20.01.2007 · Mathieu Crepel aus Frankreich hat bei den Snowboard-WM nach seinem Titel in der Disziplin „Big Air“ auch in der Halfpipe gewonnen. Die deutschen Männer schieden früh aus. Bei den Damen gewann die Schweizerin Laura Manuela Pesko.
Der Franzose Mathieu Crepel hat bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in Arosa (Schweiz) nach seinem Titel in der Disziplin „Big Air“ auch in der Halfpipe gewonnen. Er setzte sich im Finale am Samstag mit 46,7 Punkten knapp vor dem Japaner Kazuhiro Kokubo (46,6) durch. Die Bronzemedaille ging an Martin Bard (Kanada/43,3). Bei den Damen gewann Laura Manuela Pesko (Schweiz) vor Soko Yamaoka (Japan) und Paulina Ligocka (Polen).
Während in der Halfpipe keine Deutsche am Start war, scheiterten Xaver Hoffmann (Garmisch-Partenkirchen) und der Olympia-Achte Christophe Schmidt bereits in der Qualifikation. „Ich bin schon sehr enttäuscht. Mit den schwierigen Bedingungen kam ich einfach nicht zurecht, aber das soll keine Entschuldigung sein“, sagte Hoffmann.
Pech hatte Schmidt, der nach einem technisch anspruchsvollen Rückwärtssalto in der löchrigen Halfpipe stürzte. Wegen des Wärmeeinbruchs stand die Durchführung des letzten Wettbewerbs lange auf der Kippe. Mit Silber im Parallel-Riesenslalom durch die Olympia-Zweite Amelie Kober (Miesbach) erreichte der Snowboard Verband Deutschland (SVD) die erhoffte Medaille.