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Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

FAZ.NET-Fernsehkritik Drollig unverfroren

 ·  Maybrit Illner hat die letzten verfügbaren Studiogäste zusammengekratzt. Das tat schon weh, wie Edmund Stoiber sich durch die Sendung stoiberte oder der frühere Tennis-Profi Michael Stich sich als Millionär blamierte. Man könnte lachen - wenn jetzt nur nicht Bundestagswahl wäre.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (19)

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Thomas Frieling

Es gibt einen wirklichen Grund (Herr Grunewald)

Bitte erwägen Sie, daß das, was Ihnen als Reflex auffällt, einen echten Grund hat. Erkennen Sie nicht das Muster? Eine Gruppierung redet den Menschen ein, es ginge ihnen schlecht, präsentiert eine Gruppe Schuldiger und geriert sich als Retter - wenn sie nur die MACHT hätte. Da lobe ich mir eine Partei, die bewußt die Macht des Staates - und damit der Parteien - reduzieren will. - TF

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Werner Grunewald

q.e.d.

@Thomas Frieling: Vielen Dank für die Bestätigung, daß mein Beitrag goldrichtig war. Kaum erwähnt jemand die Reichensteuer, schon kommt ein anderer und stellt diese infrage, indem er die Motive derjenigen infragestellt, die eine Reichensteuer fordern. Quod erat demonstrandum.

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Bernd Sauter
Bernd Sauter (besa) - 25.09.2009 19:06 Uhr

@Gifhorn-solssche

Vollkommen richtig und in allen Punkten absolut zutreffend!
Meine Empfehlung: wenn sparen, dann gleich richtig sparen und sofort GEZ kündigen. Was die ÖR mit ihren Damen wie auch den Herren nur in jüngster Vergangenheit angeboten haben, ist dieses Zwangsgeld niemals wert.

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Thomas Frieling

Steuer (Her Grundewald)

Der Grund, warum es soetwas wie einen Reflex gegen eine "Reichensteuer" gibt ist der, daß der Ruf nach Steuern immer, immer, immer ein Ablenkungsmanöver ist. Mit der Behauptung, wenn nur die einen etwas mehr abgäben, dann hätten alle genug, lenken nur Volksbeglücker das Augenmerk auf sich. Wählt mich, und ich gebe Euch Geld von denen, die Ihr haßt! Platter geht es kaum. - TF

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Werner Grunewald

"Reichensteuer" geht gar nicht!

Es ist immer wieder lustig mitanzusehen, wie beim Fallen des Stichworts "Reichensteuer" von wohlhabenden Leuten fast schon panikartig dagegen argumentiert wird: Das sei Populismus, würde dem kleinen Manne auch nicht helfen, der Verwaltungsaufwand wäre zu hoch, die Einnahmen wären viel zu gering und außerdem würden die Polkappen dadurch auch nicht aufhören zu schmelzen.

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Manfred Marschall

Programmfüller

Die FAZ.Net-Redaktion nimmt doch alle diese Sendungen viel zu wichtig. Haben die Redakteure nichts besseres zu tun? Ich erinnere mich an die Sendung der Frau M.I. mit der Linken zur Wahl, von der ich glücklicherweise nur die letzten 5 - 10 Minuten gesehen haben: So blieb mir das Ab- oder Umschalten erspart. Es ist tatsächlich die Frage, wofür ARD, ZDF usw. das Geld der Gebührenzahler bekommen und ausgeben.

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Patrick Köppen

@ Schulz - Steter Tropfen...

Lieber Herr Schulz,
auch mir scheint es schon eher wie ein Ritual, dass Faz.net und Spiegel.de dauernd die Talkshows geißeln, als dass es um die Sache geht. Die Konstanz des Niveaus der Sendungen rechtfertigt eigentlich keine dauerhafte Beschäftigung damit. Aber wenn man sich vergegenwärtig, dass es sich um Produkte der öffentlich-rechtlichen Sender handelt, dann ist dauerhafte und vehemente Kritik angebracht
Immerhin war es bei der Suche nach einer Nachfolgerin für Sabine Christiansen - so habe ich es jedenfalls in Erinnerung - auch bei der ARD intern das Ziel, nicht wieder so einen Schund zu produzieren sondern ab sofort den Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen ernst zu nehmen. Der Versuch ist zwar gescheitert und Sabine Christiansen lebt in jeder anderen Talkshow weiter, aber meine Hoffnung bleibt, dass die Konfrontation mit solcher Kritik langfristig zermürbt und ein Programm hervor bringt, das dem dualen Fernsehsystem im Sinne des BVerfG entspricht. Nämlich ein Programm, das sich in der Qualität so deutlich von den Privaten abhebt, dass man diese praktisch senden lassen kann, was sie wollen, da es sich im Mittel ausgleicht.

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Klaus Hill
Klaus Hill (morchel) - 25.09.2009 15:35 Uhr

Wo ist die Partei ...

... die seriös verspricht, den GEZ Zwangsbeitrag, mit denen solche Schrottsendungen finanziert werden, abzuschaffen? Meine Stimme hätte sie sofort.

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Kritik an Stich völlig daneben

Ich finde die Kritik an der Sendung und den Beteiligten teilweise völlig daneben.
Michael Stich hat beispielsweise deutlich aufgezeigt, dass nur über alle Manager mi gleichem Urteil hergezogen wird aber bisher sich noch kein einziger Politiker für seine Fehler entschuldigt hat. Ein tolles Urteil, welches ich gern öfter hören würde und gleich einen geifernden Stoiber zufolge hatte.
Es ist doch klar, dass die Politiker aufdie Manager draufhauen, damit von ihren eigenen Fehlern abgelenkt wird.
Die Beurteilung von Ulli Höhnes fand ich auch sehr differenziert und angebracht.
Auf Stich alsMiilionär einzuprügeln (der viel geld für soziale Dinge aufwendet) schürt nur den Sozialneid.
Stoiber und Schmid zeigten deutlich, dass nach ihrer Meinung die eigene Partei immer das richtige machen. Das finden die Leute einfach zum Kotzen. Antje Vollmer war darin wohltuend besser aber natürlich auch nicht ganz frei von der eigenen Ideologie.

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Stefan Schaller

Sind wir an dieser Politikverdrossenheit nicht selbst schuld?

Natürlich hat Herr Jungen recht mit seiner Beschreibung der armseligen Politshow.
Andererseits: was lassen wir uns als Bürger nicht alles gefallen, ohne aufzuschreien ? Da ist eine Bundeskanzlerin im Winterschlaf, die sich in der heißen Wahlkampfphase kaum zeigt. Die SPD hat einen gesichtslosen Kandidaten mit Inkompetenzteam,in dem nur Steinbrück zu überzeugen vermag. Unsere superschlaue Gesundheitsministerin predigt Ärzten und Patienten Sparsamkeit, leistet sich selbst jedoch größten Luxus im Urlaub. Die Grünen werden mit ihrem ewigen Frauenproblem nicht fertig,obwohl wir eine Frau als Kanzlerin haben.Gisy grinst vom Plakat und verspricht Reichtum für alle, auf dem nächsten Plakat sollen die Reichen höher besteuert werden,ein Widerspruch an 2 Straßenlaternen.
Das lassen wir uns schon seit Wochen gefallen!Wenn der Bürger nicht öfter z.B. durch Volksbefragung in den Politikprozess miteinbezogen wird, dann macht er auch im Wahlkampf den Winterschlaf mit,in dem sich derzeit unsere Politiker befinden. Gute Nacht,Deutschland.

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Sascha Schulz
Sascha Schulz (sculz13) - 25.09.2009 13:12 Uhr

Wieso der fast tägliche Zerriss diverser Polit-Talkshows in der FAZ.Net???

Wieso kritisiert die FAZ fast täglich die diversen Polit-Talkshows??? Jeder Mensch mit normalen Menschenverstand schaltet beim Erscheinen der Talkshowmoderatoren oder Talkshowdauergastpolitiker sofort ab. Jeder weiß doch was ihn erwartet, wenn er diese Shows einschaltet. Das muß die FAZ nicht jeden Tag negativ kritisieren. Es gibt soviele Müllformate und Verblödungssendungen im TV, dass sich aus meiner Sicht eine negative Kritik einzelner Sendungen gar nicht lohnt. Ich denke, jeder weiß für sich, was sich nicht zu schauen lohnt aber nicht unbedingt was sehenswert ist. Besser wäre es, finde ich, wenn die FAZ nicht über schlechte TV Sendungen schreiben würde, sondern ihre Kritiken auf die wenigen guten, teils sehr guten Filme, Sendungen und Dokus, auch und gerade im öffentlich rechtlichen Fernsehen, konzentrieren würde. Damit wäre vielen geholfen die Perlen aus dem Morast zu selektieren.
Beispielsweise hätte ich mich über folgende Filmkritik gefreut:
Das gestrige Drama auf WDR 23.15 Uhr / Dandelion

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Wolfgang Schmid

Selbst schuld,

Selbst schuld, einen solchen Quark überhaupt anzusehen.
Aber wenn das TV so schlimm ist, warum schreibt FAZ-online dann seitenweise darüber? Erleben und recherchieren Ihre Reporter nur noch vom Fernsehsessel aus?
Guter Journalismus jedenfalls ist anders!

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Thomas Kobler

Ist es jeweils die Aussicht....

....auf ein neues Paar Schuhe, dass sich Frau Illner solche Sendungen weiterhin antut. Das gestern grenzte schon beinahe an Gewalt gegen sich selbst und gegen die Zuschauer. Die Aussicht auf die Sendungen nach der Wahl ist nach dem Vorlauf ein Grund, sich bei einem Privatsender als Kandidat für eine dieser "Auswanderer-Shows" zu bewerben. Wer bleiben muss, kann, gottlob, mit der Fernbedienung "Auswanderer" spielen.

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Hannes Ehrmann

Haha

Sehr guter Arktikel!! Ich bin wirklich erstaunt, so einen sarkastisch beissenden Artikel hier zu finden! Aber erstes spiegel er meine Meinung sehr gut wieder und zweitens ist er sehr unterhaltsam zu lesen.

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Hannes Meier
Hannes Meier (harrismc) - 25.09.2009 11:45 Uhr

Titanic-Cover

Die Titanic hat ein schönes aktuelles Cover.

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Karl-Gerhard Giffhorn

Maybrit Illner abschreckend

Die Sendungen der drei Fersehdamen, Illner, Will und Maischberger sind
zu hohlen und nichtssagenden Quasselrunden von penetranten
Selbstdarstellern verkommen.
Wenn man diese Sendungen ignoriert, spart man Strom und schützt
das Klima. Außerdem bewahrt man sein Gehirn vor völlig unnötigen
Wörtermüll.
K.-G. Giffhorn

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norbert doerre
norbert doerre (ndoerre) - 25.09.2009 11:40 Uhr

Fernsehen zur politischen Manipulation

Früher, als unsere Abgeordneten noch die Gesetze machten, hatten die öffentlichen Rundfunkanstalten nur "ausgewogen" zu sein. Daß sie heute richtungsweisend den Bildungsnotstand in Deutschland repräsentieren, ist der Wille der politischen Parteien und ihrer EU-Lobbyisten, die in den Sendern das Sagen haben. Hartz4 hat nicht bei der geldverschlingenden Arbeitsagentur haltgemacht, sondern ist auch in den viel zu teuren öffentlichen Redaktionen längst angekommen. Gerade das Fernsehen erstellt ein Abbild der Kultur unseres Staates. Das war auch in der DDR nicht anders. Von innen betrachtet fallen die Dümmlichkeiten und politisch organisierten lithurgischen Handlungen kaum auf, aber für kritische Betrachter sind sie ein Greuel, weil es ein Armutszeugnis in Bild und Ton darstellt, in Wahrheit aber zur unterschwelligen, permanenten Manipulation einer eher unkritischen Bevölkerung dient. Dies ist so gewollt, weil hinter den Parteien, die im Proporz solche Sendungen im Detail vorgeben, mächtige EU-Lobbyisten stehen, die die Verschleierung der Hintergründe im Zusammenhang mit der schleichenden Aushebelung der deutschen Verfassung perfektionieren. Keiner unsrerer Volksvertreter handelt nach der Verfassung. Sie sind Sklaven ihrer Fraktionen.

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Stefan Evers
Stefan Evers (EversS) - 25.09.2009 11:30 Uhr

Danke für die Zusammenfassung...

... zum Glück bin ich während der Sendung eingeschlafen und habe offensichtlich nichts verpasst. In der Anfangsphase hatte ich noch damit gerechnet, dass Herr Stoiber darauf hinweist, dass Frau Merkel das Rededuell eindeutig gewonnen habe ;-))
Mal sehen wie sinnvoll die Erklärungen für den Wahlerfolg oder die -neiderlage am kommenden Sonntag ausfallen. Hier haben wieder alle die Gelegenheit sich in Szene zu setzten.
P.S.: Gehen Sie zur Wahl und bleiben Sie in keinem Fall zuhause!

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 25.09.2009 11:01 Uhr

Volkes Wut zuvorkommen

Oh, Stich hat vielleicht gar nicht so unrecht. Erst prügelt man auf ihre Steueroasen ein, hetzt gar den BND gegen diese, beschimpft sie – vor allem aus Politikerkreisen, also jenen, denen man guten Gewissens nicht wenig Insiderwissen unterstellen darf – als Gierhälse, spekuliert dreist über eine Millionärssteuer, was fast so klingt wie eine Strafsteuer/Bewährungssteuer – eigentlich gehörten sie ja sicherheitsverwahrt, bzw. in Vorbeugehaft - schließlich lässt man gar in aller Öffentlichkeit die „Messer in der Tasche aufgehen“. Also wer da noch sein Millionärsdasein in aller Ruhe und Stille genießen kann, der muss gute Nerven haben – in Deutschland. Gut zu wissen, dass das alles vermutlich nicht so gemeint ist, denn schließlich sollte man der Volkes Wut zuvorkommen, nicht wahr?

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