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Landtagswahl Thüringen
Thüringens CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht setzt auf einen personellen Neuanfang. Sie besetzt die fünf Ministerposten, die der CDU in der Koalitionsregierung mit der SPD zustehen, neu. Auch zwei Althaus-Vertraute scheiden als Minister aus. Mehr 0
Sowohl der SPD-Landeschef Matschie als auch die designierte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sprechen von „harten“ Verhandlungen, an deren Ende ein „fairer Kompromiss“ stehe. Dem Koalitionsvertrag müssen am Sonntag noch Parteitage zustimmen. Mehr 0
Es hätte ein SPD-internes Treffen werden sollen, aber es endete im öffentlichen Tumult: Das Ringen um mögliche Koalitionspartner der Sozialdemokraten in Thüringen offenbarte große Differenzen zwischen Landesvorsitz und Basis. Mehr Von Claus Peter Müller, Erfurt 0
Die Linkspartei wähnte die SPD in der „Matschielanti-Falle“: Doch seit Althaus von der Union aufs Abstellgleis geschoben wurde, hat sich für die SPD ein Schlupfloch aufgetan. Ein Vorzeigeland für Rot-Rot wird Thüringen nicht. Mehr Von Stefan Dietrich 0
Den „braven Matschie“ hat der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel ihn einmal genannt. Doch mit seinem Schwenk hin zur CDU gegen den Willen seiner Basis beweist der thüringische SPD-Vorsitzende nun vor allem eines: dass er hoch pokern kann. Mehr Von Claus-Peter Müller 0
Paukenschlag in Thüringen: Die SPD nimmt nicht mit der Linkspartei, sondern mit der CDU Koalitionsgespräche für ein Regierungsbündnis auf. Der Parteivorsitzende Matschie erntet wegen der Entscheidung sowohl von Parteikollegen als auch von der Linkspartei harsche Kritik. Mehr Von Claus Peter Müller, Erfurt 0
Bodo Ramelow wünscht, dass sich Linkspartei, SPD und Grüne in Thüringen auf einen Ministerpräsidenten einigten, der er nicht ist. Das Zauberwesen, das er in der Staatskanzlei vorstellen könnte, hat folgende Eigenschaften: „Stark, klug, Frau“. Mehr Von Mechthild Küpper 0
Die Thüringer Grünen wollen Sondierungsgespräche mit SPD und Linkspartei über eine mögliche Regierungsbildung aufnehmen. Zuvor hatte Linke-Spitzenkandidat Ramelow seinen Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten erklärt. Mehr 0
Mit seinem Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten in einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen hat der Spitzenkandidat der Linkspartei, Ramelow, eine Hürde für das Zustandekommen eines linken Bündnisses aus dem Weg geräumt. Seine Parteispitze hingegen wirft ihm mangelnden Machtinstinkt vor. Mehr Von Claus Peter Müller und Mechthild Küpper 0
Die Bundesspitze der Linken macht Front gegen Thüringens Parteichef Ramelow. Parteichef Lafontaine sagte: „Wer weniger Stimmen hat als andere, kann nicht sagen, er will Regierungschef werden.“ Ramelows Verzicht auf das Amt des Ministerpräsidenten sei „absurd“, sagte Bundestagsfraktionschef Gysi. Auch Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch kritisierte Ramelows Vorgehen. Mehr 0
Bodo Ramelow, Spitzenmann der Partei „Die Linke“, will auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichten, um den Weg für eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen freizumachen. Ein Bündnis von Linke, SPD und Grünen hätte im Landtag eine klare Mehrheit. Mehr 0
CDU und SPD haben sich bei ihrem zweiten Sondierungsgespräch über ein mögliches Regierungsbündnis in Thüringen angenähert. Das sagte CDU-Verhandlungsführerin Diezel, aber auch SPD-Spitzenkandidat Matschie spricht von einem „ernsthaften Bemühen auf beiden Seiten“. Mehr Von Claus Peter Müller, Weimar 0
Der geschäftsführende Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus hat nur zwei Tage nach seiner überraschenden Rückkehr ins Amt einen Kurzurlaub angetreten. Ab sofort übernimmt wieder Finanzministerin Birgit Diezel (CDU) die Geschäfte - bis zur kommenden Kabinettssitzung. Mehr 0
Die Differenzen zwischen Dieter Althaus und seiner Partei halten an: Auf einer Fraktionssitzung wollte er weder Sozialministerin Lieberknecht noch Finanzministerin Diezel Unterstützung für seine Nachfolge zusagen. Mehr Von Claus-Peter Müller, Erfurt 0
Ganz unfreiwillig hat Dieter Althaus seiner Partei einen letzten wertvollen Dienst erwiesen: Mit seinen unberechenbaren Abgängen und nur noch kindisch zu nennenden Auftritten hat er der CDU einen drohenden Machtkampf erspart. Mehr Von Stefan Dietrich 0