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Haiti 16 UN-Mitarbeiter durch Erdbeben getötet

14.01.2010 ·  Mindestens 16 UN-Mitarbeiter sind bei dem Erdbeben in Haiti umgekommen. Unklar blieb zunächst, ob auch der Chef der UN-Mission Minustah getötet wurde. UN-Generalsekretär Ban sprach von einer „Tragödie für Haiti“ und „für die Vereinten Nationen“.

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Bei dem schweren Erdbeben in Haiti sind auch mindestens 16 Mitarbeiter der Vereinten Nationen ums Leben gekommen. Elf Brasilianer, drei Jordanier sowie jeweils ein UN-Mitarbeiter aus Argentinien und dem Tschad seien getötet worden, als das Hauptquartier der UN-Friedensmission in Haiti (Minustah) in der Hauptstadt Port-au-Prince eingestürzt sei, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Mittwoch in New York. Zuvor war von 14 Toten und 56 Verletzten in den Reihen der UN-Mission die Rede gewesen.

Angaben von Haitis Präsident René Préval, wonach unter den Toten auch der Minustah-Chef, der Tunesier Hedi Annabi, sein soll, konnten die Vereinten Nationen zunächst nicht bestätigen.

Ban bezeichnete das Erdbeben als „Tragödie für Haiti“ und „für die Vereinten Nationen“. Das Beben hatte den Inselstaat am Dienstag um 16.53 Uhr Ortszeit (22.53 Uhr MEZ) erschüttert, das Epizentrum lag nur 15 Kilometer von Port-au-Prince entfernt. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt und wurde in den vergangenen Jahren mehrfach von Naturkatastrophen heimgesucht. (Siehe auch: Internationale Hilfe für Haiti angelaufen)

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