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Schreibwettbewerb „Der Goldene Pick“ Die glorreichen Fünf der ersten Runde

17.11.2010 ·  Vierhundert Einsendungen gab es zum Kinder- und Jugendbuchwettbewerb „Der Goldene Pick“. Die fünf Teilnehmer der Endrunde stehen fest. Was taugen ihre Texte? Davon kann sich jetzt jeder ein Bild machen. Und seinen Lieblingstext wählen.

Von Tilman Spreckelsen
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Ein Junge schreibt einen Brief an seinen Vater, der eine Therapie in einer Suchtklinik beginnt, und schildert ihm, wie er die vergangenen zwei Jahre als Sohn eines Trinkers erlebt hat. Ein Mädchen gerät in einen Krieg, der kosmische Dimensionen annimmt und in dessen Zentrum ein riesiger Drache steht. Ein Scheidungskind freundet sich in der neuen Wohngegend mit den falschen Jungs an und verliebt sich in das falsche Mädchen. Ein Wundergerät befähigt eine Gruppe physikinteressierter Jugendlicher, mit einem selbstgebastelten Raumschiff ins All zu fliegen. Und in einer gar nicht so fernen Zukunft kämpfen ein paar Menschen ebenso listig wie verzweifelt gegen Außerirdische, die die Erde erobert haben.

Dies sind fünf Geschichten von Regina Dürig, Manfred Lafrentz, Katrin Laskowski, Nataly E. Savina und Thomas Wintersperger. Sie haben es in die Endrunde um den Kinder- und Jugendbuchwettbewerb „Der Goldene Pick“ geschafft, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung gemeinsam mit dem Verlag Chicken House Deutschland ausrichtet. Sie wurden aus vierhundert ausgewählt. Die Regeln sind einfach: Teilnehmen durfte, wer mehr als achtzehn Jahre alt ist, noch keinen Roman veröffentlicht und sein Manuskript eines Kinder- oder Jugendbuchs rechtzeitig eingesendet hat.

Die Texte erreichten uns aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Schweden, Spanien und Italien, ihre Autoren sind deutsche Muttersprachler oder haben sich diese Sprache später angeeignet. Die Manuskripte handeln von phantastischen Welten ebenso wie vom stillen, alltäglichen Unglück, von unbeschwerten Urlaubsreisen oder mittleren Katastrophen, oder sie erzählen davon, wie sich Kinder mit List und etwas Glück in einer schwierigen Umgebung behaupten können.

Die fünf Manuskripte, die es in die Endrunde geschafft haben, spiegeln diese Bandbreite wider. Sie sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten, und ihre Urheber sind es auch: Eine Lehrerin, ein IT-Berater, eine Drehbuchautorin, eine Kommunikationswissenschaftlerin und ein Theaterstatist treten mit ihren Texten an, deren Anfänge man rechts auf dieser Seite anklicken kann. Die Texte erscheinen dort aus Gründen der Chancengleichheit exakt so, wie sie uns erreicht haben, unlektoriert und ohne alle Korrekturen, dafür aber mit einem Foto des Autors oder der Autorin versehen sowie mit je einer Kurzvita.

Am 11. Dezember entscheidet die Jury des „Goldenen Pick“ darüber, wer einen Verlagsvertrag bei Chicken House Deutschland angeboten bekommt. Auf dieser Seite kann zusätzlich darüber abgestimmt werden, welcher Text den Lesern von FAZ.NET am besten gefällt. Sein Autor erhält ein Jahresabonnement der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung oder einen vergleichbaren Preis und ein Paket mit Büchern von Chicken House Deutschland.

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Jahrgang 1967, Redakteur im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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