23.10.2007 · Pünktlich um 17.38 Uhr ist am Dienstag die amerikanischen Raumfähre „Discovery“ ins All gestartet. Die Astronauten an Bord sollen neues Gerät sowie neue Versorgungsgüter zur Internationalen Weltraumstation (ISS) bringen.
Die amerikanische Raumfähre „Discovery“ ist am Dienstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Bundesstaat Florida) gestartet. Der Space-Shuttle hob pünktlich um 17.38 MESZ zur Internationalen Raumstation ISS ab.
An Bord sind sieben Astronauten, darunter ein Italiener. Ihre Hauptaufgabe ist es, an der ISS das wichtige Verbindungsmodul „Harmony“ anzubringen, an dem bereits im Dezember das europäische Weltraumlabor „Columbus“ angekoppelt werden soll.
Eis beseitigt
Kurz vor dem Start hatte es noch Probleme gegeben, weil sich an einer Leitung vom Tank mit Flüssigwasserstoff zum Shuttleantrieb Eis gebildet hatte. Das Eis sei aber beseitigt worden, teilte die amerikanische Weltraumbehörde NASA in Cape Canaveral mit. Auch Sorgen wegen schlechten Wetters erwiesen sich als unbegründet: Kurz vor dem Start rissen die Wolken auf.
In der vergangenen Woche hatten Sicherheitsexperten der NASA wegen Schäden an drei Hitzekacheln der „Discovery“ für eine Verschiebung des Starts plädiert. Nach eingehender Prüfung befand die NASA-Leitung dann aber, dass die Defekte gering seien und keine Gefahr bestehe.