15.08.2009 · Bei seinen Wahlkampfveranstaltungen ist jener tragische Skiunfall von Thüringens Ministerpräsident Althaus, bei dem eine Frau ums Leben kam, kein Thema. Dass er in Medien jedoch ausführlich darüber Auskunft gegeben hat, kreidet ihm die Opposition an.
Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, er profiliere sich mit seinem Skiunfall im Wahlkampf. „Den Vorwurf der Opposition, ich würde den Unfall zur Selbstinszenierung im Wahlkampf nutzen, kann ich nicht nachvollziehen,“ sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Auf meinen Wahl-Veranstaltungen spielen der Skiunfall und die Folgen keine Rolle.“
Auf die Frage, warum er in Boulevard-Zeitungen ausführlich über den Unfall Auskunft gebe, antwortete der CDU-Politiker: „Im übrigen haben wir um die Pressefreiheit in unserem Land lange gekämpft. Zur Pressefreiheit gehört auch, dass Fragen nicht unbeantwortet bleiben. Mehr mache ich nicht.“
Althaus war am Neujahrstag auf einer Skipiste in Österreich verunglückt, dabei war eine Frau ums Leben gekommen. Inzwischen sei er wieder völlig genesen. „Ich bin wieder der Alte. Ich bin im Wahlkampf so präsent und aktiv wie beim Landtagswahlkampf 2004.“, sagte Althaus der F.A.S. Er müsse sich nicht einschränken und auf nichts verzichten.
Er müsse sich nicht einschränken und auf nichts verzichten.
Wilfried Rades (seiglfreid)
- 15.08.2009, 11:34 Uhr
Althaus !
Walter Leo (Eilbote)
- 15.08.2009, 11:55 Uhr
Spurlos
Robert Klemme (rklemme)
- 15.08.2009, 12:30 Uhr
Es ist pure Heuchelei
Michael Adam (MACHE174)
- 15.08.2009, 13:13 Uhr
Was soll diese Berichterstattung ?
heinz peter (pitiplatsch)
- 15.08.2009, 13:25 Uhr