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Tibet
Den Dalai Lama, der zu einem Besuch in Frankreich weilt, wird Carla Bruni-Sarkozy treffen. Ihr Mann, der französische Präsident, will das Oberhaupt der Tibeter nicht empfangen. Unverhohlen hatte Peking mit „schlimmen Folgen“ gedroht. Mehr Von Michaela Wiegel, Paris 0
Ort der Klage: Madrid. Die Angeklagten: zwei chinesische Minister, zwei Armeegeneräle und drei für Tibet zuständige Funktionäre. Möglich wird das nun zugelassene Verfahren durch ein Gesetz, das Klagen wegen Völkermordes auch dann gestattet, wenn keine spanischen Staatsangehörigen betroffen sind. Mehr Von Leo Wieland, Madrid 0
Nach einem Treffen mit dem Dalai Lama hat der designierte Präsidentschaftskandidat John McCain die chinesische Regierung kritisiert. Er forderte die Freilassung tibetischer Gefangener und Autonomie für Tibet. Mehr 0
Peking hat neue Bedingungen für weitere Kontakte mit dem Dalai Lama veröffentlicht. Sie unterscheiden sich von bisherigen Stellungnahmen, in denen immer gefordert wurde, dass der Dalai Lama selbst seine „separatistischen Bestrebungen“ aufgeben sollte. Mehr Von Petra Kolonko, Peking 0
Von diesem Dienstag an spricht Peking wieder mit Gesandten des Dalai Lamas. Die Treffen sind vor allem eine Veranstaltung für das westliche Publikum. Denn solange Parteichef Hu Jintao an der Macht ist, wird sich die Tibet-Politik kaum ändern. Mehr Von Petra Kolonko, Peking 0
Die SPD ist nicht mehr bereit, einem Antrag der FDP zuzustimmen, der die Lage in Tibet kritisch unter die Lupe nimmt und Forderungen an Peking formuliert. Sozialdemokraten haben sich schon mit der Opposition im Ostblock schwergetan. Warum sollte es in China anders sein? Mehr Von Peter Sturm 0
Im Menschenrechtsausschuss des Bundestags wird wieder über den Umgang mit China gestritten. Die SPD lehnt es nun ab, einen gemeinsamen Antrag einzubringen, der die Regierung zu mehr Einsatz für Tibet auffordert. Die Wende ereignete sich nach Steinmeiers Rückkehr aus Peking. Mehr Von Wulf Schmiese 0
Der Präsident des Europaparlaments bleibt bei seinem Nein: Sollte China seine Tibet-Politik nicht ändern, werde er der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele fernbleiben, sagt Hans-Gert Pöttering im FAZ.NET-Interview. Mehr 0
Die Linkspartei hat außenpolitisch noch viel zu klären, etwa ihr Verhältnis zu Menschenrechten. Solidaritätsadressen an das unterdrückte Volk der Tibeter sind jedenfalls nicht zu vernehmen. Stattdessen: Verschwörungstheorien. Unfreiheit ist okay, wenn man nur satt ist. Mehr Von Oliver Hoischen 0
Zum Abschluss seiner Deutschland-Reise ist der Dalai Lama am Brandenburger Tor aufgetreten. Zuvor wurde er von ranghohen Politikern empfangen und wehrte sich gegen eine „Politisierung“ seines Besuchs. Der SPD-Politiker Kolbow warf ihm vor, eine Einigung mit Peking über Tibet eher zu verhindern als zu fördern. Mehr 0
Der Dalai Lama will mit dem innenpolitischen Streit über seinen Besuch in Deutschland nichts zu tun haben. Er versteht erst nicht, was der SPD-Vorsitzende Beck gesagt haben soll: „Der Scheiß“? Als ein Helfer ins Tibetische übersetzt, bricht Seine Heiligkeit in Lachen aus. Mehr Von Wulf Schmiese, Berlin 0
Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul (SPD) hat auch ihren Parteivorsitzenden nicht darüber informiert, dass sie den Dalai Lama an diesem Montag treffen will. Das kommentierte Kurt Beck mit derben Worten: Der „Scheiß“ sei nicht mehr rückgängig zu machen gewesen. Mehr 0
Der Dalai Lama besucht Nürnberg. Und alle Facetten, die ihm zugeschrieben wurden - Popstar der Erleuchtung, Symbolfigur der Sinnsuche, Projektionsfläche politischer Minderheiten -, spiegelten sich in den Verkaufsständen, in den Besuchern, in ihren Gesprächen wider. Mehr Von Albert Schäffer, Nürnberg 0
Wie der 14. Dalai Lama mit Dämonen, Denunzianten und deutschen Fans zurechtzukommen versucht, die ihn für einen Fitnesstrainer fürs Bewusstsein halten. Und warum er trotz der aussichtslosen Lage tapfer weiterlächelt. Mehr Von Nils Minkmar 0
Ernste Grundsatzfragen und heiteres Lachen wechseln einander ab. Zum 33. Mal besucht der Dalai Lama Deutschland - aber diese Reise ist so umstritten wie keine zuvor. Die politische Dimension ist ihm bewusst. Mehr Von Peter Schilder, Bochum 0