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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Berlinale-Eröffnungsfilm Die Revolution beginnt mit einem Mückenstich

 ·  Vielversprechend: Zur Eröffnung der Berlinale gibt es im Wettbewerb einen Kostümfilm von Benoït Jacquot, der durch neue Perspektiven auf die letzten Tage Marie Antoinettes fasziniert.

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Hildegard Grygierek

Kostüm-Fest

Der Kostüm-Film mag ja gut sein, aber die ganze Show, die um die "kostümierte" Prominenz gemacht wird, finde ich grausig.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 09.02.2012 23:20 Uhr

Gäähn.

Wer tut sich solche Filme freiwillig an?
Die Französische Revolution als politisch korrektes Drama homosexueller Zofen und Königen. Eine dringend notwendige Ergänzung unseres Geschichtsbildes.
Weiter heißt es im Artikel:
"Selbstverständlich wird es einen Schwerpunkt Arabische Rebellionen geben, selbstverständlich bietet es dem deutschen Film ein großes Schaufenster, allein drei deutsche Filme laufen im Wettbewerb. Natürlich gibt es filmische Auseinandersetzungen mit dem Rechtsradikalismus in verschiedenen Ländern..."
Da sind wir aber sehr beruhigt. Wir dachten schon, es wäre einfach ein Festival für schöne und interessante Filme. Gott sei Dank hilft die Filmwirtschaft uns in diesen unübersichtlichen Zeiten von Verschwörungstheorien und des islamistischen Winters die Welt mit der richtigen Brille zu sehen.
Mal im Ernst: Warum zeigt man uns im Kino eigentlich nie Filme, die uns wirklich angehen und weiterbringen könnten? Zum Beispiel einen Film über die Befreiungskriege oder 1848?

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Jahrgang 1955, Redakteurin im Feuilleton.

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