. Die Zeit ist reif für eine Lösung des Konfliktes in Palästina.

Und diese Lösung liegt in einem zu bildenden souveränen Staat mit einem lebensfähigen zusammenhängenden Staatsgebiet.

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Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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