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Piusbruderschaft Bischof Williamson verlässt Argentinien

24.02.2009 ·  Der Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson ist seiner Abschiebung aus Argentinien zuvorgekommen und hat das Land verlassen. Er flog von Buenos Aires nach London.

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Der Holocaust-Leugner Richard Williamson, Bischof der Pius-Bruderschaft, ist am Dienstag von Buenos Aires nach London geflogen. Nach Angaben des argentinischen Innenministers Florencio Randazzo kam Williamson damit der Aufforderung nach, Argentinien zu verlassen. Zuvor hatte ein Sprecher des Priesterseminars in La Reja Williamsons Ausreise bestätigt, ohne allerdings einen genauen Aufenthaltsort zu nennen.

Argentinien hatte am vergangenen Donnerstag Williamson die Aufenthaltserlaubnis wegen falscher Angaben in den Einreisepapieren entzogen und ihm eine Abschiebung angedroht, falls er das Land nicht binnen zehn Tagen freiwillig verlasse. In der Begründung der Ausweisungsverfügung wurde die beharrliche Leugnung des Holocausts durch den Bischof ausdrücklich als zusätzliches Argument angeführt.

Die Bruderschaft wolle keinen weiteren Medienskandal verursachen und vermeiden, dass die Vorgänge um den Bischof der religiösen Gemeinschaft und der argentinischen Gesellschaft weiteren Schaden zufügten, bekräftigte der Sprecher des Seminars. Der 68 Jahre alte Williamson, der den Holocaust und die Existenz von Gaskammern zur Vernichtung jüdischer Bürger leugnet, musste er zuvor schon die Leitung des Priesterseminars in La Reja abgeben, an dessen Spitze er seit 2003 stand.

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