Wie die Welt spart
Frankreich setzt auf Immobilien und Sparbuch
Eine hohe Sparrate schützt die Franzosen vor den Folgen der Finanzkrise. Wie die Deutschen bevorzugen sie Immobilien. Aus Aktien sind sie vor Jahren ausgestiegen. Ökonomen kritisieren eine Steuerpolitik, die das Sparvermögen zum Spielball der Politik macht.
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Christian Schubert, Paris
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Immobiliensparen
Briten sparen - sofern sie es sich leisten können
Die Briten kennen kein Angstsparen. Deshalb haben sie vor der Finanzkrise konsumiert, was die Banken an Kredit hergaben. Auch jetzt ist die Sparquote nur leicht gestiegen. Geld legen die Inselbewohner vor allem für die Finanzierung ihres Eigenheims zurück.
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Bettina Schulz, London
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Südafrika
Lieber im Hinterhof sparen als bei der Bank
Sie heißen „Ivory Sisters“ oder „Happy Family“ und sind die südafrikanische Antwort auf das Sparbuch. Statt bei einer Bank spart vor allem die schwarze Bevölkerung lieber gemeinsam in informellen Clubs - ohne Zinserträge. Insgesamt ist die Sparquote in Südafrika jedoch negativ.
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Claudia Bröll, Johannesburg
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Wie die Welt spart
Die Chinesen sparen sich in Schwierigkeiten
Keine Gesundheitsvorsorge, Angst vor Krisen, und gleichzeitig steigen die Einkommen: Die Chinesen werden dazu getrieben, so viel auf die hohe Kante zu legen wie wohl kein anderes Volk. Dabei hofft die halbe Welt darauf, dass sie endlich mehr Geld für den Konsum ausgeben.
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Christoph Hein, Hongkong
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Deutschland
Im Land des Sparschweins
Die Deutschen können es nicht lassen: Mit stoischem Gleichmut legen sie ein Zehntel ihres Einkommens beiseite. Zu viel, sagen Amerikaner und andere Nationen, die von den Deutschen mehr Konsum und weniger Exporte fordern.
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Stefan Ruhkamp
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