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Europawahl Bütikofer und Harms sind Spitzenkandidaten der Grünen

25.01.2009 ·  Die Grünen gehen mit ihrem ehemaligen Parteivorsitzenden Reinhard Bütikofer und der Europaabgeordneten Rebecca Harms in die Europawahl am 7. Juni. Beide wurden am Samstag auf dem Bundesparteitag in Dortmund mit großer Mehrheit gewählt. Sie waren die einzigen Kandidaten.

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Die Grünen ziehen mit ihrem früheren Parteichef Reinhard Bütikofer und der Europaabgeordneten Rebecca Harms in den Europawahlkampf. Der gebürtige Mannheimer Bütikofer erzielte auf dem Bundesparteitag am Samstag in Dortmund 81,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, Harms 80,4 Prozent. Gegenkandidaten gab es nicht.

„Wir brauchen Europa, wenn wir unsere großen Versionen verwirklichen wollen“, sagte Bütikofer. „Ändern wir die Mehrheiten in Europa, damit Europa besser werden kann“, rief der langjährige Grünen-Vorsitzende den rund 700 Delegierten zu. Der 55 Jahre alte Bütikofer hatte sich im November auf eigenen Wunsch aus der Parteispitze zurückgezogen und seinem Nachfolger Cem Özdemir Platz gemacht, der nun aus dem Europaparlament ausscheidet.

Özdemir: Wollen zweistelliges Ergebnis

Bei der Auswahl der Kandidaten für die Bundesliste zur Europawahl beanspruchen weitere Politiker aus Baden-Württemberg vordere Plätze. Auf sichere Listenplätze kamen nach Kampfabstimmungen die frühere Grünen-Geschäftsführerin und langjährige Europapolitikerin Heide Rühle (Platz drei mit 50,79 Prozent) und Quereinsteigerin Barbara Lochbihler von Amnesty International in Deutschland (Platz fünf/82,3 Prozent).

Die Grünen ziehen mit Rebecca Harms und Reinhard Bütikofer als Spitzenkandidaten in die Europawahl. Auf ihrem Europa-Parteitag in Dortmund stimmten die Grünen am Samstag mit 80,4 Prozent für Harms als Kandidatin auf dem Listenplatz eins. Sie hatte ebenso wie der frühere Grünen-Parteichef Bütikofer keine Gegenkandidaten. Bütikofer wurde mit oder 81,7 Prozent gewählt.

Insgesamt bewerben sich 40 Kandidaten um die 30 Plätze. Im Jahr 2004 hatten die deutschen Grünen bei der Europawahl ein Rekordergebnis von 11,9 Prozent und damit 13 Mandate erreicht. Grünen-Chef Cem Özdemir gab für die Wahl am 7. Juni ein zweistelliges Ergebnis als Ziel aus.

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