13.12.2008 · Der Spitzenkandidat der hessischen SPD für die Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, gehört nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu den Unterstützern der linksextremistischen Kampagne „Hands off Venezuela“. Sie setzt sich nach eigenen Angaben für den „antiimperialistischen Kampf“ Venezuelas ein.
Der Spitzenkandidat der hessischen SPD für die Landtagswahl am 18. Januar 2009, Thorsten Schäfer-Gümbel, gehört nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu den Unterstützern der linksextremistischen Kampagne „Hands off Venezuela“.
Ziel der Bewegung, die laut eigenen Angaben in dreißig Ländern aktiv ist, ist die „Solidarität mit der Bolivarischen Revolution“. Der „antiimperialistische Kampf Venezuelas“ solle unterstützt und die „ökonomische und politische Dominanz des Imperialismus in Lateinamerika“ durchbrochen werden.
Neben Schäfer-Gümbel haben auch die Linke-Politiker Lothar Bisky und Sahra Wagenknecht einen entsprechenden Aufruf der Bewegung unterschrieben (siehe Hands off Venezuela). Schäfer-Gümbel sagte auf Nachfrage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, es liege schon einige Jahre zurück, dass er den Aufruf unterzeichnet habe, damals sei es um die internationale Solidarität gegangen. Er habe jetzt viele gute Kontakte zum Beispiel zum US-amerikanischen Konsulat.