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Donnerstag, 16. Februar 2012
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Kommentar Entspannung an der Taiwan-Straße

23.05.2008 ·  Es ist zu hoffen, dass in Peking diejenigen auf Dauer die Oberhand gewinnen, die sich jetzt verständnisvoll geben gegenüber ihren „Landsleuten in Taiwan“. Doch letztere haben nach wie vor keinerlei Sehnsucht, mit der Volksrepublik „vereinigt“ zu werden.

Von Peter Sturm
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Es ist ganz bestimmt nicht schlecht, wenn China und Taiwan das jahrelange Schweigen beenden und wieder miteinander reden. Man muss freilich hoffen, dass in Peking diejenigen auf Dauer die Oberhand gewinnen, die sich jetzt verständnisvoll geben und sogar von bisher Unerhörtem wie den Wünschen der „Landsleute in Taiwan“ reden.

Diese haben nun einmal keinerlei Sehnsucht, mit der Volksrepublik „vereinigt“ zu werden. Es wäre Zeit, das in Peking endlich zur Kenntnis zu nehmen und daraus auch politisch Schlüsse zu ziehen. Dann könnte einer der potentiell explosiven Konfliktherde in Ostasien für absehbare Zukunft entschärft werden.

Der neue taiwanische Präsident Ma Ying-jeou jedenfalls hat den Machthabern in Peking ein entspanntes Selbstbewusstsein entgegengesetzt, das diese so lange vermissen ließen. Die „Würde Taiwans“, deren Respektierung Ma von Peking forderte, ist in der Tat jahrelang öffentlich mit Füßen getreten worden. So weit, dass es nun auch den Wunsch der Landsleute nach internationaler Anerkennung unterstützen würde, ist Peking allerdings noch lange nicht.

Taiwans neuer Präsident hat sein Amt angetreten. Mit Ma Ying-jeou verbinden viele die Hoffnung auf eine Entspannung des Verhältnisses zur Volksrepublik China. Asien-Expertin Gudrun Wacker im Interview.

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