30.07.2009 · Zwei Monate vor der Bundestagswahl hat der Kanzlerkandidat sein Kompetenzteam mit zehn Frauen und acht Männern vorgestellt. Bis auf Ulla Schmidt gehören zu Steinmeiers Team alle bisherigen SPD-Bundesminister. Die SPD habe die „besseren Köpfe und die besseren Ideen“, sagt Steinmeier.
Von Günter Bannas, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Die SPD mit oder ohne Steinmeier ist chancenlos! Die letzten Äusserungen Steinmeiers zu Wirtschaft und Beschäftigung haben die Qualitätsstufe "unterirdisch" erreicht! Peiffen im Walde, fällt mir dazu ein. Autosuggestion oder besser Selbstbetrug statt nüchterner Selbsteinschätzung. In bester sozialistischer Ausdrucksweise fordere ich Selbstkritik von den Führungskadern der SPD.
Ansonsten viel Spaß im Erlebnispark "Realität".
Wir spielen auf Sieg & die Mauer steht noch 100 Jahre.
Diese Aussage ist der pure Zweckoptimismus, ohne ein Quantum Realisimus, wie man es von früher kannte. Wer nur Effekthascherei betreibt, indem er die Mehrzahl der nominierten Frauen hervorhebt, da a) kein Konzept verkauft werden kann und b) Substanz Mangelware ist, wird die Quittung am Wahlabend bekommen. Ich frage mich, ob die SPD mittlerweile nur noch aus gleichgeschalteten Parteisoldaten besteht, die ums so auszudrücken, beliebig austauschbar sind. Keine(r) bleibt nachhaltig im Gedächtnis, da keiner aus der Masse ragt. Wenn man's drastisch formulieren will, ist Steinmeyer der Bunte unter den Farblosen. Und genau das ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Keiner wagt sich aus der Deckung, da eigene Ideen gerade auch im Berufsleben zwar immer gefordert werden, aber tatsächlich i.d.R. karierrehinderlich sind, wenn der Vorgesetzte nicht diese Meinung teilt. Kurzum man wird unbequem. Und so ist es auch in der Politik, da man nicht aus einem z.Bsp. Ortsverband mit kritischen Betrachtungen i.d.R. höher steigen wird. (Stichwort Parteilinie) Und so kommt diese Farblosigkeit zustande. Im übrigen teile ich nicht die Meinung, dass Frau Schmidt einen guten Job macht, denn durch sie ist die Bürokratie im Gesundheitswesen explodiert.
Steinmeier: „Wir spielen auf Sieg“
Deutschland braucht einen FÄHIGEN Bundeskanzler, der die Interessen Deutschlands in der Welt und die Interessen der Wähler im Lande kompetent vertritt. "Spieler" und Zocker, Herr Steinmeier, sind da NICHT GEFRAGT!!!
Vergleichen wir mal das Angebot ....
.... und die geleistete Arbeit der heutigen Minister im Kabinett. Das stärkste Profil hat Ulla Schmidt, die die Ärzteschaft, die Pharmaindustrie und die Krankenkassen im Griff hatte, ohne das das System finanziell ausgeblutet wäre. Jeder, der diese Lobbyisten kennt, weiß wie schwer das gewesen ist. Schmidts Idee von der Bürgerversicherung, das Schweizer Modell, wurde von der CDU/CSU und Merkel verhindert, obwohl das für unsere Struktur am Gerechtesten gewesen wäre. Dafür hat Ulla Schmidt die Kopfpauschale der CDU/CSU und FDP, in der die Krankenschwester ebenso hohe Beiträge wie ihr Chefarzt hätte zahlen sollen, zu Fall gebracht. Aus der Sicht der Gesamtbevölkerung: Note 1. Scholz hat es fertig gebracht, den Rentnern nach vielen Jahren der Abstinenz, eine Rentenerhöhung zu verschaffen und in Teibereichen den Mindestlohn durchzusetzen. Für die arbeitende Bevölkerung hat er dafür die Note 1 verdient. Ohne Steinbrück, der die Haushaltssanierung nie aus den Augen verloren hat, ständen wir noch schlechter da, als heute. Er hätte den Haushalt für 2007 bereits ausgeglichen, wenn Merkel ihn gelassen und nicht auf das Jahr 2009 kurz vor der Wahl geschielt hätte. Die Umstände kennen wir. Note 2. Siehe Fortsetzung.
Er meint sicher, dass die "SPD" stärkste Oppositionspartei werden möchte, aber das wird schwer, denn die Linke kommt sicher auf 15%.
am besten im Sandkasten, der ist doch einfach nur noch lächerlich.
Wenn Steinmeier Kanzler werden will muß er sich beeilen.Die Rot-Rot-Grüne Merheit ist nach der Wahl Geschichte. Wenn die SPD mutig ist gelingt ihr noch die Einführung eines Mindestlohns den es sogar in den USA gibt.
Es fällt ihm zu spät ein das er Kanzler werden will. Glücklicherweise wird mancher denken. Ich wünsche der sogenannten SPD viel Zeit zum Nachdenken auf den Oppositionsbänken.
klaus keller hanau
Diese Partei hat noch Potenzial
Dieses Kompetenzteam ist durchaus zu begrüßen. Diese Fachleute können Deutschland durchaus weiter voran bringen.
Das Dilemma der SPD ist das des Juniorpartners in der großen Koalition mit dem Hauptfeind CDU/CSU. Es fällt schwer, dem Wähler begreiflich zu machen, daß eine Regierung dringend abgelöst werden müsse, an der man selbst beteiligt ist. Und es ist schwer, auf die Union einzudreschen, mit der man am Ende die "große" Koaltition fortsetzen will - als derzeit realistischste Chance des Erhalts von Macht und Dienstwagen. Die Umfragen-Mehrheit von schwarz-gelb ist hauchdünn, und kann leicht noch am komplizierten Wahlrecht scheitern. Für die Union wird gerade eine SPD in der Defensive immer interessanter: eine übel gebeutelte, gerade noch einmal davongekommene Volkspartei a.D. unter einem zerknirschten Müntefering und dann nochmals blasser gewordenen Steinmeier könnte ein weitaus bequemerer Juniorpartner sein, als eine FDP in Sektlaune mit ihrem nassforschen Westerwelle. Und die Spitzengenossen könnten die schon lange überfällige Selbsterneuerung der von 10 ebenso qualvollen wie erfolgsarmen Regierungsjahren verschlissenen Partei noch einmal verschieben: "Hurra - wir regieren noch!" Und die dann doch noch "siegreichen" Spitzengenossen blieben weiter in Amt, Pfründen und Dienstwagen - worauf es ihnen doch letztendlich nur ankommt.
SPD-Kompetenzteam ist ein Oxymoron
Es mag Kompetenz da sein, aber ich vermisse die wichtigste Kompetenz: Die Wirtschaftskompetenz.
Die Wirtschaft ist die große Finanziererin von allem. Sie finanziert Infrastruktur, Bildung, Kultur, Justiz, Polizei, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung … die Liste ist lang.
Desweiteren vermisse ich die weitere wichtige Kompetenz: Die Reformkompetenz = nötige Radikalreformer wie Kirchhof.
Nur mit Wirtschaftsstärke und radikalen Reformen kann man unsere Probleme wie die Staats-, Länder-, Kommunenverschuldung von beiden Seiten in die Zange nehmen, nur eines von beiden genügt nicht.
So werden Steuererhöhungen gleich welcher Art zur Finanzierung von Infrastruktur, Schulen, Universitäten, …… nicht funktionieren, weil sie die primäre Finanziererin von allem, die Wirtschaft schwächen durch absaugen von Kaufkraft, verteuern von Wertschöpfung und Produkten, mindern der Investitionskraft, schrumpfen von börslichem und außerbörslichem Beteiligungskapital.
Versiegt die Quelle, bekommen auch Staat, Länder und Kommunen kein Wasser auf ihre Mühlen, staatstragende Aufgaben verkommen, weiterer Geldbedarf führt zu weiteren Steuererhöhungen und macht den Staat zum Parasiten.
Merke: Stirbt der Wirt, stirbt auch der Parasit
Sehr schön zuzusehen, wie die SPD sich weiter entwickelt
Diese Partei hat sich für Deutschland aufgeopfert. Es wird Zeit, dass wir Bürger/Innen es ihr danken.
mit dieser Muppetshow will die SPD die Wahl gewinnen? Es bleibt nur noch ein tiefes Mitleid mit der einstigen SPD.
Staatsmann Steini, der Leidenschaftslose
Noch nicht mal beim Vorstellen seiner Mitstreiter vermag dieser Mann ein Mindestmass an Redegewandheit an den Tag zu legen. Unsicherer Blickkontakt zur Kamera (Manuskript - fixiert), holpriger, schwungloser Sprachgebrauch. Steinmeier ist ein mieser Darsteller seiner selbst und seiner Partei.
Die hätten wohl besser etwas gearbeitet als ein solches Theater vorbereitet. Steinmeier als Kanzler? Da würde ja die halbe Welt lachen, die andere Hälfte weinen!
Mit diesem Team sind die Sozialdemokraten eine interessante Alternative.
Deutschland braucht Sie auch weiterhin.
So koennte man die Mitglieder beschreiben .... Bei den zahlreichen Unbekannten weiss man nicht, wofür sie stehen ... Die meisten Minister sind/waren eher blass: Tiefensee (Bahnchaos, zensierte negative Aufbau-Ost-Studie), Gabriel (alles was er gemacht hat, war den Eisbär Knut zu streicheln und blödsinnige und unrealisierbare Vorschläge zu unterbreiten), Scholz (was hat der eigentlich 4 Jahre lang gemacht ?!), Zeul (Entwicklungshilfe wird sicher nicht das Wahlkampfentscheidende Thema) .... Der einzige, der mir hier gefaellt ist Steinbrück ... Vielleicht nicht kompetent, aber wenigstens hat er Profil ...
Traurig, traurig ... Bleibt zu hoffen, dass diese Menschen zusammen mit der SPD untergehen
Schattenkabinett?? Schreckenskabinett??
Sieht nach einer kurzen Wahlnacht mit schneller eindeutiger Entscheidung aus. Ich freu mich drauf!
Spiel, Satz und Sieg gehen an die SPD
Diesem Team ist eine Menge zuzutrauen. Der Wähler wird dies im September bestätigen.
Hallo Stonie. Was für ein Schachzug, quatsch was für eine Eröffnung. Massenweise Damen, ein König und scharenweise (Mit-)Läufer und natürlich Bauern. Frei nach dem Motto: Wenn schon kein Programm und Strategie, dann wenigstens Quote und Frauen. Ich fürchte nur das Schachmatt wird bereits nach fünf Zügen erfolgen. Cheers.