17.03.2008 · Nach Zusammenstößen mit gewalttätigen Serben haben UN-Polizisten den Norden der kosovarischen Stadt Mitrovica verlassen. Dort versucht nun die Schutztruppe Kfor, die Lage zu stabilisieren. Zuvor hatten Blauhelme ein von Serben belagertes Gericht gestürmt.
Von Michael Martens, BelgradRichtlinien für Lesermeinungen
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Das kann noch lange dauern ...
Ein interessanter Meinungswechsel zum Thema "Ex-Jugoslawien". Leider reflektiert er in erschreckendem Maße wohl das, was man unter Wirklichkeit verstehen muss. Alleine die Aussage, "der Konflikt begann, als ..." zeigt die doch die ideologische Blockierung, die einer Lösung, notwendigerweise einem Kompromiss, im Wege steht.
Wenn dieser Disput die tatsächliche Lage in Serbien und im Kosovo darstellt, dann kann das noch lange dauern.
Diskrepanz und Widersprüchlichkeit III
Sie beziehen sich in Ihrer Replik auf Ereignisse, die fast 17 Jahre zurück liegen, erinnern sich aber nur an Fakten, die der einen Seite dienen. Dabei fordern Sie von den Kosovo-Albanern, doch bitte anzuerkennen, wie brav sich die Serben ihnen gegenüber verhalten (allerdings bloss seit und dank Natopräsenz). Dabei ist es keine 9 Jahre her, dass Serbien blutigst gegen die Kosovo-Albaner vorging (und auch in diesem Feldzug, wie schon zuvor, gerne jene in der ersten Reihe verheizte, die am Entbehrlichsten schienen. Ungarn der anderen kassierten Teilregion Vojvodina z.B.)!
Die Kosovo-Regierung sei durchsetzt mit Kriminellen. Schön und gut. Aber dass in Serbien die Hintermänner des Dindic-Mordes noch nicht einmal öffentlich benannt wurden, dass Mladic und Karacic auf freiem Fuss bleiben und ebenso als Helden gefeiert werden wie ein ehemaliger Strassenkrimineller, der sich als Killerbandenchef den Namen Arkan zulegte, scheint Ihnen keine Sorgen zu machen.
Aber: "Die Anderern sollen doch..." etc.
Wäre es nicht endlich an der Zeit, sich einfach der Frage zu stellen, wieso eigentlich niemand (inkl Montenegro) Lust hat, mit Serbien zusammenzuleben?
Es ist weder mir, noch Ihnen, noch Serbien gedient, einer Antwort immer nur auszuweichen.
Diskrepanz und Widersprüchlichkeit II
Ebenso scheinen Sie sich nicht bewusst sein zu wollen, dass sich Slowenien und Kroatien durch Belgrad ausgequetscht fühlten wie Zitronen. Trotzdem schien aber kaum je was in den ärmsten Regionen (z.B. im Kosovo) anzukommen - in Serbien umso mehr. Die Vertreter dieses Zentralstaats wiederum, wollten von den legitimen Ansprüchen der wirtschaftlichsten Regionen nicht nur nichts wissen, sondern ignorierten sogar die gewählten, also wiederum die legitimen, Vertreter der eigenen Regierung, sofern sie nicht auf serbischer Linie waren.
Während eines Luftangriffs der - serbisch dominierten - Streitkräfte auf Zagreb sass ebendort der Präsident Jugoslawiens im Keller: Eigentlich der Oberbefehlshaber der Piloten, die ihn bombardierten, aber eben "bloss" Kroate.
Unter welchen Umständen, wenn nicht unter diesen, halten Sie persönlich es denn überhaupt für legitim, aus einem Staat austreten zu wollen?
Diskrepanz und Widersprüchlichkeit I
Ich könnte sie nicht besser beschreiben, als Sie es tun, geschätzter Herr Garbe: Die Diskrepanz zwischen dem Anspruch an den jeweils Anderen und dem offenkundigen Widerspruch des eigenen Handelns; bzw. Argumentierens.
Als objektiv darf immer nur die eine Seite verteidigt und zum unschuldigen Opfer stilisiert werden (Thema Gedemütigtsein). Jeder Versuch an die Fähigkeit zu appellieren, wie ein Ereignis wohl von der anderen - also der "bösen", der "ungerechten" - Seite empfunden werden muss, scheint dagegen zum Scheitern verurteilt... Was leider stets nur durch Unterschlagung von Fakten funktioniert, welche die eigene Seite ungünstiger aussehen lassen.
Eben. Genau das meine ich. Ich könnte keine besseren Beispiele liefern als die Ihren. Zum Einzelnen:
Dass - um bei Ihren Bsp. zu bleiben - die Teilautonomie des Kosovo und der Vojvodina zuvor von jenem Jugoslawien kassiert worden war oder dass nationalistische Übergriffe von Serben bereits auf den Gebiet des Teilstaates Kroatien statt fanden (übrigens aufgepeitscht von den, wie erwähnt, gern geglaubten Verschwörungstheorien) und die Nachbarn deshalb allen Grund hatten, sich so schnell wie möglich aus dieser "brüderlichen Umklammerung" durch die Serben zu entziehen, verschweigen Sie.
Die Kämpfe begannen im Juni 1991 nachdem slowenische Polizisten jugoslawische Bundessoldaten angriffen, die die terroritoriale Integrität Jugoslawiens wiederherstellen sollten. Eskaliert war dieser Konflikt aber schon lange vorher, als der Westen anfing Waffen Freischärler zu liefern und alles unternahm, damit Jugoslawien diese nicht unterbinden konnte.
Wie hier bereits angesprochen hat Serbien seitdem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO und der Besetzung eines Teils seines Staatsgebiets so gut wie alle NATO-Forderungen erfüllt, einzig die NATO ihrerseits hat nichts von ihren Zusagen gehalten. So sitzen in der kosovarischen "Regierung" verurteilte Terroristen und Kriegsverbrecher. Man stelle sich vor in Serbien würde solche Leute Regierungsämter einnehmen, dann würde Belgrad wieder bombardiert.
dass die Sowjetunion genau diese Blockfreiheit nie verwinden konnte. Fakt ist vielmehr, daß die Manöver des Warsch. Paktes jahrelang darauf abzielten, dieses abtrünnige Gebilde, daß Russland als Teil seiner legitimen "Interessenssphäre" sah, schnellstmöglich "heim ins Reich" zu holen.
Fakt ist, dass Moskau sehnlichst auf Titos Tod wartete... Um dann im ungünstigsten Moment von seinem Ableben erfahren zu müssen (Afghanistan, Olympia, Rüstungskontrollabkommen).
Fakt ist vielmehr, dass der Bürgerkrieg keineswegs mit Angriffen auf jugoslawische Soldaten begann, sondern mit irren Nationalisten, die Menschen des anderen "Volks" (absurd genug beim Grad der verwandschaftlichen Verflechtung) an Strassensperren abknallten.
Wer hier jeweils wen gespiegelt hat, ändert nix am Hang zur permanenten Selbsttäuschung. Zum eingebilden Gedemütigtfühlen braucht es keine Nato-Verschwörung. Es funktioniert simpelst in jeder Strassenbahn: "Hey... Was guckst Du mich so an!?"
Fakt ist, dass ein erschreckend hoher Teil der Menschen jener Region mit Begeisterung jede Verschwörungstheorie kolpotiert, wie die von Ihnen Angeführte. Bloss ein weiteres Stück Folklore des Balkans, welche immer nur Gründe findet nie, nie, nie selbst Schuld zu sein.
Zitat "Anstatt sich ständig weinerlich auf die Nation zu beziehen und "Gute" von "Bösen" ausschliesslich über die mythenverklärte Volkszugehörigkeit zu definieren"
Das meinen Sie doch nicht im ernst ??? Hierzu erspare ich mir jeglichen Kommentar, denn Ihr Beitrag ist wirklich ohne Niveau !
FAKT IST:
Das serbische Volk hat vieles getan um zu zeigen, dass es aus der Vergangenheit gelernt hat. Milosevic entmachtet, ausgeliefert, eine demokratische, Pro-Westliche Regierung gewählt (alles Tatsache) und versucht auf friedliche und zuvorkommende Weise mit den Albanern im Kosovo zu leben und über die Zukunft zu verhandeln (oder hat man in den letzten Jahren von Angriffen auf Kosovo-Albaner gehört ?? das Gegenteil ist hier eher der Fall!). Das im Gegenzug viele der wichtigsten serbischen Kirchen und Denkmäler im Kosovo durch die Albaner zerstört wurden und tausende Serben vertrieben und getötet wurden, obwohl die KFOR dort Sationiert ist, ist einfach untragbar. Dass die Albanische Regierung aus Kriminellen besteht ist auch nicht von der Hand zu weisen.....denken Sie bitte auch darüber mal!
...das Jugoslawien der NATO ein Dorn im Auge war, da es sich zu einem der wichtigsten Sprecher der Blockfreien Staaten emporhob und mit Blockfreiheit eben auch genau dies meinte. Dies passte der NATO zu keinem Zeitpunkt, da man gern düe Südgrenze der UdSSR bzw. des heutigen Russlands bedrohen wollte. Mit einem relativ starken Jugoslawien war dies aber nicht zu machen. Also beschleudigte man die separtistischen Tendenzen nach dem Tode Titos. Wie sonst wäre es wohl zur schnellen Anerkennung Sloweniens und Kroatiens gekommen. Wie sonst ist es auch zu erklären, daß nach dem Kriegsausbruch, sofort die serbische Seite zum Aggressor ernannt wurde, obwohl nachweisliche kroatische und bosnische Freischärler das Feuer auf jugoslawische Bundessoldaten und Polizisiten eröffneten.
Der Kosovo bildet nun den Abschluß der Zerschlagung Jugoslawien. Anders lässt sich die schnelle Anerkennung dieses nicht lebensfähigen "Staates" nicht erklären. Folge man den Begründungen für die Anerkennung müsste es morgend mind. 5 Staaten auf der Iberischen Halbinsel geben, ein unabhängiges Palästina, Kurdistan, einen indianischen Staat mitten in den USA usw.
Wie werden sich wohl die Opfer der Serben fühlen, die nicht allein durch "politische Abspaltung" gedemütigt worden sind, sondern ausgeraubt, vergewaltigt, verstümmelt und getötet?
Wieso sollte die Welt nun - zum x-ten Mal, by the way - schon wieder warmherzigstes Verständnis für Serbien aufbringen, während dasselbe niemals von Serbien gegenüber seinen Opfern eingefordert werden darf? (...denn das wäre ja demütigend!)
Wie sollen sich denn die Nachbarn nicht gedemütigt fühlen, wenn es einem Grossteil der serbischen Bevölkerung selbstverständlich erscheint (da streifen wir ja auch gleich noch das Thema "Organisierte Kriminalität":) einen Arkan genauso zum Helden zu verklären, wie einen Mladic oder einen Karacic?
Wie fühlen sich wohl jene Serben, die selbst Opfer Arkans wurden (krimineller Karrierestart war immerhin in Belgrad selbst)?
Anstatt sich ständig weinerlich auf die Nation zu beziehen und "Gute" von "Bösen" ausschliesslich über die mythenverklärte Volkszugehörigkeit zu definieren, täte Serbien - wie auch seine Nachbarn! - gut daran sich etwas mehr Gedanken zu "richtig vs. falsch" zu machen... Nach Gesichtspunkten, die einer Zivilisation angemessen wären.
Feindbild Serbien? - Schreckbild Balkan!
Dass Serbien zum "Feindbilld" stilisiert wird, kann ich nicht erkennen. Dass es sich beharrlich - über Jahrhunderte weg - selber zum Schreckbild trimmt, laste ich sicher nicht der FAZ an.
Auch ich bin der Meinung, dass mit gefährlichen Demütigungen von Staaten á la Versailles nichts gewonnen ist. Aber hier wird dann doch Ursache und Wirkung vermischt: Gedemütigt fühlen sich die Serben ja nicht erst seit der Kosovo-Abspaltung (zu der es mit einer vernünftigeren Minderheitenpolitik niemals hätte kommen müssen!), sondern seit der Amselfeldschlacht: DER serbische Mythos des "Gedemütigtseins", der permanent gehegt und gepflegt wird.
Die Milosevic-Rede, die den Anfang des grossen Balkankonflikts markiert, fand A. nicht umsonst auf dem Amselfeld statt und hatte B. genau dieses ewige Mantra des Gedemütigtseins zum Thema ("Niemand darf einen Serben schlagen!"). Dass zur Lösung von Konflikten jeder, der Kompromisse sucht, bereits als Weichei abgestempelt wird und Gewalt das traditionelle Mittel der Wahl (siehe Ausschreitungen) bleibt, gilt für die Albaner nicht minder, erleichtert die Sache aber keineswegs.
...Und so führt das wehleidige Klagen übers Gedemütigsein nur zum ewig Gleichen: Andere zu demütigen (siehe Weimar/3.Reich)
Die sehr realistische Einschätzung und Bewertung der Situation durch die überwiegende Mehrheit der Leserzuschriften bilden einen wohltuenden Kontrast zu der wohl nimmer endenden antiserbischen Hetze in der FAZ. Selbst in der letzten FASZ, wo - endlich einmal - das gefährliche Potential der organisierten Kriminalität im Kosovo thematisiert wurde, konnte sich der Autor (M.Martens) es sich nicht verkneifen, in einem längeren Abschnitt das bewährte Feindbild Serbien zu bemühen.
Wir alle werden die Folgen dieser flagranten Verletzung des Völkerrechts in Form einer Abspaltung des Kosovo noch fühlen. Die Geschichte lehrt, daß die Demütigung eines geschwächten Kriegsverlierers noch nie zu dauerhaftem Frieden geführt hat.
...ist es verhältnismässig ruhig im Kosovo - soll heißen noch sieht sich Serbien nicht gezwungen seine Bevölkerung und seine territoriale Integrität militärisch durch zusetzen. Doch wie will die NATO oder ihr Schosshund UNMIK dann reagieren? Laut der UN-Charta steht es jedem Land frei, den Abzug der UN-Truppen aus dem eigenen Land zu fordern. Da sich hier NATO-Truppen mit UN-Mandat in Serbien befinden und von Serbien nur geduldet werden, wird dies früher unter später auf einen neuen militärischen Konflikt hinauslaufen. Zumindest dann wenn die NATO ihre Komplizen von der UCK weiter unterstützt. Und was will man dann machen? Für den Bodenkampf sind NATO-Truppen bekanntlich untauglisch. Man braucht wieder zivile Ziele zum bombardieren, doch mitlwerweile stehen dort moderne russische Abwehrsysteme und teils russiche Soldaten - will man diese dann beschießen?
erntet man. Dass die EU mit völkerrechtlichem Legalismus dort Gewalt provoziert, weil die Leute auf dem Balkan einfach Mythen folgen, nicht Realitäten. Aber diese Präzedente sind schrecklich und führen keineswegs zum Aufbau des Armenhauses Kosovo...
Serben wollen den Norden abspalten?
Leider wird das immer noch verdreht. Einige Personen wollen eher den Süden abspalten... oder woher kommen wohl diese Unruhen?
... derzufolge sich das Kososvo aufgrund seiner albanischen Bevölkerungsmehrheit von Serbien abgespalten hat, will sich nun die nicht-albanische Bevölkerung vom Kosovo abspalten. Es wird nicht zu verhindern sein, dass sich die serbischen Siedlungsgebiete des Kosovo Serbien anschließen. Besser, man lenkt jetzt alles in geordnete Bahnen und zieht die Grenzen des Kososvo neu, als dass wieder jahrelang geschachert und gemordert wird bis eine stimmige Lösung erziehlt wird.
Hallo
Milliarden fliessen in Auslandseinsätze, Soldaten werden von ihren Familien getrennt neue Ausrüstung wird angeschafft. Und dann räumt man das feld wenn es ernst wird.
Man muss sich fragen ob es auch heute noch möglich wäre das UN Soldaten marodierenden Banden ihre Schlachtopfer übergeben, wie es in der Vergangenheit schon des öfteren geschah. (Screbrenica)
Hier verliert der Begriff Schutztruppe seine Glaubwürdigkeit.
Nur rigoroses und entschiedenes Handeln kann eine Wiederholung und Ausweitung derartiger Zwischenfälle vermeiden.
Die UN hat mal wieder gezeigt das ihr Schutzversprechen nur solange gilt wie es darum geht den Verkehr zur regeln und im Fernsehen gut auszusehen.
Man bekommt immer mehr den Eindruck das die Vereinten Nationen ein alter Tiger ohne Zähne sind.
Und somit auf in die nächste Balkenkrise
Gruss
Oliver Kerl (Göttingen)
Wenn auch völkerrechtlich nicht i.O, so war die Anerkennung des Kosovo möglicherweise unumgänglich . Aber , bitteschön, doch ohne serbischen Norden! Was soll denn dieser Unsinn des Nortdverbleibes beim Kosovo ?Kommt der Norden nicht zu Serbien, werden doch postwendend die Serben dort vom neuen kosovarischen Staat vertrieben. Die Nordangliederung nicht zum Junktim für die Kosovo-Anerkennung gemacht zu haben war wieder so ein "Glanzstück" europäischer und auch deutscher Außenpolitik. Man faßt sich an den Kopf (Kästner) !
Hans-Joachim Schulze, Hameln
Wenn verwundern die aktuellen Geschehnisse im Norden des Kosovo eigentlich?
Die USA - und andere, unter Druck gesetzte Staaten - haben das Kosovo entgegen bestehendem Völkerrecht ais unabhängig deklariert, ohne Bestätigung durch die OSZE oder die UN.
Was spricht aus Sicht dieser selbstherrlichen Staaten eigentlich gegen eine Loslösung der Serben aus dem Kosovo oder aus Bosnien (Stichwort: Serbische Republik)? Oder was spricht gegen eine Loslösung der ungarischen Minderheit aus Rumänien, oder einen Anschluss der muslimischen Bevölkerung Bulgariens an die Türkei? Ich könnte noch weitere Beispiele liefern. Was deutlich werden sollte ist, dass (vorallem) die USA und weitere gefolgstreue Staaten, mit ihrer kurzsichtigen und unbedachten Außenpolitik Konflikte schüren anstatt sie zu unterbinden.
Wie will man den Ereignissen entgegen treten? Etwa in dem man gewisse, "devote" Völker mit Selbständigkeit belohnt, und andere - wenn nötig mit Gewalt - unterdrückt?
Michael Martens Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.
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