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Merkel und die Rücktritte Die stoische Kanzlerin

 ·  Gefasst, abgeklärt, kühl: Angela Merkel reagiert auch auf Rücktritte in ihrer eigenen Art. Ihre Meinung zur überraschenden Demission des Bundespräsidenten ist nur aus den Nuancen zu erschließen.

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Christoph Runge

MP Koch und Merz werden bis spätestens Ende 2011

in die operative Politik zurückkehren, für den Fall, daß die kommenden
(und derzeitige NRW) Landtagswahlen für die Union verloren gehen. Die
"Rabenmutti" (Zitat Kohler v. 02.06.10) hat sodann ihr "Bilanzierungs-
vermögen" ausreichend unter Beweis gestellt.
Derzeit gestaltet sich die Suche nach einem Kandidaten(in) für das
Bundespräsidialamt wie eine Heidi Klum Casting Show:Einfach nur peinlich
für Deutschland!

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Gustav Zwiebel

Staatsuntergang

Sie hat schon einen Staat untergehen sehen... Wie komisch, daß diese Aussage bei ihr so bedrohlich wirkt. Frau Merkel sollte gehen, dies wäre ein Segen für das Land.

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Albert Paliot

cool

Sehr geehrte damen und Herrn,
Frau Merkel mag cool sein, aber sie ist m. Er. auch herzlos. Diese Kanzlerin sagt mir nichts mehr. Sie beißt mir zuviele gute Leute in der CDU weg. Die CDU darf ja nicht mehr konservativ sein unter ihrer Regie. Frau Merkel hat kein geistiges Fundament. Es geht ihr allein ums Beißen, Wegbeißen. Sie will Macht um der Macht willen.
Sie hat in der DDR offensichtlich auch nichts anderes kennengelernt.
Mit freundlichen Grüßen
Albert Paliot, Trier

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Theo Schönburg

merkel

"Auch da wirkte ihre Reaktion unterkühlt. Schon den Untergang eines ganzen Staates habe sie erlebt, kann sie manchmal erzählen."
na wunderbar, da haben wir ja den perfekten untergangsmanager...

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Markus Thiel
Markus Thiel (Jaipur) - 02.06.2010 11:19 Uhr

Von der Leyen

Frau von der Leyen auf den Präsidentenposten zu verschieben zeugt nun wirklich nicht von Respekt vor dem Amt. Dank ihr wurde lange gequakt über nutzlose Internetsperren, die Bundesrepublik strotzt vor Kindertagesstätten, vor allem in Gebieten, in denen die Geburtenrate ohnehin niedrig war und bleibt. Jugendämter dürfen immer mehr in Familien reingreifen, nun auch ohne Gerichtsbeschluss etc etc.
Entweder erwartet man von ihr, dort wesentlich farbloser der Rente entgegenzurepräsentieren als ihr Vorgänger, weil sie dort weniger Schaden anrichten kann, oder es steckt System dahinter, dann kann man die immer linker agierende Union wirklich nicht mehr wählen. Schade schade.

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Frank Bach
Frank Bach (Spindel) - 02.06.2010 09:37 Uhr

Lanzenbrecher für unsere Kanzlerin, zeigt Euch!

Gerade die letzten Männer-Rücktritte müssten den unzähligen Merkel-Bashern in diesem Forum die Augen öffnen. Eine welch schwierigere Aufgabe als die des Bundespräsidenten hat sie zu meistern! Ich kann ihr Stehvermögen nur bewundern. Sowenig ich die Verteidigungsreden vieler FAZ.Net-Leser zum blamablen Rücktritt Herrn Köhlers verstanden habe, sowenig verstehe ich die Schmähreden gegen unsere tapfere Regierungschefin.

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Heinrich Locher

Spätestens nach

dem Ausspruch der Frau Merkel vom "intelligenten Sparen" müssen sich auch die letzten Fans der Kanzlerin verwundert die Augen gerieben haben. Ich jedenfalls habe noch nie etwas von "dummem Sparen" gehört.

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Der_Idiot (Der_Idiot) - 02.06.2010 07:04 Uhr

Wer organisiert endlich den Sturz der Regierung, die Vertrauensfrage?

Nicht nur die Politiker, nein, auch die Medien: selbstbezogen schmoren sie in ihrem eigenen Saft. Herablassende Kommentare ueberwiegen allerorten, aber sich selbst einmal hinterfragen: nirgends. Dass es jetzt "auf jeden Fall ein gestandener Politiker" werden soll, zeigt, dass die Verantwortlichen NICHTS aus dem deutlichen Zeichen Koehlers gelernt haben, obwohl er hier den hoechsten Preis gezahlt und seine Integritaet in die Waagschale geworfen hat, die die jedes einzelnen Regierungsmitglieds weit uebersteigt. Und warum? Eben WEIL er als Nicht-Politiker sich seine Integritaet bewahrt hat. Was wir daher jetzt brauchen ist wieder ein Nicht-Politiker, damit noch viel mehr frisches Wasser durch diese Augias-Staelle flutet.
Fuer die, die es immer noch nicht begriffen haben, in einfaches Deutsch uebersetzt: "So geht es nicht weiter!"
Der Ruecktritt ist doch eine klare Aufforderung, diesem Trauerspiel ein Ende zu bereiten. Die Regierung ist handlungsunfaehig, das hat sie in den 9 Monaten seit Sept 09 bewiesen. "Stoizismus" ist kein Euphemismus, er ist Verfaelschung von "sich dumm- und taubstellen". Jetzt gilt: wie kann weiterer Schaden vom Gemeinwesen abgewendet werden? Mit der Vertrauensfrage. Wer macht's?

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 02.06.2010 02:35 Uhr

Ich möchte z.Zt. nicht in ihrer Haut stecken!

Frau Merkel muß viel Prügel einstecken für Entscheidungen und Entwicklungen, die sie nicht zu verantworten hat. Ich denke, daß sie auch eine Menge über Hintergründe von Entscheidungen anderer weiß, sie aber nicht herausposaunen darf. So kann sie sich bei ungerechtfertigten Angriffen nur mangelhaft verteidigen. Außerdem wird bei ihr jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und von Hinz und Kunz interpretiert. Wie soll sie denn da anders sein als kühl und gefaßt ? Ich möchte z.Zt. nicht in ihrer Haut stecken und finde, daß sie sich supergut hält. Eine solche Persönlichkeit, die trotz vieler ungerechtfertigter Anfeindungen weitermacht und standhält, brauchen wir und keine Windeier. Ich finde es langsam lächerlich, daß jeder Rücktritt einer bekannten Persönlichkeit aus ihrem Umfeld ihr zur Last gelegt wird. Rücktritte gab es auch schon vor Frau Merkels Regierungszeit und es wird sie auch danach geben. Und wer sich von ihr wegpusten läßt, ist eben ein Windei und auf die können wir verzichten.

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thomas schulz

Eigenwillige Charakterstudie

Es ist schwierig, ihre Reaktionen auf Krisen objektiv einzuordnen, da man es mit einer Kanzlerin zu tun hat, die sich einen nahezu undurchdringlich Schutzpanzer, umgangssprachlich dickes Fell, zugelegt hat. Ihre relative emotionale Immunität und Passivität hat den gravierenden Nachteil, daß sie außerstande ist, ihre Mitarbeiter, ihr Umfeld und letzendlich die Gesellschaft zu motivieren und zu mobilisieren. Wenn man sich wie Merkel für einen kooperativen Führungsstil entscheidet und sich zurücknimmt, muß man als CEO dafür sorgen, daß man über ausreichend kompetente Mitarbeiter verfügt, die eigenverantwortlich, aber loyal, uneigennützig und ohne Netz agieren. Es ist schon schwierig genug, dies in der Privatwirtschaft zu realisieren, es aber in der Politik, in der jeder sich selbst der Nächste ist und permanent am Stuhl des anderen sägt, zu etablieren, ist schier unmöglich. Von ihrer Persönlichkeit ist sie eher eine Technokratin, die eine ausgezeichnete Figur als "chief of staff" machen würde. Ein "natural born leader" war sie nie gewesen, sie hat seit ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden gegen interne und externe Kräfte kämpfen müssen, um politisch zu überleben.

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T. Durden

Das ist

europäische Insolvenszverschleppung, Vertragsbrüche en masse, m.E. grundgesetzwidrige Entscheidungen/Gesetzesbeschlüsse , Wirtschafts-u. Finanzpolitische Inkompetenz.
Europäische Regierungen und Finanzakteure die Ihr zusetzen? Deutschland ist immer NOCH ein sehr mächtiges Land auch wenn das bisweilen nicht zum Vorschein kommt. Wenn diese Karte nicht ausgespielt wird dann sollte man die Sachen zusammenpacken ! Es reicht .....

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Johannes Dölling

Eine treffende Analyse

der komplizierten Situation, in der sich Deutschland befindet, und die richtigen Folgerungen zu den Politikern, die unser Land jetzt braucht. Keine Hilfe werden wir jedenfalls von "Männern" wie Köhler und Koch erwarten können, die sich in ihrer Eitelkeit gekränkt fühlen und entweder jetzt oder etwas später davonlaufen. Danke, Herr Bannas.

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Thorwald Odinsen

PR-Sonderleistung

oder redet jemenad über die Verschleppung zweier Volksvertreter und die Untätigkeit unserer Regierung?

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Ingo Dedenbach
Ingo Dedenbach (coquine) - 02.06.2010 00:34 Uhr

Die absurde Manifestation romantischer Hoffnungen auf die andauernde Macht

Wie immer: Angela Mäuseherz von Ungefähr.
Hat jemand etwas anderes erwartet?
Die sogenannte "Mehrheit" spielt unverdrossen mit.
Es geht ihr und den zwangsverbandelten Parteien CDU / CSU und FDP nicht um den besten Präsidenten für das Volk, sondern um eine absurde Manifestation romantischer Hoffnungen auf die andauernde Macht.
Ingo Dedenbach, Bad Breisig

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Konrad Wolff
Konrad Wolff (Emigrant) - 02.06.2010 00:30 Uhr

Doing a man's job ...

... ist, was ich denke, wenn ich ihr Gesicht sehe. Sie kämpft mit Monstern (Kapital & gewisse "Europäer"), die die meisten von uns sich in ihrer Skrupellosigkeit nicht annähernd vorstellen können. Sie allein und einige Geheimnisträger kennen die Wahrheit. Sie wird niedergeschrieben. Sie regiert ein quasi unregierbares Land. Checks and Balances ad nauseam. Gestaltungsspielräume aufgrund uneindeutiger Wahlergebnisse gleich Null. Sie wird niedergeschrieben. Kooperatives (und damit kriegsentscheidendes) Führungsverhalten aufgrund Sozialisation & Geschlecht schwach ausgeprägt. Hält sich aber dennoch ganz gut. Die Herren der Schöpfung verpissen sich, einer nach dem anderen, aus unterschiedlich plausiblen Gründen. Werden aber weniger niedergeschrieben. An Undankbarkeit kaum zu übertreffen, ihre Aufgabe. Wann schmeißt sie hin?

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Kai Schraube

Als wir die Richtung verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen

Merkel ist sicher nicht dumm - und deshalb dürfte ihr klar sein, daß der Wagen Bundesrepublik mit zunehmender Geschwindigkeit gegen die Wand fährt. Da vorne (innenpolitisch) keine Kurskorrektur möglich ist und hinten (außenpolitisch) die übrigen verirrten EU-Länder schieben, bestimmen Angst und Handlungsunfähigkeit zunehmend ihre Politik.
.
Die Kanzlerin ist nicht stoisch, sie paralysiert. Sie sitzt aus in der Hoffnung, der große Knall kommt erst in 3 Jahren. Nach ihrer letzten Kanzlerschaft wird wohl kein Hahn mehr nach ihr krähen und dann hätte sie's geschafft. Bis dahin rudert sie - wie Mark Twain sagte - noch etwas orientierungslos im Kreis herum...

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Peter Schmorleitz

"Ich bedauere diesen Rücktritt auf das Allerhärteste". -

Nicht nur in der Disziplin des alles (und jeden) Aussitzens und Wegbeißens, sondern auch in der sprachlichen Diktion hat sie mittlerweile Deckungsgleichheit mit ihrem früheren Mentor und Förderer Helmut Kohl erreicht, der bekanntlich schon zu seiner Zeit nach einer Bundestagswahl davon geschwafelt hat, man habe "eine Niederlage errungen". Soll das jetzt etwa auch noch 16 Jahre lang so weitergehen ?

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claus bronner

Gefasst?

Man könnte auch sagen, dieses Land ist ihr egal!
"Ihre" EU tendiert langsam zu den Verhältnissen, die sie von früher her sehr gut kennt (die sie sich anscheinend herbei sehnt, denn anders kann man ihr Verhalten nicht mehr einschätzen!)
Und die, die noch ein wenig Hirn haben, verlassen langsam aber sicher das sinkende Schiff!
Und wir haben nicht nur eigene Politiker, die uns langsam aber sicher an den Rand des Ruins führen (oder eigentlich treiben lassen, denn es führt ja niemand mehr), sondern wir haben auch noch eine EU "am Hals", die uns in Richtugn der zweitklassigen Mitgliedstaaten führen will!
Und "unsere" Bundes-Angela äußert sich langsam nicht mehr dazu!
Was sollen wir mit dieser Frau?
Soll sie wieder zur Physik überwechseln - aber da hat sie wahrscehinlich genau so wenig gebarcht, wie in der Politik!
Gehört und gesehen jhat man sie nur, solange sie international in den Medien glänzen konnte - aber da merkt man langsam auch, wes Geistes Kind sie wirklich ist!

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Michael Arndt

@rolfS2 Voll auf den Punkt!

Die Lobhudelei der FAZ gegenüber Angela Merkel wird langsam grotesk...
Mir vermittelt sie den Eindruck, als bekäme sie überhaupt gar nichts mehr mit. Überzeugungen scheint sie ja schon länger nicht mehr zu haben, oder erinnert sich jemand daran, dass sie zu irgend einer politischen Fragestellung (egal ob wichtig oder nicht) schon einmal etwas Belastbares von sich gegeben hätte?
Außer "alternativlos", aber erstens ist ihr Unwissen in Wirtschaftsdingen ja noch größer als sonst und zweitens ist das ja auch keine wirkliche Aussage...

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David Gehle
David Gehle (dcwg) - 01.06.2010 23:31 Uhr

Unsere Bundeskanzlerin hat,

wie ich persönlich finde, souverän und unaufgeregt agiert. Ihr unvermitteltes und selbstverständliches Erscheinen im ARD/ZDF-Brennpunkt, Ausführung und Inhalt ihrer Äußerungen fand ich respektabel, angemessen und in der Tat beruhigend.
Ich habe jemand anderen gewählt. Dennoch muss ich sagen, dass wir angesichts der momentanen Schwierigkeiten und Ungewissheiten insgesamt sehr gut mit dieser Kanzlerin fahren. Dass sie den Pragmatismus einer Naturwissenschaftlerin erkennen lässt, kann ich gerade in solchen Zeiten nur positiv zur Kenntnis nehmen; ihr selbst hilft diese Verfasstheit vermutlich bei der Bewältigung von Herausforderungen - umso besser für uns Deutsche. Die diskrete Handhabung der Vorabinformation Köhlers kann ich nur als vorbildlich bezeichnen.
Das schon lange überhand nehmende Gemotze (unter Kritik verstehe ich etwas Anderes) über ihr Krisenmanagement kann ich absolut nicht nachvollziehen.

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Jahrgang 1952, Leiter der politischen Redaktion in Berlin.

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