Home
http://www.faz.net/-gq6-vaoq
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Ahmadineschad in New York Unser Gast: Ein grausamer Diktator

 ·  Trotz heftiger Proteste redete der iranische Präsident Ahmadineschad in der New Yorker Columbia University. Angekündigt als schamloser Provokateur, leugnete er im Gespräch mit Studenten wieder den Holocaust. Von Matthias Rüb.

Artikel Bilder (2) Video (1) Lesermeinungen (11)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Nice Day
Nice Day (rajabi) - 27.09.2007 16:45 Uhr

@Baghbani (Hessam28)

Guten Tag,
leider habe ich die Antwort auf Ihre Kommentar versehntlich zurückgezogen.
daher ein zweites Versuch.
ich habe versucht, per Email an Sie zu schreiben gin nicht, weil Sie Ihre myfaz email nicht freigegeben haben.

nun zur Sache:
ich bin vollkommen mit Ihnen einverstanden, aber womit ich nicht Ihre Meinung tele ist das Prinzip der Verursacher und die Hauptgründe dieses unerfrohlichen zustand.

wie wir genau wissen, dass der Westen und allen voran usa haben mit ihre hegemonial politik seit jahrzente die länder ausgebeutet, diktatoren, die ihre interessen schützen unterstützt und die entwicklung der demokratien erschwert bzw. verhindert.

daher, bei genauere und objektive betrachtungsweise, wrden wir feststellen, dass das iranische Verhalten ist nichts anderes als reine selbstschutz und wiederstand gegenüber weitere diktate aus der usa.
allerdings ob die methode sehr erfolgsreich und gut durchdacht ist, sei dahin gestellt.

aber, wir als iranische landsleute sind genauso mitschuldig an diese situation.

viele grüße
rajabi

Empfehlen
Alex Kohl
Alex Kohl (alexkohl) - 26.09.2007 23:40 Uhr

zu gast - bei 'einem grausamen diktator' muss es heissen

denn der iranische praesident ist nun mal demokratisch gewaehlt worden von der irakischen bevoelkerung.

bei herrn bush, als 'hausherren' habe ich da meine zweifel. wir erinnern uns, wie sehr die menschen in der welt von ihm und seiner 'umgebeung' getaescht und belogen worden sind alleine um den irakkrieg fuehren zu koennen. die folgen sind hinreichend bekannt.

meine befuerchtung ist es, dass es sich im falle 'amerikas' moeglicher weise um eine 'sterbende demokratie' handelt.



Empfehlen
Nice Day
Nice Day (rajabi) - 26.09.2007 23:34 Uhr

@Herr Baghbani, Sie verwechseln etwas ziemlich gewaltig

ich bin kein Advocat der iranische Regierung, aber auch kein Blindgänger.
iranische Regierung kann man sehr viel kritisieren, was aber zur Zeit dem Iran und die Regierung im Iran vorgeworfen wird, ist nicht ausser kolonialistische und wirtschaftspolitische Interessen des Westen, der durch Iran auf Empfindlische Art und Weise beschädigt wird.

Dass es dabei auch Iran der größte leidtragende ist, steht nicht außer Frage.

Aber unsere jüngste geschichte zeigt (Reza-Shah und II-Welt-Krieg, Dr. Mosadegh, Irak-Angrief auf Iran....) dass die Amerikaner und GB .... nicht ehrlich meinen.

Diese gerede mit Demokratie und Menschenrechtverletzungen der Regierung im Iran ist nur eine Aussrede.
ich meine nicht, dass sie keine Probleme darstellen, nein.
Aber, das sind einzige Punkte, wo Westen aus Ausrede benutzen kann um seine eigene wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Unsere innere Probleme zu lösen, benötigen wir keine Hilfe vom Außen, sondern mehr Einsatz- und Opferbereitschaft von uns jedem einzelnen.
Vor allem von sogenannte Intellektuellen, Unternehmer und Kaufleute.
Wir sind selbst ein Teil dieses fehlerhaften System.

Empfehlen
Ellen van Ark

Fest steht, daß Herr Ahmadinedschad demokratisch gwählt worden ist

Aber, daß er die Interessen seines Landes gerade in der "Atomfrage" so nachhaltig vertritt, ehrt ihn.

Jedenfalls erhält er dafür von weiten Teilen der iranischen Bevölkerung Unterstützung. Viele Iraner siind stolz auf die Errungenschaften ihres Landes bezüglich der Nutzung der Atomenergie.

Und dies ist mit Blick auf die weiter abnehmenden Öl-Reserven auch notwendig.

Empfehlen
A. Malliki
A. Malliki (a.malliki) - 26.09.2007 11:19 Uhr

Vom Atombombenbauer zum grausamen Diktator


Schon die Überschrift verrät, dass auch dann keine politische Ruhe zwischen USA und Iran einkehren wird, wenn die IAEO eindeutig nachweist, dass der Iran keine Atombomben bauen will und kann.

Denn mittlerweile diskutieren wir nicht mehr über das Atomprogramm des Iran, was anfangs der Grund für die Sanktionen war, sondern jetzt wird Ahmadineschad als grausamer Diktator geächtet.

Das öffentliche Bild des Iran verschiebt sich wie damals im Irak-Fall.

Für einen Krieg gibt es immer Gründe, die je nach Belieben in den Medien ausgetauscht werden können.


Empfehlen
Carpathian Wolf
Carpathian Wolf (c-wolf) - 26.09.2007 11:00 Uhr

Wenn...

...alles so faktisch belegt und beweisbar ist, wieso steht das noch zur debatte?
Ich debatiere mit niemanden darueber dass 1+2=3 ist, es gibt einfache Beweise, also gibt es nichts zu debatieren.
Wenn jemand aber sagt dass 1+2=5 ist, begeht er/sie keine Straftat!
Warum also ist es eine Straftat wenn man anderes schlussfolgert und wenn es ein Fakt ist und es Bewiesen ist, warum kann dies aus den Beweisen nicht logisch gefolgert werden?

Empfehlen
Michael Fichtner

Treffen der Hinterwäldler..

Wenn der amerikanische Präsident auf den iranischen Präsidenten trifft, dann kann man dies nur mit einem Treffen von Hinterwäldlern vergleichen, von zwei religiösen Fanatikern, einen christlichen Fundamentalisten gegen einen islamischen Fundamentalisten - beide Menschen haben in einem 21.Jahrhundert nichts zu suchen.

Empfehlen
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 26.09.2007 07:26 Uhr

Unterschied zwischen Freiheit und Unfreiheit

Wer bis jetzt in den freien Ländern den Unterschied zwischen Freiheit und Unfreiheit nicht begriffen hat, wird wohl nichts begrefen. Denn da spricht einer freiheraus, dass er die Freiheit abgeschfft hat - nicht erst abschaffen will. Ich bin kein Führsprecher der Homosexuallität, aber ich bin ein Führsprecher der FREIHEI! Ich glaube, dass jetzt doch auch dem letzten dieser Leute klar ist, in welchem Land sie besser dran sind.
Der neue französische Präsident hat auch erkannt, welches Land seinem Land näher steht, mit wem sie besser dran sind, mit ihm mehrere europäische Länder. Unsere Regierung stellt sich immer noch gerne in der UN auf und hält grosse reden über Umweltschutz und Armut. Und ihre Zuhörer sind mehr als die Hälfte Vertreter diktatorisch, koruppter Länder, die alle mit deutschem Steuergeld rechnen.
Hat man in Berlin immer nocht nicht begriffen, dass Aleingänge, ob mit China oder Iran, eben nichts eibringen als Spott. Ich fürchte, dass es in Berlin immernoch Leute geben wird, die nicht sehen, dass wir alleine stehen. Alleine unter Gewaltherschern.
Es gibt eben in Berlin vielzuviele Sympathisanten der Gewaltherrscher. Für die zählt nur die Frage, steht der gegen die USA.

Empfehlen
Thomas Haase
Thomas Haase (Anotatta) - 26.09.2007 04:51 Uhr

Seltsames Verhalten

Nun, da der Holocaust, wie wir alle wissen, das am besten dokumentierte Ereignis der Menschheitsgeschichte ist, frage ich mich, wieso Ahmadineschad ein solcher irrationaler Hass entgegenschlägt, wenn er eine vom Konsens abweichende Einzelmeinung vertritt. Diese sektiererische Inbrunst, mit der ein Ereignis gegen seine Leugner verteidigt werden muss, ist ein psychologisches Phänomen, zu dem mir keine Parallele einfallen würde. Irgendwie..irritierend.

Empfehlen
Wolf Doleys

Gutgegangen

Das war sehr couragiert und es ging gut - sehr schön.
Aber man weiß aus der Geschichte, wie charmant politische Verbrecher sein können (Stalin, Hitler, Mao) - und wie unklug Studenten (SDS).

Empfehlen
Nice Day
Nice Day (rajabi) - 26.09.2007 00:47 Uhr

wenn die reporter falsch berichten....

abgesehen davon, dass Bollinger mit seine These nur sich und die Colombia Universität diskreditiert hat, hat er nichts erreicht. Er hat sich ja die billige polemik der us-propaganda bedient und sonst nicht.

Aber genauso schlimm ist die Berichterstattung. Wenn sie das Video nocheinmal ansehen würden, dann werden sie feststellen, dass er gesagt hat, wir haben nicht so ähnliche probleme wie in der usa.
womit er auch recht hat.
er hat nie gesagt, dass im iran keine homosexuellen gibt.

aber wenn die journalisten auch ihr gewissen und wissen auch im dienste der Job und deren erhaltung stellen, können auch nicht die wahrheit berichten

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

Jüngste Beiträge