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Erdstöße Abermals Erdbeben in Asien

08.02.2005 ·  Nach dem verheerenden Seebeben, das an Weihnachten den tödlichen Tsunami ausgelöst hat, kommt die Erde in Asien nach wie vor nicht zur Ruhe. Bei neuerlichen Erdstößen wurden Tokio und Neuguinea erschüttert.

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Von einem besonders starken Erdbeben wurde am Dienstag morgen die zu Papua-Neuguinea gehörende Inselgruppe New Ireland erschüttert. Der Erdstoß erreichte einen Wert von 6,1 auf der Moment-Magnitude. In der japanischen Hauptstadt Tokio wurde ein Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richter-Skala registriert. Berichte über Opfer oder Schäden gibt es bisher nicht.

Seismologen in Hongkong und den Vereinigten Staaten ermittelten übereinstimmend die Stärke des Erdstoßes auf New Ireland. Das Zentrum der Erschütterungen lag gut 100 Kilometer südöstlich der Stadt Rabaul im Meer. Anzeichen für eine Flutwelle gibt es bisher nicht. Die Region nördlich von Australien wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Seit der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean ist die Sorge vor einer zerstöererischen Welle im asiatischen Raum besonders groß.

Tausende Beben im Jahr

Das gilt auch für Japan. Nach dem Erdbeben in Tokio mußte aber ebenfalls keine Tsunami-Warnung ausgegeben werden. Auch in der japanischen Metropole gab es nach ersten Erkenntnissen weder Opfer noch größere Schäden. Das Epizentrum des Bebens, das sich gegen 11.30 Uhr Ortszeit (3.30 Uhr MEZ) ereignete, lag nach Angaben der Wetterbehörde rund 70 Kilometer unter der Erde in der Präfektur Ibaraki etwa 50 Kilometer nordöstlich von Tokio. Japan liegt am Schnittpunkt von vier tektonischen Platten, weshalb der Inselstaat in jedem Jahr von von etwa tausenden Beben erschüttert wird.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP, AFP
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