25.04.2009 · Nordkorea hat am Samstag die Wiederaufbereitung von abgebrannten Kernbrennstäben aus seinem Atomkraftwerk bekannt gegeben. Damit würde sich das kommunistische Land in die Lage versetzen, atomwaffenfähiges Plutonium herzustellen.
Nordkorea hat nach eigenen Angaben wieder mit der Rückgewinnung von atomwaffentauglichem Plutonium aus verbrauchten Kernbrennstäben begonnen. Die Wiederaufarbeitung ausgedienter Brennstäbe „von der Pilot-Atomanlage“ habe wie angekündigt begonnen, hieß es am Samstag in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Die Erklärung folgte nur Stunden nach einem UN-Beschluss, verschärfte Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang zu verhängen.
Die Wiederaufarbeitung werde dazu beitragen, „die atomare Abschreckung für die Selbstverteidigung auf jede Weise zu verstärken, um mit den zunehmenden militärischen Bedrohungen durch feindselige Kräfte fertig zu werden“, wurde ein Ministeriumssprecher in Pjöngjang zitiert.
Sicherheitsrat beschloss Sanktionen
Am Dienstag der vergangenen Woche hatte Nordkorea erklärt, aus den sogenannten Sechs-Länder-Gesprächen über sein Atomwaffenprogramm auszusteigen und bereits stillgelegte Nuklearanlagen wiederherzustellen. Dies war eine Reaktion auf die Verurteilung des Weltsicherheitsrats eines nordkoreanischen Raketentests am 5. April.
Der Sanktionsausschuss des UN-Sicherheitsrates einigte sich am Freitagabend auf eine Liste von Gütern und Technologien im Zusammenhang mit Nordkoreas nuklearer Aufrüstung, die künftig für den Handel Nordkoreas verboten sind.
Zudem billigte der Sanktionsausschuss Strafmaßnahmen gegen drei Unternehmen in Nordkorea. Ihre Vermögenswerte im Ausland sollen eingefroren werden, wie der türkische UN-Botschafter Baki Ilkin in New York mitteilte. Die drei Unternehmen sind nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen an dem Raketenprogramm beteiligt. Es handelt sich um die Korea Mining Development Trading Corp. (KOMID), die Korea Ryongbong General Corp. und die Tanchon Commercial Bank. Alle drei Unternehmen sind zudem maßgeblich am Waffenhandel Nordkoreas beteiligt.
Kernwaffen
Hans Müller (testo001)
- 25.04.2009, 10:51 Uhr
Schluss damit....
Thomas Fernholz (OBIWANKENOBI)
- 25.04.2009, 11:01 Uhr
Manches passt nicht zusammen
Horst Trummler (Vandale6906)
- 25.04.2009, 11:57 Uhr
Die Achse der Blöden!
Stefan Schaller (hnosteve)
- 25.04.2009, 14:06 Uhr