12.08.2008 · Wieder hat es in der unruhigen Provinz Xinjiang einen Zwischenfall gegeben. Die chinesische Agentur Xinhua meldet, ein Mann habe drei Sicherheitskräfte erstochen und habe flüchten können.
Bei einem neuen Zwischenfall in der unruhigen Provinz Xinjiang in Nordwestchina sind am Dienstag drei Sicherheitskräfte an einer Straßenkontrolle erstochen worden. Ein Unbekannter sei aus einem Auto gesprungen und habe die Männer angegriffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bei dem Angriff wurde eine Sicherheitskraft verletzt. Ob es sich bei ihnen um Polizisten oder Soldaten handelte, ging aus dem Xinhua-Bericht nicht hervor. Der Täter habe flüchten können, hieß es.
Der Angriff geschah am Morgen in Yamanya etwa 30 Kilometer von der Stadt Kaschgar entfernt, wo am vergangenen Montag 16 Grenzsoldaten getötet worden waren. Es gebe keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen beiden Taten, schrieb Xinhua. Am Sonntag war die Stadt Kuqa von der bislang größten Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden.
Dort waren zwei Menschen ums Leben gekommen, während acht Attentäter erschossen worden seien. Zwei der Täter hätten sich in die Luft gesprengt, berichteten die staatlich kontrollierten Medien.