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Kommentar Die Bunkermentalität der Hessen-SPD

 ·  Die Hessen-SPD eint die Empörung über die „Verräter“ und Rachegelüste gegenüber denen, die ihnen beistehen. Man fragt sich, was diese Partei noch von einer Organisation wie Scientology und deren Umgang mit internen Abweichlern unterscheidet.

Artikel Lesermeinungen (17)

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 20.11.2008 13:33 Uhr

Hetzreden!

„Es sollte auch nicht wundern, wenn auch die Pläne zum Einbau von Duschen weiterverfolgt werden. Woran erinnert das alles bloß?“ Solche Wort- und Vergleichsspiele sind üble Hetzreden! – Und das auch noch beklatscht durch einen großen Teil des Publikums. Wo sind die Etikettewächter der Redaktion?

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heinz Kaiserbubu

Verfassungsschutz auch für die SPD Herr Dietrich?

Offensichtlich scheint es bei einigen konservativen Fundamentalisten aus der schreibenden Zunft ein Gen zu geben, dass nicht richtig funktioniert. Was ist das denn für ein Blödsinn? Scientologen werden vom Verfassungsschutz kontrolliert, die Linken werden vom Verfassungsschutz beobachtet und jetzt wird die SPD auch noch in den gleichen Topf geworfen? Warum setzen Sie sich nicht direkt dafür ein, dass links denken und handeln direkt verboten wird? Das wäre ehrlicher und wenigstens nicht so peinlich wie diese dumme Stimmungsmache. Die Schmutzkampagnen gehen wirklich zu weit. Wenn Sie aber in der Politik wirkliche Gehirnwäsche a la Scientologen beobachten möchten, dann schauen Sie sich Guido Westerwelle, Solms, Niebel, Brüderle an. Die haben seit der Finanzkatastrophe plötzlich die "soziale Marktwirtschaft" in jedem zweiten Satz vergewaltigt. Dabei haben diese wirtschaftsliberalen mit Gemeinwohl so viel zu tun wie die Kuh mit dem Klavierspiel. Aber wenn man auf dem Auge blind ist.....?

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Dieter Wundrak
Dieter Wundrak (wundi) - 13.11.2008 17:46 Uhr

Man kann es nicht glauben

Wir haben auf der ganzen Welt eine Finanz- und auch eine Wirtschaftskrise. Wie es so Krisen mit sich haben, da wird es Verlierer und Gewinner geben. Und was passiert in Hessen. Eine normale Partei, sie nennt sich SPD, welche die Interessen des Volkes zu vertreten hat, streitet den ganzen Tag über etwas, wo man als normaler Bürger nur lachen kann. Sich der jetzigen Problemkreise anzunehmen, dies muss die Hauptaufgabe einer Partei wie der SPD sein. Es hat den Anschein, dass die SPD Hessen die grösste Wahlschlappe nach dem Krieg bekommen möchte. Wer jetzt noch SPD-Wähler in Hessen ist, der wird sicher das nächste Mal nicht zur Wahl gehen. Warum, er hat ja keine Alternative mehr. Die LINKEN kann er nicht wählen, die CDU und FDP sprechen nur davon, der Markt wird es schon richten und die Grünen, ja die Grünen, dies sind in der Regel Akademiker, die das einfache Volk sowieso nicht verstehen. Oh, armes Hessen, wo bist du bloss geblieben. Ich selbst lebte einmal in Nordhessen, und zwar in Immichenhain. Wer kennt in Hessen schon Immichenhain, ich weiss dies und die meisten Hessen wissen es eben nicht, so wie eine SPD in Hessen.

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gisbert heimes

Keine Gefangenen!

Obwohl die SPD sichtlich längst am Boden liegt und der Fisch Hessenwahl sowas von gegessen ist, steigern sich Stefan Dietrich und seine begeisterten Leser immer noch mehr in eine schrille Wut. Scheint irgendein Totbeiß-Reflex zu sein, der bei ihnen durchgebrochen ist.

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Jürgen Rieger

Genaus diese Frage muss sich stellen !

Tja, Herr Dietrich - exakt diese Frage hatte ich in einem Leserbrief auch schon gestellt: ist diese SPD noch verfassungsgemaess und wann schreiten Polizei und Staatsanwaltschaft gegen den (vermutlichen) Hausfriedensbruch der Buerobesetzung ein. Auch hier zeigt sich, ob wir tatsaechlich ein Rechtsstaat sind - auch im politischem Meinungs- und Ueberzeugungswettkampf.

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Klaus Steffen
Klaus Steffen (krs) - 13.11.2008 16:02 Uhr

Oben und unten

Der Ausspruch des Schläfer-Gimpel: "Ich werde ja Ministerpräsident" zeugt davon, daß Realitäten jenseits der Bunkerwände nicht mehr wahrgenommen werden. Oben die Landschaft in Trümmern, die Truppen verstreut und demoralisiert, von fliegenden Standgerichten verfolgt und unten im Bunker werden von Y. Generäle ernannt und Orden für noch nicht geschlagene Schlachten verteilt. Und es wird streng darauf geachtet, daß der Dienstwagen nicht beschädigt wird. Es sollte auch nicht wundern, wenn auch die Pläne zum Einbau von Duschen weiterverfolgt werden. Woran erinnert das alles bloß?

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Ralf Kowollik

Ypsilanti lässt kandidieren

In der heutigen Ausgabe des Wochenzeitung "Die Zeit" mokiert sich Bernd Ulrich darüber, dass nach dem gescheiterten Versuch, eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linkspartei zu bilden, es in Hessen jetzt einen SPD-Spitzenkandidaten (Thorsten Schäfer-Gümbel) unter Tolerierung von Andrea Ypsilanti gebe. Da Frau Ypsilanti einerseits offenbar zu feige sei, für den von ihr angerichteten Scherbenhaufen einzustehen und erneut als Kandidatin anzutreten, andererseits aber auch nicht von ihren Ämtern zurücktreten wolle, lasse sie nun den Gießener Landtagsabgeordneten Thorsten Schäfer-Gümbel ins Rennen schicken, der bei den kommenden Neuwahlen den Kopf für sie hinhalten solle. Damit, so "Zeit"-Redakteur Bernd Ulrich, wiederhole Ypsilanti das Prinzip "Macht ohne Verantwortung" und düpiere somit erneut die hessischen Wähler. Der exzellente Kommentar von Bernd Ulrich - siehe "Die Zeugen Andreas" auf Seite 14 der aktuellen Ausgabe der "Zeit" - sei an dieser Stelle jedermann empfohlen.

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Wuwie (Wuwie) - 13.11.2008 15:35 Uhr

Zu Kommentar Ralph Bohr

" Die Abweichler der SPD hingegen haben das komplette politische Konzept der Landes-SPD und der großen Mehrheit ihrer Parteifreunde und das Ergebnis eines Jahres harter Arbeit mit einem Schlag zunichte gemacht". Sie vergessen dabei aber zu erwähnen, daß dieses Konzept v o r der Wahl eine Tolerierung der Linken ausdrücklich ausgeschlossen hat. Darauf mußte sich der Wähler verlassen können. So eine entscheidende Grundsatzaussage kann man dann nicht nach der Wahl einfach brechen. Also hat der Wähler jetzt das Recht, noch einmal zu entscheiden, ob er diese wichtige Weichenstellung - Tolerierung auch der Linken - mittragen wird. Für diese wichtige Klarstellung dem Wähler gegenüber haben 4 ehrliche Abgeordnete gesorgt. Die Partei selbst hat durch einen Parteitagsbeschluß im Frühjahr verhindert, Koalitionsgespräche mit der CDU aufzunehmen. Verantwortlich für das ganze Desaster ist der Parteivorstand, aber auch die JA-Sager, die alles in Machttrunkenheit abgenickt haben. Der Wählerwille stand gar nicht mehr zur Debatte. Aber einen Vergleich der SPD mit Scietology würde auch nicht wagen.

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Günter Blümel

harmlos

Scientology kenne ich nur aus den Medien. Die SPD und insbesondere die Methoden der Linken habe ich schon selbst genossen. Ich finde das in Hessen daher ziemlich harmlos. In anderen Bundesländern, Partei-Organisationen und europäischen Staaten sieht es nicht besser aus. Dehalb finde ich ja schon lange, dass wir die Entwicklung von der Parteiendemokratie zur Demokratie forcieren müssen.

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Franz Wöste

Scientology

Der Unterschied ist schnell erklärt: Scientology hat nicht bei einer demokratischen Wahl zusammen mit potenziellen Partnern eine Mehrheit erhalten, aus der sich mit Fug und Recht ein Regierungsauftrag ableiten lässt. Wenn jeder Abgeordneter, der kein Ministeramt abbekommen hat, vor der Wahl eines Parteifreundes zum Regierungschef erst kurzfristig sein Gewissen befragen muss, ist es um die Regierungsfähigkeit dieses Landes auf Dauer schlecht bestellt.

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Kay Schmelzer

0 %

wird die SPD der Zukunft sein. Das ist schon seit den 80er erkennbar. Womöglich hängt das an der Basis, oder ist eine Partei nur so gut wie die Basis? Es könnte vermutet werden, denn auch die Spitzenkanditen sind ja aus der Basis gekommen. Wenn eine Partei aus dem Bereich der gut 40 % Marke so abstürzt, dann kann das nur mit den extremen Führungsfehlern und -Personen zusammen hängen. Man schaue es sich an. Beck, Ypsi, und nun ......... Münte ja, aber was ist sonst noch da? Erneuerung mit 100 KM/h auf Autobahnen und Einkommensbegrenzung und anderem Schwachsinn der Basis. Ich glaube, die SPD ist schon nicht mehr da.........

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Matthias Hühn

SPD-Scientology-Vergleich ist gemein...

fuer Scientology: die Scientologen sind schliesslich in den Staaten als Kirche anerkannt. Einzige Erklaerung fuer das eigentlich unbegreifbare Verhalten der SPD ist der pathologische Hass auf Koch, der der SPD ein sichergeglaubtes Bundesland genommen hatte. Massentherapie koennte wirken. Es waere wirklich schoen, wenn eine ehemalige Volkspartei wieder auf die Fuesse kommt. So profitieren nur die Kommunisten davon.

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Andre Dürnfelder

S(PD)cientology ?

Herr Dietrich sollte sich ganz schnell entschuldigen für seinen unmöglichen Kommentar den Umgang mit den Abweichlern in der Hessen-SPD mit Scientology zu vergleichen. Es ist genauso berechtigt die F.A.Z. mit dem "Stürmer" zu vergleichen. Wie kann man nur zulassen dass sowas veröffentlicht wird ?

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Michael Senn
Michael Senn (SENN1965) - 13.11.2008 13:48 Uhr

Methoden einer Politsekte

Das Verhalten von Ypsilanti, Herrn Scheer und gewissen Ortsverbänden der Hessen-SPD gegenüber den 4 mutigen Abgeordneten und allen Querdenkern in der Partei, die das Zusammengehen mit der Linkspartei und die utopische Energiepolitik eines Herrn Scheer ablehnen, legt den Vergleich mit einer Politsekte geradezu nahe. Wenn der seit einem Jahr anhaltende Ausschluß-Wahn weiter grassiert und alle Mitglieder des rechten Parteiflügels ausgeschlossen werden sollen, die den Mut haben, ihre Meinung zu sagen, kann sich die hessische SPD wirklich vom Anspruch einer Volkspartei verabschieden. Was ist das bloß für ein Demokratieverständnis? Im Grundgesetz steht: "Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit." Mehr nicht! Sie haben kein Recht, den gewählten Abgeordneten ihre Entscheidungen zu diktieren. Viel wichtiger als dieses absurde Gerede von der "Parteisolidarität" ist doch die Verantwortung, die der Abgeordnete gegenüber seinen Wählern hat. Sollte die SPD die Abgeordneten Metzger, Walter, Tesch und Everts nicht mehr aufstellen, darf sie sich nicht wurdern, wenn auch ein großer Teil ihrer Wähler im Januar zuhause bleibt (oder gar CDU oder FDP wählt)!

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Peter Kronenberger

"Geschlossen hinter Ypsilanti"

So hatte es getönt, als bereits ein Unterbezirk sowohl Ypsilantis Rücktritt, als auch den ihrer in ihrer Dauerhypnose befindlicher Vorstandskollegen forderte. Wie weiland Adolf, die alte Nazisau, in seinem Bunker nicht existierende Divisionen über die Landkarte hin und her schob, und die Aussenwelt trotz der Bomben- und Granateinschläge unmittelbar über seinem Kopf konsequent ignorierte, so stopfen sich die Ypsilantisten weiterhin Watte ins Ohr und verkünden weiterhin ihre historische Größe und Mission, um mit größter Tapferkeit weiter um ihrem Endsieg zu kämpfen. Sie haben ja noch Blondie und ne Flasche Chantré - und die beiden Dienstwagen von Frau Ypsilanti, auf die sie für den Politikwechsel in Hessen so dringend angewiesen ist. An Lug und Trug hat man sich ebenso sehr gewöhnt, wie an die völlige Ignoranz für die Menschen "draussen im Lande" - wie sich die Ypsilantistischen Winkelzüge für diese, die u.a. auch die Wähler sind, ausnehmen könnte, kann man sich einfach nicht mehr vorstellen, solange die Ohren der Funktionäre vom Applaus für sich selbst und ihre Endsieg-Parolen nur so dröhnen. Sie sind so weit schon depraviert, daß sie die eigene Propaganda wirklich zu glauben scheinen.

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Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 13.11.2008 13:38 Uhr

das ist doch nur

die Diktatur bestimmter Proletarier

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 13.11.2008 13:31 Uhr

Auf den Boden der Sachlichkeit, bitte!

Man kann der SPD nachsagen was man will, und mir wird man wohl nicht unterstellen, dass ich gutes über sie sage, aber dieser Kommentar unterschreitet jedes Niveau. Die SPD eine Sekte!?- Na klar, all diese Parteien sind Sekten, aus meiner Perspektive jedenfalls, ziemlich große halt. Ist man einmal drin, erschließt sich einem die Welt da draußen kaum noch auf realistische Weise! Und leider färbt das auch ab auf den Rest der Bevölkerung, die ob dieser Erfahrung nicht so richtig glauben kann, dass s i e eigentlich nur in der einzig realen Welt lebt. Will das jemand bestreiten? Kehren wir auf den Boden der Sachlichkeit zurück! – Nicht wegen der SPD, wegen der Kultur in diesem Land. Denn diese muss nicht auch noch in die Krise geraten. Oder etwa doch?

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