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Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Amoklauf Winnenden

Winnenden Fiktion und Wirklichkeit

Nach dem Amoklauf in Winnenden muss auch gefragt werden, was mit einer Gesellschaft geschieht, die einer Informations- und Desinformationsflut ausgesetzt ist, in der sich wiederholt, was zum Amoklauf führte: die Verwischung der Grenze von Phantasie und Wirklichkeit. Mehr Von Heike Schmoll, Berlin

Winnenden Eine Region nimmt Abschied

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Deutschland Abschied von den Opfern des Amoklaufs in Winnenden genommen. Eineinhalb Wochen nach der Tat gedachten 900 Trauergäste - darunter Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Köhler - am Samstag der 15 Menschen, die Tim K. am 11. März erschossen hatte. Mehr Von Rüdiger Soldt, Winnenden

Gottesdienst und Staatsakt in Winnenden Köhler: „Nichts ist mehr, wie es war“

Mehr als 30.000 Menschen haben in Winnenden und Umgebung Abschied von den Opfern des Amokläufers Tim K. genommen. Bundespräsident Köhler sagte im Anschluss an den Trauergottesdienst zu den Angehörigen: „Ganz Deutschland trauert mit Ihnen. Sie sind nicht allein.“ Mehr Von Rüdiger Soldt, Winnenden

Winnenden Blick in den eigenen Abgrund

Nach dem Amoklauf von Winnenden bleibt das Unbehagen. Warum macht ein unauffälliger junger Mann, einer normalen angesehenen bürgerlichen Familie entstammend, seine Umwelt zur Hölle? Die Antwort auf diese Frage kann helfen, die Tragödie unwiederholbar zu machen. Mehr Von Horst-Eberhard Richter

Amoklauf von Winnenden Polizei stellte Tim K. offenbar schon früher

Bei der Verfolgung des Amokläufers von Winnenden hat es offenbar eine folgenschwere Panne gegeben: Nach einem Medienbericht hatte die Polizei den 17 Jahre alten Amokläufer Tim K. bereits gestellt, bevor er in ein Autohaus in Wendlingen laufen konnte und dort zwei Menschen erschoss. Mehr

Der Elternbrief von Winnenden Sein Name sei nicht mehr genannt

Fünf Eltern der Amok-Opfer von Winnenden haben einen offenen Brief geschrieben. Im Blick auf künftige suizidale Massaker fordern die Autoren von Waffenlobby und Medien Abrüstung. Nicht als Rezept zur Eliminierung des Bösen, sondern als Mittel der Verhältnismäßigkeit. Mehr Von Christian Geyer

Mehr Amoklauf Winnenden
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Trauerfeier in Winnenden Die Rede des Bundespräsidenten

„Ganz Deutschland trauert mit Ihnen“, sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Rede auf der Trauerfeier für die Opfer von Winnenden. Ereignisse wie in Winnenden und Wendlingen führten auf schmerzliche Weise vor Augen, wie verletzlich und zerbrechlich das Leben sei. Mehr

Chronologie Der Amoklauf von Winnenden und die Tage danach

Am 11. März 2009 tötet der 17 Jahre alte Tim K. in Winnenden und Wendlingen in Baden-Württemberg 15 Menschen und sich selbst. In den darauffolgenden Tagen, während die Angehörigen und Betroffenen noch unter Schock stehen, wird nach Gründen für die Tat gesucht. Eine Chronologie. Mehr

Gedenken Trauerfeier in Winnenden begonnen

In Winnenden hat mit kurzer Verzögerung der Trauergottesdienst für die Opfer des Amokläufers Tim K. begonnen. Mehr als 30.000 Menschen haben sich in der Stadt und in der Region Stuttgart versammelt. Angehörige der Opfer hatten zuvor in einem offenen Brief Konsequenzen von der Politik gefordert. Mehr

Gedenkfeier in Winnenden Sie kam und schwieg und schrieb und schrieb

Vor der Trauerfeier für die Opfer an diesem Samstag herrscht „kollektiver Schockzustand“: Die Schulpsychologen von Winnenden versuchen, die Jugendlichen zum Reden zu bringen - und ihren Glauben ans Positive zu retten. Mehr Von Rüdiger Soldt, Winnenden

Ein Jugendroman sorgt für Aufsehen Was treibt junge Mädchen in den Tod?

Amerikanische Teenager haben Jay Ashers Roman „Tote Mädchen lügen nicht“ verschlungen. Jetzt erscheint das Jugendbuch über den Selbstmord einer Schülerin auf Deutsch. Die dringende Frage des Buches lautet, ähnlich wie beim Amoklauf von Winnenden: Hätte man das verhindern können? Mehr Von Tobias Rüther

Winnenden „Kultur der Aufmerksamkeit“

Mit einer Schweigeminute ist in Baden-Württemberg der Opfer des Amoklaufs gedacht worden. Ministerpräsident Oettinger sprach im Landtag von einer „Verrohung“ der Gesellschaft. Erstmals hat sich die Geisel des Amokläufers geäußert. Mehr Von Rüdiger Soldt

Offener Brief „Wir hätten Tim so etwas nie zugetraut“

Fast eine Woche nach dem Amoklauf von Winnenden hat sich erstmals die Familie des Täters in einem offenen Brief an die Familien der Opfer gewendet. „Ihnen wurde das Wertvollste und Wichtigste, ein geliebter Mensch, durch die entsetzliche und unbegreifbare Tat unseres Sohnes und Bruders, genommen.“ Mehr Von Rüdiger Soldt

Im Wortlaut Der offene Brief der Familie von Amokläufer Tim K.

Die Eltern und die Schwester des Amokläufers von Winnenden haben sechs Tage nach der Bluttat ihr Schweigen gebrochen und erstmals den Opfern von Tim K. ihr Mitgefühl ausgesprochen. In einem von ihrem Rechtsanwalt verbreiteten offenen Brief schreiben sie an alle Hinterbliebenen der fünfzehn Todesopfer. Mehr

Schießsport Die Betroffenheit der Schnellfeuerschützen

Noch nie wurde über Schützen so viel geredet und geschrieben wie nach dem Amoklauf von Winnenden. Die 1,5 Millionen organisierten Sportschützen fühlen sich zu Unrecht unter „Generalverdacht“. Beim Treffen der Weltelite rückt der Sport in den Hintergrund. Mehr Von Constantin Wissmann, Wiesbaden

Studie Jugendgewalt rückläufig, Mobbing weit verbreitet

Eine Jugendstudie zeigt, dass mittlerweile mehr fünfzehnjährige Jungen in rechtsextremen Gruppen und Kameradschaften organisiert sind als in sozialen Organisationen. Insgesamt geht die Gewalt zurück; immer öfter werden Taten gefilmt. Jeder siebte Fünfzehnjährige gilt als „in hohem Maße ausländerfeindlich“. Mehr Von Uta Rasche

Amoklauf von Winnenden „An unserer Schule passiert das nicht“

Nicht nur die Menschen in Winnenden fragen nach dem Warum - das ganze Land ist fassungslos angesichts der Grausamkeit und Gnadenlosigkeit des Amokläufers Tim K. Fünf Schüler aus ganz Deutschland suchen nach einer Erklärung für seine Tat. Mehr

Winnenden Ermittlungsverfahren gegen Tims Vater

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater des Amokläufers eingeleitet. Gegenstand ist der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Tim K. hatte die Waffe aus dem Schlafzimmer seines Vaters entwendet. Mehr

Winnenden Verfahren gegen Vater von Tim K. wahrscheinlich

Es gibt sichere Anhaltspunkte, dass der Vater des Amoktäters die Tatwaffe in der Nähe des Bettes zusammen mit passender Munition aufbewahrte. Für die Staatsanwaltschaft und die Gerichte ist weiterhin von Bedeutung, ob der Vater von der Gefährdung seines Sohnes wusste. Mehr Von Rüdiger Soldt, Waiblingen

Nach Amoklauf von Winnenden Merkel will mehr Waffenkontrollen

In die Debatte über die Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister Schäuble eingeschaltet. Merkel mahnt verstärkt Waffenkontrollen an, auch unangemeldete. Mehr

Winnenden und die Medien Wir Voyeure

Vier Tage nach dem Amoklauf von Winnenden kommen die Menschen dort nicht zur Ruhe. Sie werden befragt, sie sollen das Unfassbare erklären. Denn die Öffentlichkeit will Antworten - und verurteilt gleichzeitig die Fragenden. Mehr Von Philip Eppelsheim

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