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Umfrage in Hessen Schwarz-gelbe Koalition hat absolute Mehrheit

04.12.2008 ·  Wäre schon am kommenden Sonntag Landtagswahl, käme ein Regierungsbündnis von CDU und FDP in Hessen laut einer aktuellen Umfrage zusammen auf 54 Prozent der Stimmen. Im direkten Vergleich mit Hessens Ministerpräsident Koch bleibt SPD-Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel ohne Chance.

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CDU und FDP haben sechs Wochen vor der Neuwahl des Hessischen Landtags am 18. Januar in der jüngsten Umfrage zusammen eine deutliche absolute Mehrheit von zusammen 54 Prozent. Nach der Umfrage von Infratest-dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks kommt die CDU auf 41 Prozent, während ihr Koalitionswunschpartner FDP bei 13 Prozent liegt.

Die SPD mit ihrem neuen Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel stürzt auf 23 Prozent ab, während die Grünen auf 14 Prozent kommen. Für die Linkspartei entschieden sich sechs Prozent der Ende November/Anfang Dezember befragten 1000 Wähler. Im Vergleich zur vergangenen Umfrage Anfang November legten Grüne und FDP jeweils um zwei Punkte zu, während die SPD vier Prozentpunkte einbüßte. Die Werte von CDU und Linkspartei blieben unverändert.

Koch hängt Schäfer-Gümbel ab

SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel schneidet im direkten Vergleich mit Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) deutlich schlechter ab. 45 Prozent würden sich bei einer Direktwahl des Regierungschefs für Koch entscheiden, 31 Prozent für Schäfer-Gümbel. 18 Prozent würden keinem von beiden ihre Stimme geben.

Gölzenleuchter und Landgrebe statt Everts und Walter

Unterdessen nominierte die hessische SPD als Nachfolgekandidaten für die nicht mehr zur Landtagswahl antretenden Carmen Everts und Jürgen Walter den Büttelborner Bürgermeister Horst Gölzenleuchter und den Bad Vilbeler Lokalpolitiker Udo Landgrebe.

Für Kritik von CDU und FDP sorgte die Forderung des Linkspartei-Spitzenkandidaten Willy van Ooyen in der Zeitung „Frankfurter Rundschau“, weitgehend alle Unternehmen in Schlüsselindustrien zu verstaatlichen, um sie „in demokratische Kontrolle zurückzuführen“.

Für die repräsentative Umfrage im Auftrag des HR wurden zwischen dem 28. November und 2. Dezember 1000 wahlberechtigte Hessen vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragt.

Quelle: FAZ.NET mit holl.
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