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Hypoallergen muss er sein Ein Hündchen für Malia und Sasha Obama

06.11.2008 ·  Malia und Sasha Obama bekommen, wie von ihren Eltern vor dem Wahlkampf versprochen, ein Hündchen. Das können sie gut gebrauchen, denn das Leben im Weißen Haus ist für Kinder ein zweifelhaftes Vergnügen.

Von Katja Gelinsky
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Den beiden kam es vor allem auf den Hund an. Wenn der Wahlkampf zu Ende sei, so hatten die Eltern der zehn Jahre alten Malia und ihrer sieben Jahre alten Schwester Sasha versprochen, würden die Mädchen einen Welpen bekommen – egal wie das Rennen ums Weiße Haus ausgeht. Noch in seiner Siegesrede versicherte Barack Obama seinen Töchtern, dass er sein Versprechen nicht vergessen habe: „Ihr habt das neue Hündchen, das mit uns ins Weiße Haus kommt, verdient.“ Was für ein Hund die bisherigen vierbeinigen Bewohner des Weißen Hauses, die Scotch-Terrier „Barney“ und Miss Beazley“, ablösen wird, steht noch nicht fest. Da Malia und Sasha allergisch gegen Hundehaare sind, kommt nur ein hypoallergener Hund in Frage, auf den sie nicht mit Juckreiz und Atembeschwerden reagieren.

Seit Amy Carter, die neun Jahre alt war, als Jimmy Carter 1977 Präsident wurde, werden die Obama-Mädchen die jüngsten Präsidentensprösslinge sein. Das Leben im Weißen Haus ist für die Kinder ein zweifelhaftes Vergnügen. Susan Ford Bales, die Tochter des verstorbenen Präsidenten Gerald Ford, erinnert sich mit Begeisterung an die Reisen und an die Begegnungen mit Prominenten und Stars. Die Schattenseite: Ständige Bewachung durch die Beamten des Secret Service und ständige Beobachtung durch die Medien.

Ein Interview ist genug

Wie erbarmungslos Journalisten und Fotografen seien können, davon kann Chelsey Clinton ein Lied singen, die von dem konservativen Radiomoderator Rush Limbaugh als pubertierender Teenager mit einem Hund verglichen wurde. Jackie Kennedy war derart um den Schutz ihrer Kinder John und Caroline besorgt, dass sie einen Privatkindergarten im Weißen Haus organisierte und Fotoaufnahmen von den Kindern verbot. Die berühmten Bilder von John und Caroline mit Präsident Kennedy im Weißen Haus entstanden, als Jackie Kennedy auf einer Auslandsreise war.

Die Obamas haben ihre entzückenden Töchter im Wahlkampf einige Male vorgeführt. Fernsehinterviews mit den Mädchen wollen sie jedoch zunächst nicht mehr zulassen. Das Interview im Sommer, in dem Sasha sich über Papas Gepäck im Hausflur beschwerte und Malia wünschte, Dad möge ihre Freundinnen mit einem lässigen „Hi“ begrüßen, sei genug, fanden die Eltern.

Faszination und Langeweile

Während Michelle Obama auf Wahlkampftour war, wurden Malia und Sasha vor allem von der Mutter der künftigen First Lady betreut, der 71 Jahre alten Marian Robsinson. Wenn die Mädchen zu Klavierstunde, Ballettunterricht und Fußballtraining gefahren werden mussten, sprangen befreundete Eltern ein. Wahlkampfauftritte haben Malia und Sasha mit einer Mischung aus Faszination und Langeweile absolviert. „Bla,bla,bla“ kommentierte die siebenjährige Sasha die Reden ihres Vaters. Ihre ältere Schwester Malia beherrscht die Regeln politischer Inszenierung schon ganz gut. „Die Menschen kommen nicht wegen mir, aber sie denken halt, dass ich süß bin. Also winke ich einfach und lächele, und dann verzieh’ ich mich.“

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