Home
http://www.faz.net/-gct-ut4r
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Kölner Moscheenstreit Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol

 ·  Die in Köln geplante Moschee ist ein politisches Statement des Islam. Der Streit darum steht in einer Linie mit der Auseinandersetzung um die politische Symbolkraft des Kopftuches. Ein Gastbeitrag der Soziologin Necla Kelek.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (9)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 05.06.2007 22:09 Uhr

Zustimmung

Auch ich stimme Frau Kelek und Herrn Giordano zu.

Empfehlen
simsek (simsek) - 05.06.2007 22:09 Uhr

ein einfache junger moslem - 2

wenn sie doch eine muslimin sind, dann bitte ich sie den zusatz "friede sei mit ihm" oder "s.a.v." hinter dem namen unseres propheten zu schreiben. das sie ein islam- lexikon gebrauchen um die funktion einer moschee zu erläutern finde ich schade und nich gerade perfekt. ich meine nicht, dass ich eine perfekte definition habe, aber so viel kann ich sagen. das gebet in der moschee wird freitags vorgeschrieben ud auch an anderen tagen sollte man in moscheen beten, da es "sevap"( eine gute übersetzung ällt mir gerade nicht ein, aber es ist im prinzip das gegenteil von einer sünde) ist. außerdem stärkt es den sozialen zusammenhalt der gemeinde. sie schließen daraus gleich, das man sich nich integrieren will, aber das ist falsch! ich bin ein moslem(elhamdulillah) und gehe oft in die moschee, aber ich würde sagen, dass ich integriert bin. ich bin ein 18-jähriger türke und mache nächstes jahr insallah mein abitur. wir leben auch nicht vom sozialamt oder so, also liegen dem staat nicht auf der tasche und bis jetzt hatte ich keine probleme mit der polizei :). ist das integriert genug? das ältere männer, also z.b. mein großvater halt lieber mit seinen freunden einen tee trinkt , was ist daran so schlimm und außerdem macht man nicht um son...

Empfehlen
Nadir Moubarrid

Zivilcourage?

Wer von sich denkt zu allem etwas sagen zu können, wird schnell auf die Nase fallen, denn Frau Keleck bringt viele Fakten, die an sich richtig sind, durch den Kontext, in dem sie diese jedoch darstellt, durcheinander.
Die muslimische Community ist vielschichtig, daher kann man auch nicht alle über einen Kamm scheren. Wie soll man außerdem seine Glaubwürdigkeit wahren, wenn einem ständig Unglaubwürdigkeit unterstellt wird, egal was man sagt oder tut?
Erstaunlich ist hier vor allem der Aufruf Muslime zurück in die Hinterhöfe, die sie elegant als „stillgelegte Fabriketagen“ umschreibt, zurück drängen zu wollen, weil sich das auf eine islamische Quelle zurückführen lasse, wo sie noch vor wenigen Sätzen mit Peitschenhieben auf religiöse Grundsätze lospreschte.
Mit Zivilcourage hat das herzlich wenig zu tun, viel mehr hat man das Gefühl, Frau Keleck möchte jegliche Sichtbarkeit von Muslimen eliminieren.
Im übrigen, die Probleme, die sie anspricht werden innerislamisch durchaus diskutiert und Lösungen dafür gesucht und gefunden. Es ist eben nicht alles schwarz, wie es im Artikel vorkommt und ob Frau Kelecks Rabulistik tatsächlich eine Lösung darstellt, sei mal dahin gestellt.

Empfehlen
Michael Weber

Ein sehr interessanter Beitrag,

welcher die Angelegenheit von einer komplett anderen Seite aufrollt; die man in den Medien viel zu selten geboten bekommt.
Es überrascht mich auch nicht, dass Kritik am Islam und dessen Anpassungsfähigkeit im europäischen Kulturkreis aus einem islamischen Umfeld kommen musste, denn in Deutschland herrscht eine 'Kniefall'-Mentalität, welche die political correctness vor den Erhalt und die Verteidigung der eigenen Grundwerte setzt.

Schon Friedrich der Große war der Ansicht, dass jeder nach seiner Facon seelig werden solle; jedoch war und ist dies nur in einem gegenseitigen Geben und Nehmen möglich. So lange wie keine eindeutige Säkularisierung im Islam stattgefunden hat, kann es kein 'ruhiges' Nebeneinander geben.
Demnach darf das schamlose Ausnutzen und Aushöhlen unserer Grundwerte nicht tolleriert werden!

Empfehlen
Gaenger (Gaenger) - 05.06.2007 21:50 Uhr

Worauf es wirklich ankommt

Das alles ist ja kulturgeschichtlich lehrreich und schön und gut. Jedoch ist eine nach arabischer Architektur, in dieser Größe und an zentralem Ort errichtete Moschee nicht (nur) die Formulierung eines Herrschaftsanspruchs, weil die "Moschee" nach islamischen Vorstellungen kein Sakralbau sei. Dies ist aus deutscher Sicht eher zweitrangig. Hinter solchen Hilfskonstruktionen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Wir können wie Giordano ganz frei heraus sagen, daß der Islam in seinen geläufigen Erscheinungsformen mit unseren Wertvorstellungen nicht vereinbar ist und erst eine "Aufklärung" durchmachen muß, die den Verlust zahlreicher Dogmen bedeutet, bis von einer Gleichberechtigung die Rede sein kann.

Empfehlen
simsek (simsek) - 05.06.2007 21:48 Uhr

meinung eines einfachen jungen moslems - 1

Zu allert erst möchte ich Sie mit den worten "selamün aleyküm" begrüßen, was so viel heißt wie "der friee sei mit ihnen". so begrüßen sich muslime, wenn sie sich begegnen grundsetzlich. also man ist von anfang an seinem gegenüber freundlich gestimmt, oder sollte es sein. der islam ist sehr umfang reich und wird leider von keinem von uns perfekt ausgelebt, deshalb möchte ich mich im namen derjenigen entschuldigen, die den herr giordano bedroht haben, was natürlich falsch war. dass islam politik ist oder etwas damit zu tun hat, mag sein, ist es im christentum anders?! was ist daran das probelm? das frauen sich verschleiern sollte zu aller erst freiwillig geschehen, da es sonst ihnen aus religiöser sich t nichts bringt es aus zwang zu tragen. man muss daran glauben und ich weiß, dass es viele frauen gibt, die aus überzeugung ein kopftuch tragen und das muss nich unbedingt so schrecklich aussehen, wie sie frau kelek das beschrieben haben. naja über das kopftuch könnte man noch lange diskutieren und eigentlich würd ich noch gern einiges erklären , aber das könnte frau mit einem kopftuch wohl besser,doch das "tschador" sollte meine frau nicht tragen, da es nicht notwendig ist. dann würde ich sie bitten wenn sie doch muslimin sind bitte

Empfehlen
Cornelius Ludwig

Frau Kelek, ...

... vielen, vielen Dank für diese messerscharfe Analyse in klarer, unaufgeregter Sprache inmitten uninformierten Geredes, wutroter Hälse, verbaler Nebelkerzen und politischen Kalküls. Gäbe es nur mehr Menschen Ihrer Art zu denken, zu argumentieren und zu handeln, wie gut könnte diese Gesellschaft funktionieren ... Meine Hochachtung!

Empfehlen
Karl-Heinz Andresen

Ein klares Wort


von Necla Kelek. Zuvor hörte man wahrhaftiges fast nur von Prof. Bassam Tibi, der aus Deutschland in die Freiheit nach USA geflohen ist.

Die Wahrheiten aufgeklärter Muslime flackern in Deutschland nur zu selten auf. Sehr schnell wird das Leuchten der Erkenntnis von den ewig gestrigen Islamisten und deren eilfertigen, verkorksten deutschen Gefolge wieder erstickt.

Es bleibt die ungeklärte Frage, was denn vor allem die Auflärungverhinderer um Roth, Ströbele, Lafontaine und anderen Komikern sich davon versprechen, mittelalterliche Finsternis in Deutschland zu befördern.

Sollten sie sich darin etwa wohler fühlen, als in den verbliebenen Resten der Moderne.

Empfehlen
Carolina Bauer

Die Moschee

Danke Frau Necla Kelek!
Danke Herr Ralph Giordano!

Es ist beschämend für alle unsere Politiker, für unsere Intellektuell und für unsere Presse, daß diese beiden
Bürger unseres Landes aufstehen mußten und Zivilcourage gezeigt haben und ausgesprochen haben, was eine große Mehrheit der Bürger denken.(Was eigentlich Aufgabe vor allem der Politiker gewesen wäre, die Schaden vom deutschen Volk abwenden sollen.)

Diese beiden Artikel erinnern mich an das Märchen
"des Kaisers neue Kleider" und ich hoffe , daß sie den gleichen Effekt haben.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel