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Mittwoch, 08. Februar 2012
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„Bibel in gerechter Sprache“ „Nicht zum Gebrauch im Gottesdienst geeignet“

05.06.2007 ·  Kurz vor dem Beginn des Kirchentages in Köln wird aus den Reihen der EKD massive Kritik laut an der „Bibel in gerechter Sprache“. Deren Übersetzung verstoße gegen theologische Grundsätze.

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Der Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hermann Barth, und der Thüringer Landesbischof und stellvertretende Ratsvorsitzende der EKD, Christoph Kähler, üben massive Kritik an der „Bibel in gerechter Sprache“.

Kriterien dafür sollen „geschlechtergerechte Sprache“, „soziale Gerechtigkeit“ und „Gerechtigkeit im Hinblick auf den jüdisch-christlichen Dialog“ sein. Wenn man hier überhaupt von Gerechtigkeit sprechen wolle, dann in dem Sinne, dass eine Übersetzung dem Text gerecht werden müsse schreiben Barth und Kähler in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe).

„Gott jenseits der Geschlechterpolarität“

Die Übersetzung nehme aber etwa die Gottesbezeichnung „Vater“ „ausschließlich als Problem wahr.“ Dabei gehöre es zu den theologischen Grundsätzen, dass Gott „jenseits der Geschlechterpolarität“ stehe. Sie fügen hinzu: „Was hat es mit Gerechtigkeit zu tun, wenn der Versuch unternommen wird, durch Eingriffe in einen historischen Text der Fehlentwicklung zu wehren, dass er antijüdisch und damit verzerrt gelesen werden kann?“.

Die „Bibel in gerechter Sprache“ eigne sich „auf weite Strecken auch gar nicht zum Gebrauch im Gottesdienst“. (Siehe auch: )

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