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Bundestagswahl Abhängig von den Kleinen

 ·  Die Regierungsbildung in Erfurt, Dresden und Saarbrücken wird zum Wahlkampfmanöver. Denn überall ist die Abhängigkeit der beiden großen Parteien von den kleinen deutlich. Das gibt den Wählern einen zusätzlichen Anreiz, bei der Bundestagswahl die FDP, die Grünen oder die Linke zu unterstützen.

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Paul Eisenblätter

Kann keinen zusätzlichen Anreiz erkennen...

Die einzig realistische Regierungskoalition für den Fall, dass es keine schwarz-gelbe Mehrheit nach der Bundestagswahl gibt, ist eine Fortsetzung der großen Koalition. Die Grünen und die Linkspartei treten ohne realistische Machtoption an. Aus diesem Grunde ist jede Stimme, die nicht für Union oder FDP abgegeben wird eine Stimme für die große Koalition. Die Abhängigkeit von den kleinen Parteien, die der Autor anführt, ist momentan also auf die Länderparlamente beschränkt. Von daher gibt es am 27.9 auch keinen zusätzlichen Anreiz die Grünen oder die Linke zu wählen.

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Bernhard Schmitz

Wer Sonstige Parteien wählt, wählt Schwarz-Gelb

Der Anteil der Wähler der Sonstigen Parteien ist mal wieder gestiegen. Das arbeitet auf Bundesebene Schwarz-Gelb in die Hände. Denn bei 4% Wählern der Sonstigen Parteien brauchen Schwarz-Gelb mindestens 48% der Stimmen, bei 6% Wählern brauchen Schwarz-Gelb nur 47% als Mehrheit, das ist komfortabel für Schwarz-Gelb.

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