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Olympisches Lexikon: Q Das Beste des Landes

24.06.2008 ·  Das Organisationskomitee hat die Parole ausgegeben: „Die Spiele sollen von hoher Qualität sein.“ Seitdem unternehmen die Arbeitsteams rastlose Anstrengungen, die für eine an kühle Professionalität gewohnte Nation selbstverständlich erscheinen - für China jedoch noch nicht.

Von Mark Siemons, Peking
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Shuiping: oberste Zieldefinition des lokalen Organisationskomitees: Die Spiele sollen von „hoher Qualität“ sein - und im Übrigen unterscheidend chinesische Merkmale aufweisen. Wie Präsident Liu Qi ausführte, wird von den Arbeitsteams erwartet, dass sie unter der Führung der Zentralregierung und mit der Unterstützung des gesamten Landes klug und gewissenhaft vorgehen und nie aufhören, sich um das Beste zu bemühen, denn: „Qualitätsspiele sind das letzte Ziel.“

Die Vorschläge, die zu diesem Zweck die Pekinger Abordnung bei der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes einreichte, scheuten sich nicht, ins Detail zu gehen: Sie kümmerten sich um die Schilder öffentlicher Toiletten und die Aufzüge in den Bahnhöfen ebenso wie um das Public Viewing und die englischen Übersetzungen von Peking-Opern.

Bei Kulturen, denen coole Professionalität zur ersten Natur geworden ist, mögen solche Ambitionen ein Lächeln hervorrufen, doch China befindet sich noch nicht in diesem abgeklärten Zustand automatischen Selbstlaufs. So bleibt die „hohe Qualität“ eine ständige Mahnung: für die Stadien, die Eröffnungsfeier, den Medien-Service, die Sicherheitsarbeit, die Dienste der Freiwilligen und die Logistik. Sogar von der Freundlichkeit der Stadtbewohner wird verlangt, dass sie mit dem Niveau der Organisatoren Schritt hält. Und von der Leistung der chinesischen Athleten natürlich auch.

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Jahrgang 1959, Feuilletonkorrespondent in Peking.

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